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	<title>Norder Stadtgeschichte - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Schulen_im_Stadtgebiet&amp;diff=38664</id>
		<title>Liste der Schulen im Stadtgebiet</title>
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		<updated>2022-12-03T23:16:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Re787: Falscher Kasus&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine &#039;&#039;&#039;Liste der Schulen im Stadtgebiet&#039;&#039;&#039; findet sich auf dieser Seite. Sie soll einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Schulwesens und der früheren und heutigen Schulen in der [[Stadt Norden]] geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Schulwesen in Norden geht im Wesentlichen auf die von [[Anna von Oldenburg|Gräfin Anna]] im Jahr 1545 erlassene [[Polizeiordnung|Verordnung]] zurück. Hierbei darf man sich nicht von dem Namen täuschen lassen, vielmehr war &#039;&#039;Polizei&#039;&#039; in früheren Jahren ein allgemeiner Begriff für die Verwaltung. So heißt es in dieser Verordnung: &#039;&#039;&amp;quot;[...] Wor ock de Oldern mit Kindern beladen, de vyf offte säß Jahr oldt sindt, tho der Scholen gesettet werden, dat die den Geloven, die teihn Gebade Gades und dat Vader Unse lehren: so die Oldern dajegen streven, und nicht wolden, schölen van de Borgemesteren und Amt-Luiden, so ghy ohne dat verstendigen, darhen gedrungen werden, und dat Schol-Geld, so denn die Oldern so vermögen nicht sind, ghy vor de schölen uht geven [...].&amp;quot;&#039;&#039; Übersetzt bedeutet dies: &#039;&#039;&amp;quot;Wenn Eltern Kinder haben, die 5 oder 6 Jahre alt sind, sollen sie zur Schule geschickt werden, damit sie den Glauben der zehn Gebote Gottes und das Vater Unser erlernen. Falls die Eltern dies verbieten wollen, sollen sie durch den Bürgermeister und die Amtmänner dazu gezwungen werden. Sollten die Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können, wird ihnen das Schulgeld erstattet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Verordnung wurde damit erstmals eine allgemeine Schulpflicht in Norden erlassen und das Schulwesen neu geordnet. Zwar gab es schon früher Schulen, insbesondere im [[Kloster Marienthal]] und dem [[Kloster Norden|Dominikanerkloster]], doch war der Schulunterricht weder verbindlich, noch konnte es sich der Großteil leisten, seine Kinder dort unterrichten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der von [[Edzard II. Cirksena]] in 1593 erlassenen Kirchenordnung wurde festgelegt, dass die Aufgaben des Schulmeisters (nicht-akademischer Lehrer) von den kirchlichen Küstern und Organisten wahrzunehmen sind, sofern diese in der Lage sind, lesen und schreiben zu können. Auch wurde festgelegt, dass sich das Lesen von Werken, die von der christlichen Lehre abweichen, nicht erlaubt sind. Einzige Ausnahme stellte die [[Lateinschule]], die Vorgängerschule des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] dar, die sich auch mit weltlichen Texten befassen durfte. Dies war ein landesherrliches Privileg. Der Landesherr war es auch, der über die Einstellung der Lehrer an der Lateinschule befand, während die deutschsprachigen Schulen von der Kirche unterhalten wurden. Der Kirchenvorstand (genannt: &#039;&#039;Konsistorium&#039;&#039;) war es auch, der die Einstellung der Lehrer vornahm. Hierbei spielte stets auch die eigene Religionszugehörigkeit eine ausschlaggebende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Einfluss der Kirche wurde die Zuständigkeit für das (höhere) Schulwesen ([[Ulrichsgymnasium]]) im Jahre 1829 weitestgehend entzogen, als das Königreich Hannover ein &#039;&#039;Oberschulkollegium&#039;&#039; einrichtete, dem die Leitung aller höheren Schulen im Königreich oblag. Als lokale Zwischeninstanz wurde 1833 die sogenannte &#039;&#039;Schulkommission&#039;&#039; eingerichtet, die als Bindeglied zwischen dem Oberschulkollegium und wichtigen Norder Vertretern darstellte. Zur Schulkommission gehörten der &#039;&#039;Erste Geistliche&#039;&#039; (gemeint ist wahrscheinlich der Inhaber der ersten Pfarrstelle der [[Ludgerikirche]] bzw. der Superintendent) sowie Lehrkräfte der Schule bzw. alternativ ein königlicher Beamter und der Gymnasialrektor.