Metallbau Ortgies: Unterschied zwischen den Versionen
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==Metallbau Ortgies== | |||
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| Title = Metallbau Ortgies | |||
| Text = Ehemaliger Betrieb in Norden | |||
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|Gründung | |||
|1901 | |||
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|Auflösung | |||
|1984 | |||
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|Rechtsform | |||
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) | |||
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|Hauptsitz | |||
|[[Kleine Mühlenstraße]] 20 | |||
26506 Norden | |||
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Die Firma '''Metallbau Ortgies''' befand sich von 1901 bis 1977 an der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]] 20 in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. 1977 bis 1979 wurde der Betriebssitz in das [[Leegemoor|Gewerbegebiet Leegemoor]] verlegt. Der Betrieb ging 1984 in das Unternehmen [[NB Norder Bandstahl]] auf. | |||
==Geschichte== | |||
Am 16. April 1901 erwarb Schmiedemeister [[Dirk Ortgies]] von der Witwe des Schmiedes Hedemann die an der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]] 20 befindliche Hedemannsche Schmiede. 1946 übernahm sein Sohn [[Hermann Ortgies]] den Betrieb von seinem verstorbenen Vater. Hierdurch legte er den Grundstein für die Erweiterung der Schmiede zu einem Metallbaubetrieb.<ref name=":0" /> Sein Sohn [[Dirk Ortgies (1928)|Dirk Ortgies]] gründete 1961 mit dem Schlossermeister [[Berthold Meyer]] die ''KS-Fenster + Bauelemente GmbH'' und erweiterte das Betriebsgelände durch Ankauf der Grundstücke 18 und 19.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 29. Oktober 2021</ref><ref name=":0" /> 1977 bis 1979 erfolgte schließlich der Umzug in das neu erschlossene [[Gewerbegebiet Leegemoor]].<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 290</ref> | |||
1984 kaufte [[Volker Glave]] den Betrieb auf. Bereits seit zwei Jahren zuvor arbeitete er mit dem Metallbaubetrieb zusammen.<ref name=":0" /> | |||
Das alte Kühlbecken vor dem Schmiedefeuer aus dem Ende des 18. Jahrhundert wurde 1977 mit dem Umzug in das Leegemoor in die neuen Gebäude übernommen.<ref>Angaben des Urenkels Ibo Ortgies</ref> | |||
==Galerie== | |||
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Datei:Kleine Mühlenstraße - 21052006.jpg|Das Gebäude mit dem Schriftzug ''Hermann Ortgies'' und einem Schmiedesymbol - Aufnahme vom 21. Mai 2006. | |||
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==Einzelnachweise== | |||
<references/> | |||
==Siehe auch== | |||
*[[Senffabrik Koch]] | |||
*[[Glave Gruppe]] | |||
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]] | |||
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]] | |||
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]] | |||
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]] | |||
Aktuelle Version vom 18. Dezember 2025, 11:37 Uhr
Metallbau Ortgies | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung | 1901 |
| Auflösung | 1984 |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) |
| Hauptsitz | Kleine Mühlenstraße 20
26506 Norden |
Die Firma Metallbau Ortgies befand sich von 1901 bis 1977 an der Kleinen Mühlenstraße 20 in Norden. 1977 bis 1979 wurde der Betriebssitz in das Gewerbegebiet Leegemoor verlegt. Der Betrieb ging 1984 in das Unternehmen NB Norder Bandstahl auf.
Geschichte
Am 16. April 1901 erwarb Schmiedemeister Dirk Ortgies von der Witwe des Schmiedes Hedemann die an der Kleinen Mühlenstraße 20 befindliche Hedemannsche Schmiede. 1946 übernahm sein Sohn Hermann Ortgies den Betrieb von seinem verstorbenen Vater. Hierdurch legte er den Grundstein für die Erweiterung der Schmiede zu einem Metallbaubetrieb.[1] Sein Sohn Dirk Ortgies gründete 1961 mit dem Schlossermeister Berthold Meyer die KS-Fenster + Bauelemente GmbH und erweiterte das Betriebsgelände durch Ankauf der Grundstücke 18 und 19.[2][1] 1977 bis 1979 erfolgte schließlich der Umzug in das neu erschlossene Gewerbegebiet Leegemoor.[1]
1984 kaufte Volker Glave den Betrieb auf. Bereits seit zwei Jahren zuvor arbeitete er mit dem Metallbaubetrieb zusammen.[1]
Das alte Kühlbecken vor dem Schmiedefeuer aus dem Ende des 18. Jahrhundert wurde 1977 mit dem Umzug in das Leegemoor in die neuen Gebäude übernommen.[3]
Galerie
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Das Gebäude mit dem Schriftzug Hermann Ortgies und einem Schmiedesymbol - Aufnahme vom 21. Mai 2006.