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==Deutsches Haus==
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|Entstehungszeit
|Entstehungszeit
|vor 1814 (1880)
|1880
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|Erbauer
|Erbauer
|unbekannt
|[[Hinderk Ludwig Ploeger]]
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|Bauweise
|Bauweise
|Ziegelsteinbau u.a.
|verputzter Ziegelsteinbau
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|Erhaltungszustand
|Erhaltungszustand
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|Genaue Lage
|Genaue Lage
|[[Neuer Weg]] 26
|[[Neuer Weg]] 26-27
26506 Norden
26506 Norden
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Das '''Deutsche Haus'''  
Das '''Deutsche Haus''' (früher: ''Gasthof Zum Deutschen Hause'') entstand 1880 aus zwei einst selbstständigen Gebäuden bzw. Grundstücken, die in diesem Jahr zu einem zusammengefasst wurden. Wenngleich das Gebäude vor allem als Hotel bekannt ist, hat es im Laufe seiner Geschichte auch andere Nutzungen erfahren. Seit 2016 stellt das traditionsreiche Hotel mit seiner denkmalgeschützten Fassade eine Bauruine dar.
__TOC__
==Geschichte==
===19. Jahrhundert===
Erstmalig erwähnt wurde der rechte Gebäudeteil bereits 1812, als hier eine Geneverbrennerei eines [[Jan Behrends|Jan F. Behrends]] erwähnt wurde.<ref>Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 57</ref> Diese ging jedoch bereits vor 1818 ein.<ref name=":4" /><ref name=":5">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 116</ref> 1826 wurde [[Sielrichter]] Tammena als Eigentümer genannt, anschließend gehörte das Gebäude einem Holzhändler namens Bonn. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (''Busch'sches Kaffeehaus''), aus dem 1848 schließlich eine von [[Jacob Eimers|Jacob G. Eimers]] betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das [[Norder Stadtblatt]] am 16. Dezember 1848 verkündete. Eimers benannte das Gebäude auch erstmals ''Deutsches Haus'', was wohl in der aufkommenden Einheits-Nationalstimmung nach der Deutschen Revolution des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands zugrunde lag.<ref name=":4">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125</ref>
 
Schon zwei Jahre später ging die Gastwirtschaft bereits wieder ein. Das Gebäude wurde zwangsversteigert und vom [[Zichorienfabrik|Zichorienfabrikanten]] [[Enno Oldewurtel]] sowie dem [[Jürko Christian Rykena|Weinhändler Rykena]] erworben, die das Gebäude bereits 1859 an [[Heinrich Christian Bisping]] weiterveräußerten. Nach dessen Tod heiratete seine Witwe [[Greetje van Oterndorp|Greetje Bisping, geb. van Oterndorp]] 1862 den aus Emden stammenden Gastwirt [[Hinderk Ludwig Ploeger]], wodurch dieser in den Besitz der Gastwirtschaft kam und das links vom Stammhaus befindliche Gebäude hinzukaufte.<ref name=":4" /><ref name=":5" /><ref>[http://genealogy.marxmeier.de/phpgedview/individual.php?pid=I44830&ged=norden.ged Genealogische Aufzeichnung zu Greetje van Oterndorp], abgerufen am 16. Dezember 2021</ref> Auf dem gemeinsamen Grundstück errichtete er 1880 nach dem Abbruch der alten Gebäude das bis heute bestehende Hotel.<ref name=":4" /><ref name=":5" /> Unter der Leitung von Ploeger entwickelte sich das ''Deutsche Haus'' zu einem der angesehensten Hotels der Stadt. Wegen der guten Geschäftslage ließ er später eine zum Gebäude gehörende Scheune zu einem Saal mit Musikbühne, genannt ''Kaisersaal'', umbauen, was für die damalige Zeit in Norden geradezu revolutionär war.<ref name=":5" /><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 126</ref> Das außerordentliche Prestige des Hotels führte wohl auch dazu, dass hier am 14. Juni 1883 das Festessen zur Einweihung der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|neuen Bahnstrecke]] abgehalten wurde.
 