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wurde der &#039;&#039;Allgemeine städtische Schulverband&#039;&#039; gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Besuch einer privaten Schule (siehe unten) war nun verboten. Die Volksschulgesetze von 1849 bzw. 1871 hatten indes kaum Auswirkungen auf den Norder Schulbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 97f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund vom 21. Juni 1869 erließ der Norder Magistrat am 14. Oktober 1869 eine Gewerbeordnung. Nun war der Besuch der [[Conerus-Schule|Gewerbeschule]] für Gesellen, Gehilfen und Lehrlingen, soweit sie das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten hatten, verpflichtend.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren infolge der gravierenden Wohnungsnot alle Schulgebäude zugleich Wohnung für Vertriebene, Flüchtlinge und versprengte Soldaten. Ein Schulbetrieb konnte erst nach Behebung dieser Umstände wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt durch den Flüchtlingsstrom nach dem Krieg wuchsen insbesondere die Klassen der [[Marktschule|Markt]]-, wie auch die [[Zingelschule]] zu sprichwörtlichen Mammutklassen heran. So waren allein in der Marktschule 23 (!) Klassen untergebracht, auch musste die [[Sielschule]] nun von der Marktschule mit verwaltet werden. Im Oktober 1949 verfügten Schulbehörde und Stadt daher die Dreiteilung der Schulen. Die Gliederung sah vor, dass unter &#039;&#039;Norden I&#039;&#039; die Marktschule mit elf Räumen, unter &#039;&#039;Norden II&#039;&#039; die Zingelschule mit sechs Räumen, zuzüglich einer Schulbaracke mit drei Räumen zusammengefasst wurden. &#039;&#039;Norden III&#039;&#039; umfasste vier Räume der Marktschule, vier Räume der Sielschule und zwei Räume an der [[Westgaster Schule]].&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 121ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentliche Schulen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe: [[:Kategorie:Schulen im Stadtgebiet|Kategorie:Schulen im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Schulen ==&lt;br /&gt;
Neben den öffentlichen Schulen hat es bis nach 1845 eine Vielzahl an privaten Schulen bzw. für Lehrzwecke genutzte Wohnungen gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange Zeit war es üblich, insbesondere als das staatliche Schulwesen noch nicht existierte bzw. in den Kinderschuhen steckte, dass Privatleute ohne amtlich festgestellte Befähigung unterrichteten, um sich ein Zubrot zu verdienen. Diese Schulen nannte man auch Winkel- bzw. Klippschulen. Die für das Schulwesen lange zuständige Kirche versuchte bereits 1775 diese zu verbieten, hatte aber keinen Erfolg, da die kirchlichen Schulen, so etwa die [[Lutherische Klassenschule]] oder die [[Gasthausschule]], oftmals überfüllt und baufällig waren und die Lehrer sich durch Nebentägkeiten, die sie vom Unterrichten abhielten, ihren kargen Lohn aufbessern mussten, während sich die privat finanzierten Schulen durch Schulgelder der wohlhabenderen Gesellschaftsschichten gut halten konnten (wie im Falle der [[Neuweger Schule]]) oder vergleichsweise günstig und damit auch für die ärmeren Gesellschaftsschichten erschwinglich waren (siehe nachfolgende Tabellen). Nach den Quellen der Norder Kirchengemeinde hat es um 1800 insgesamt neun Winkelschulen in Norden gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 72f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! lfd. Nr.&lt;br /&gt;
!Betreiber&lt;br /&gt;
!Anschrift&lt;br /&gt;
! Anmerkung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Jacob Imming|Jacob H. Imming]]&lt;br /&gt;
|unbekannt ([[Gaste]])&lt;br /&gt;
| 24 Kinder; Schulgeld pro Jahr: 42 Gulden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|??? Leene-Möh&lt;br /&gt;
|[[Heringstraße]]&lt;br /&gt;
|19 Kinder von der [[Heringstraße]] und von der [[Sielstraße]]; Schulgeld: 30 Gulden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Gerd Bargmann]]&lt;br /&gt;
|[[Kirchstraße]]&lt;br /&gt;
|6 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren von der [[Kirchstraße]], [[Burggraben]] und [[Steenbalgen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Thomas von der Aa]]&lt;br /&gt;
