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'''Hero Tilemann''' (* 2. April 1835 in Steenfelde; † 16. Februar 1900 in Norden)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/29166/Hero-Tilemann--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Hero Tilemann] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 9. Juli 2021</ref> war von 1861 bis zu seinem Tode Pastor an der [[Ludgerikirche]].<ref>[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-st-ludgeri/ Internetseite der Ludgerigemeinde Norden], abgerufen am 9. Juli 2021</ref> 1878 gründete er einen Verein zum Betrieb und Förderung einer [[Diakonissenstation]]. Bis 1899 war er dessen Vereinsvorsitzender.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 237</ref>
'''Hero Tilemann''' (* 2. April 1835 in Steenfelde; † 16. Februar 1900 in Norden)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/29166/Hero-Tilemann--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Hero Tilemann] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 9. Juli 2021</ref> war von 1861 bis zu seinem Tode Pastor an der [[Ludgerikirche]].<ref>[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-st-ludgeri/ Internetseite der Ludgerigemeinde Norden], abgerufen am 9. Juli 2021</ref> Er wohnte zuletzt in der Pastorenwohnung [[Am Markt 30]].<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 87</ref>


Sein Sohn [[Heinrich Johannes Cornelius Tilemann]] wurde ebenfalls Theologe und stieg bis zum Präsidenten des Oberkirchenrates der Evangelischen Kirche Oldenburg auf.
==Leben==
Hero Tilemann wurde am 2. April 1835 (oder 1832) in Steenfelde als Sohn des Steenfelder Pastors Johann Heinrich Tilemann geboren. Von 1855 bis 1857 absolvierte er ein Theologiestudium in Göttingen und Erlangen und war ein Jahr Hilfspfarrer in Iheringsfehn I und II, bevor er am 25. April 1861 in Aurich ordiniert wurde. Am 2. Juni 1861 wurde er als Pastor der 3. Pfarrstelle der [[Ludgerigemeinde Norden]] eingeführt. Im November 1861 heiratete Johanne Allershausen ein.<ref>NLA AU Rep. 220/82</ref>
 
1878 gründete er einen Verein zum Betrieb und Förderung einer [[Diakonissenstation]]. Bis 1899 war er dessen Vereinsvorsitzender.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 237</ref>
 
Sein Sohn [[Heinrich Johannes Cornelius Tilemann]] (insgesamt hatte er sechs Kinder) wurde ebenfalls Theologe und stieg bis zum Präsidenten des Oberkirchenrates der Evangelischen Kirche Oldenburg auf.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==