Nach der Gründung des Deutschen Reichs im Jahre 1871 setzte für die Norder Gastwirtschaften eine wirtschaftliche Blütezeit ein, da viele der für die ''Sommerfrische'' auf die ostfriesischen Inseln (besonders Norderney) reisenden, wohlhabenden Bürger tidebedingt in Norden einen Zwischenhalt oder sogar eine Übernachtung einlegen mussten. Auch die Zahl der Geschäftsreisenden nahm durch den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung zu. Einen deutlichen Abstieg der touristischen Übernachtungen gab es dann jedoch infolge der Erweiterung der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnstrecke]] in Richtung [[Mole Norddeich]] im Jahre 1892, die seit 1883 nur bis nach [[Süderneuland I]] reichte.<ref name=":0" />
 
===20. Jahrhundert===
1903 erwarb [[Erich Beyer]] das Hotel von der Witwe des kurz zuvor verstorbenen Ploeger. Auch dieser hatte schon bald mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] brachte den Fremdenverkehr dann schließlich gänzlich zum Erliegen. 1918 starb Beyer, ein Jahr später verkaufte seine Witwe das Haus [[Karl Däling]] und [[Harm Peters]], die das Gebäude sogleich elektrifizierten.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 127</ref> Die Stadt erhielt erst kurz vor Kriegsausbruch einen Anschluss an die [[Elektrizitätsversorgung]].
 
Doch auch diesen neuen Eigentümern war das Glück wenig gesonnen, sodass sie das Gebäude an den [[Landkreis Norden]] veräußerten. Auch das [[Weinhaus]] ereilte dieses Schicksal. Während im Weinhaus das [[Finanzamt Norden|Finanzamt]] einzog, wurde in der ersten und zweiten Etage des ''Deutschen Hauses'' das ''Kreiswirtschaftsamt'' und eine Wohnung für einen Kreisbediensteten errichtet, die einliegende Gastwirtschaft und der Saal wurden von Peters in Pacht weiterbetrieben.<ref name=":1" />
 
Schon 1920 kaufte der Schwiegersohn des Erbauers Ploeger, der Hotelier Ebeling von Norderney, das Gebäude vom Landkreis zurück und führte er seiner früheren Bestimmung zurück.<ref name=":1" /><ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 54</ref> Wenig später verkaufte er es an [[Johannes Fleeth]], dem es gelang, den Hotelbetrieb auch durch die schwierige Zeit der Rezession und der Inflation zu führen. Mithilfe der Freimaurerloge [[Zu den drei Sternen|''Zu den drei Sternen'']] errichtete Fleeth im Obergeschoss den sogenannten ''Logensaal'', der später auch ''Fliegersaal'' genannt wurde.<ref name=":1" /><ref name=":3">[http://www.westdoerp.eu/historie-der-norder-loge/ Geschichte der Norder Freimaurerloge], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Die Loge gewährte ihm ein zinsloses Darlehen von 1.000 Reichsmark und tagte hier ab dem 7. März 1926, ehe sie sich durch die nationalsozialistische Verfolgung auflösen musste.<ref name=":3" /> Den langen Flur vor dem Eingang des Hotels bis zum Saal gestaltete er als Wintergarten, was dem damaligen Zeitgeist und Geschmack entsprach.<ref name=":1" /> Am 14. Dezember 1925 gründete sich im ''Deutschen Haus'' die [[Niederdeutsche Bühne]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref>
[[Datei:Neuer Weg Deutsches Haus Rechnung 1888 01.jpg|mini|Eine alte Rechnung aus dem Jahre 1888.]]
1934 kam das Hotel in den Besitz von [[Robert Meinberg|Robert]] und [[Johanne Meinberg]], die es grundlegend renovierten und modernisierten. Bis dahin gab es nicht einmal eine Wasserleitung, sodass sich die Gäste in Porzellanschüsseln mit herbeigeholtem Wasser waschen mussten.<ref name=":1" /> Das Ehepaar Meinberg erweiterte das Gebäude auch um Parkplätze und Garagen im Bereich der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]], wo sich bis dahin noch Stellplätze für die Pferde der Gäste bzw. Kutscher befanden.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 117</ref>
 
