Cremer Haustechnik: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Cremer Haustechnik''' wurde 1782 durch den Kaufmann [[Here Dirks Stroman]] als Eisenwarenhandlung an der [[Osterstraße]], Ecke [[Neuer Weg]] (''[[Haus Cremer]]'') gegründet. 1965 wurde der imposante Stadtbau durch einen zeitgemäßen Funktionsbau ersetzt. Auf dem Grundstück befand sich einst auch das erste Brennereigebäude der Firma [[Doornkaat]] (siehe Artikel zum ''[[Haus Cremer]]''). | |||
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==Geschichte== | |||
Nach Antrag bei der preußischen Kriegs- und Domänenkammer (Vorläufer der Landratsämter) in Aurich eröffnete der Kaufmann [[Here Dirks Stroman]] im Jahre 1782 eine Eisenwarenhandlung an der [[Osterstraße]] 149 (nach heutiger Nummerierung). Der Betrieb entwickelte sich gut, offenbar nahm Stroman den amtlichen Rat, ''"tüchtige Ware anzuschaffen und zu billigen Preisen anzubieten"'', ernst. Schon 1808 konnte er das Nebengebäude (Nr. 148) hinzu kaufen und seinen Betrieb so vergrößern.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186</ref> Sein direkter Nachbar (Nr. 149) wurde mit diesem Ankauf kein Geringerer als [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman I.]], der in der Nr. 147 seine erste Brennerei - damals noch sehr bescheiden - einrichtete, aber auch schon ein Jahr später wieder verkaufte und an den [[Neuer Weg 28]] zog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 72</ref> | |||
In Ermangelung eigener Nachkommen übernahm Cremers Neffe [[Hero Cornelius Cremer]] 1826 die Eisenwarenhandlung, die sich noch bis 1938 in 5. Generation in Familienbesitz befand.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> In diesem Jahr wurde das Gebäude von [[Martin Harms]], einem Landwirtssohn aus Neermoor (Landkreis Leer), gepachtet, der bereits seit 1933 im Cremerschen Betrieb tätig war. Später erwarb dieser das Gebäude.<ref name=":0" /> | |||
Die Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lief für das Unternehmen so gut, dass man bald neue Lagerräume benötigte, die man in der ehemaligen [[Senffabrik Koch]] in der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]] 8 fand. Da der Platzmangel auch in den Folgejahren fortbestand, wurde das bisherige Gebäude abgerissen und durch einen Neubau (Fertigstellung 1965) ersetzt. 1970 ließ das Unternehmen eine große Lagerhalle an der [[Emsstraße 3]] für die Abteilung Bauelemente und Garagenvertrieb errichten, wo sich vorher die [[Heinrich Siwek|''Schlachterei Siwek'']] befand.<ref>Angaben von Zeitzeugen (facebook-Beitrag vom 12. August 2022)</ref><ref name=":2" /> 1987 ging dieser Betriebsteil an die Firma [[CO-Stahl]], ansässig in [[Leegemoor]]. Spätestens ab 1996 befand sich hier das ''Möbelhaus Gembler''.<ref name=":2">50 Jahre Tidofeld. 1946-1996</ref> 2016 wurde die heutige Halle errichtet, in der sich seitdem ein Sanitärgeschäft (''Lammering'') befindet. | |||
Seit 1974 stand [[Franz Harms]] dem Unternehmen als Geschäftsführer vor. Nach der Geschäftsaufgabe im Herbst 1992 wurde das Gebäude von der Leeraner Centralkaufshausgruppe (''Ceka''; Familie Többens) erworben.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 83</ref> Heute befindet sich hier die ''Drogerie Müller''. | |||
==Galerie== | |||
*siehe auch: [[Haus Cremer#Galerie|Bilder des Hauptgebäudes an der Osterstraße]] | |||
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Datei:Osterstraße Cremer um 1965 01.jpg|Das Hauptgebäude an der [[Osterstraße]], Ecke [[Neuer Weg]] um 1965. | |||
Datei:Tidofeld Emsstraße Cremer Haustechnik später CO Stahl um 1970 01.jpg|Die große, 1970 erbaute Lagerhalle von ''Cremer Haustechnik'', später ''[[CO-Stahl]]''. (um 1970). | |||
Datei:Tidofeld Emsstraße Cremer Haustechnik später CO Stahl um 1970 02.jpg|Die große, 1970 erbaute Lagerhalle von ''Cremer Haustechnik'', später ''[[CO-Stahl]]''. (um 1970). | |||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[[C. E. Popken]] | *[[C. E. Popken]] | ||
*[[Centralkaufhaus]] | |||
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]] | [[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]] | ||
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]] | [[Kategorie:Norden (Stadtteil)]] | ||