Während der Zeit des Nationalsozialismus diente das ''Deutsche Haus'', neben dem [[Gasthof Zur Börse]] und dem [[Schützenhaus]], als einer der drei Vereinslokale für die [[NSDAP Ortsgruppe Norden]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 55</ref> Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam der Hotelbetrieb erneut weitestgehend zum Erliegen, während die Gastwirtschaft noch recht gut genutzt wurde. Noch kurz vor Kriegsende rief NSDAP-Kreisleiter [[Lenhard Everwien]] am 20. April 1945 eine flammende Rede im Hotelsaal und stimmte die Norder Bürger zum Durchhalten ein. Indes standen die Alliierten bereits vor Leer und trafen Anfang Mai auch in Norden ein.<ref>Forster, Hans (1988): Norden - Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz: Dokumente aus der Zeit der Gewaltherrschaft</ref>
 
Nach dem Krieg wurde das Gebäude von kanadischen Besatzungssoldaten beschlagnahmt, doch bereits wenig später wieder freigegeben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, investierte Meinberg erneut große Summen in sein Hotel. Er errichtete eine neue Eingangshalle, erbaute den Saal neu und den südlichen Gebäudeflügel (1952) an. Die Innenausstattung wurde großzügig modernisiert.<ref name=":7" /><ref name=":6" /> Bereits im September 1948 wurde im Saal des Deutschen Hauses der erste Tanzball der Nachkriegszeit abgehalten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref> Auch Boxturniere des [[Boxclub Norden]] fanden hier statt.<ref name=":7">Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden</ref> Ebenso ein Vergleichswettkampf (August 1948) der [[Ringen|Norder Ringer]] mit dem Deutschlandmeister ''Kraftsportverein Wilhelmshaven'', bei denen die Norder ein ruhmreiches Unentschieden erzielen konnten.<ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 12</ref>
 
1951 wurde im Saal des Deutschen Hauses der Prozess gegen 19 Angeklagte geführt, denen ''Verbrechen gegen die Menschlichkeit'' sowie ''schwere Brandstiftung in Tateinheit mit schwerer Freiheitsberaubung'' im Zuge der Geschehnisse während der Reichspogromnacht vorgeworfen wurden.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 391</ref> Der Prozess gestaltete sich insbesondere wegen des Bestreitens der Vorwürfe seitens der Angeklagten sowie des Fehlens von Zeugen schwierig, da viele von ihnen entweder tot oder wegen ihrer Traumatisierung nicht bereit waren, vor Gericht auszusagen. Zudem lebten einige der überlebenden Zeugen im Ausland und für eine Reise in die junge Bundesrepublik standen keine Devisen zur Verfügung, die das Gericht ihnen für die Anreise zahlen konnte.<ref name=":8">Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 392</ref> Schließlich fanden sich auf Vermittlung des Londoner Büros des ''Jüdischen Weltkongresses'' sieben Zeugen und Zeuginnen, die schriftlich und vier, die persönlich aussagten, darunter [[Heinz Ewald Samson]].<ref name=":8" /><ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 393</ref>
 
1967 bestehende Pläne für eine Aufstockung um ein viertes Stockwerk wurden hingegen nicht umgesetzt, da die Stadtverwaltung das Bauvorhaben ablehnte.<ref name=":6">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Nach 39 Jahren übergab Meinberg sen. den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn [[Herbert Meinberg]], der ihn mit seiner [[Helga Meinberg|Frau Helga]] erfolgreich weiterführte.<ref name=":2" /> Ihnen gelang es, die 1967 aufgegriffenen Pläne umzusetzen und erweiterten das Hotel schließlich 1976 um das begehrte vierte Stockwerk.<ref name=":6" /> Weiterhin passten sie es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richteten eine Kegelbahn ein.<ref name=":2" />
 
===21. Jahrhundert===
2007 gab das Ehepaar Meinberg den Hotelbetrieb auf.<ref>[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-10.html Chronik des Norder Männergesangvereins von 1857], abgerufen am 1. Februar 2024</ref> Nach einem darauffolgenden Eigentümerwechsel firmierte das ehrwürdige Haus unter neuen Eigentümern als ''Hotel Stadt Norden'' weiter. Den neuen Eigentümern war kein großer Erfolg beschieden und der Hotelbetrieb ging einige Jahre später wieder ein.
 
2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vorgeblicher Pläne des Investors, hier ab 2017 insgesamt 39 Wohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, glich das Gebäude seit dem erfolgten, illegalen Teilabriss (ab April 2019) einer Ruine, was immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] war.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/692340/Deutsches-Haus-FDP-kritisiert-Abriss-Stopp Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Auch die konkreten Baupläne zu weiteren Wohnungen, die rückwärtig an der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] erbaut werden sollten, waren Bestandteil teils heftiger Kritik, glich das Planvorhaben doch einem Hochbunker mit Fenstern.<ref>[https://as-norden.de/wohnquartier-stadthaus-norden/ Bauzeichnungen des Architekturbüros], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Ungeachtet der faktischen Schließung wurde das Hotel weiterhin auf dubiosen Online-Buchungsplattformen beworben und mit Fake-Bewertungen rezensiert.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 23. Juli 2024, S. 3</ref><ref>[https://cross-country-hotel-stadt-norden.hotel-mix.de/#reviews Online-Buchungsplattform ''Hotel-Mix''], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref>
 
Im Sommer 2021 wurde schließlich bekannt, was bereits lange offensichtlich war. Der estnische Eigentümer hatte das Gebäude entgegen seiner Versprechungen nicht vor dem Verfall bewahrt, sondern vielmehr eine neue Bauruine mit mehreren Gefahrenquellen - unter anderem asbestbelasteten Eternitplatten - hinterlassen. Diese wurden teilweise einfach liegen gelassen, teilweise unsachgemäß entsorgt, was Ermittlungen der [[Polizei Norden|Polizei]] nach sich zog. Die Anteile an der Betreibergesellschaft wurden schließlich von zwei Hamburger Investoren erworben, die die Gefahrenquellen fachgerecht beseitigen ließen und das erneute Gespräch mit dem [[Bauamt]] suchten. Dabei möchten die neuen Eigentümer an den bisherigen Plänen des estnischen Investors weitestgehend festhalten und aus dem Gebäudekomplex sowohl ein Hotel als auch ein Mehrparteienwohnhaus machen.<ref>[https://www.nwzonline.de/ostfriesland/norden-stadtentwicklung-bauruine-koennte-bald-wieder-hotel-sein_a_51,2,1170510722.html Bericht der Nordwest-Zeitung vom 6. Juli 2021], abgerufen am 16. Dezember 2021</ref>
 
Am frühen Abend des 10. Oktober 2024 kam es gegen 17:40 Uhr zu einem Schwelbrand in dem Gebäude. Auf einer von Obdachlosen oder anderen Unbefugten genutzten Matratze kam es offenbar zu einem Schwelbrand, der zufällig von Passanten bemerkt wurde. Die [[Feuerwehr Norden|Norder Feuerwehr]] verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude und löschte den Brand, der ohne die aufmerksamen Zeugen wohl zu einer Katastrophe geführt hätte.
 
==Galerie==
<gallery>
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus vor 1880 01.jpg|Der alte Gasthof von vor 1880.
Datei:Neuer Weg um 1910 07.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1890 (2. von rechts).
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus Wintergarten um 1925 01.jpg|Blick in den Wintergarten (um 1925).
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus vor Erweiterung um 1930.jpg|Vor dem Anbau des rechten Flügels (um 1930).
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus um 1930 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1930.
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus ohne Datum.JPG|Das Deutsche Haus in der Zeit um 1940.
Datei:Neuer Weg 27 um 1950 01.JPG|Aufnahme des Nachbargebäudes 27 (''Schlachter Eden''), auf dessen Grund nachfolgend der Tunnel gen [[Doornkaatlohne]] errichtet wurde (um 1950).
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus um 1970 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1970.
Datei:Neuer Weg Deutsches Haus Werbung um 1970 01.jpg|Werbedruck aus der Zeit um 1970.
Datei:Deutsches Haus - 22012007.jpg|Deutsches Haus - Gebäuderückseite - Aufnahme vom 22. Januar 2007.
Datei:Deutsches Haus - 16052010.jpg|Deutsches Haus - Gebäuderückseite - Aufnahme vom 16. Mai 2010.
Datei:Neuer Weg 26 - 26012020.jpg|Hotel Stadt Norden - Aufnahme vom 26. Januar 2020.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references />
<references/>


==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Weinhaus]]
*[[Hotel Reichshof|Reichshof]]
*[[Liste der Häuser am Neuen Weg]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]