|[[Sielstraße]]&lt;br /&gt;
|7 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren; Schulgeld: 18 Gulden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Habbo Jelius]]&lt;br /&gt;
|[[Mühlenlohne]]&lt;br /&gt;
|16 Kinder; Schulgeld: 35 Gulden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Bernd Gerjets]]&lt;br /&gt;
|[[Große Mühlenstraße|Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|23 Kinder (7 bis 14 Jahre) aus der [[Heringstraße]], [[Sielstraße]] und [[Kirchstraße]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|J. A. Raveling&lt;br /&gt;
|[[Osterpiepe]]&lt;br /&gt;
|14 Schüler im Alter 11 bis 26 Jahren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Leopolds Frau&lt;br /&gt;
|[[Kleine Mühlenstraße|Mühlenstraße]] &lt;br /&gt;
|9 Kinder (5 bis 7 Jahre); Schulgeld: 10 Gulden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|[[Gerd Aper]]&lt;br /&gt;
|[[Westerstraße]] und [[Hohe Gaste]]&lt;br /&gt;
|15 Kinder&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1808 soll es acht solche Schulen gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Auch 1813 bestehen noch mehrere Schulen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Namentlich genannt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!lfd. Nr.&lt;br /&gt;
!Betreiber&lt;br /&gt;
!Anschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Witwe des Jacob Hinrichs&lt;br /&gt;
|[[Westerstraße]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Kasjen Behrends]]&lt;br /&gt;
|[[Kleine Mühlenstraße|Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Frau des Johann Bargmann&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Adolph von Freeden|Adolph J. von Freeden]]&lt;br /&gt;
|[[Westerstraße 10]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Darüber hinaus soll es weitere private Schulen gegeben haben. So etwa eine &#039;&#039;Alte Schule&#039;&#039;, die irgendwo in [[Ostlintel]] oder [[Westlintel]] von strenggläubigen Reformierten unterhalten wurde. Auch soll es eine weitere, ebenfalls reformierte, Schule in [[Westlintel]] gegeben haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Interaktive Karte|Kartografische Übersicht]]==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; style=&amp;quot;width: 99.4%; float:center; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#display_map: height=800px |&lt;br /&gt;
{{Karte Schulen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Sakralbauten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auflistungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Re787</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Joachim_Strybny&amp;diff=37150</id>
		<title>Joachim Strybny</title>
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		<updated>2022-09-11T19:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Re787: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Joachim Strybny&#039;&#039;&#039; (* 6. Juni 1937 in Glatz, Niederschlesien) war viele Jahre als Lehrer am [[Ulrichsgymnasium]] tätig und kommissarisch von 1988 bis 1989 sowie von 1999 bis 2000 dessen Rektor.&amp;lt;ref&amp;gt;Rack, Eberhard (1967): Einzugsbereich und Schülerstruktur des Ulrichgymnasiums. In: Derk de Haan (Hrsg.): 400 Jahre Ulrichsgymnasium Norden, Norden, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Strybny wurde am 6. Juni 1937 im niederschlesischen Glatz als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Bereits wenige Monate nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde sein Elternhaus dann einer polnischen Familie zugewiesen, sodass die Familie Strybny in einem Verschlag des Hauses wohnen musste. Anfang Januar 1946 wurden sie dann aus Schlesien ausgewiesen. Der Vater befand sich noch in Kriegsgefangenschaft und konnte seine Familie später über den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes finden. Nach einer 13 Tage dauernden Reise in einem Güterzug, bei der ein älterer Mitfahrer verstarb und Plünderer den Zug überfielen, erreichten sie schließlich den Auricher Bahnhof und kamen von dort zu einer Bauernfamilie nach Arle, wo sie herzlich aufgenommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://gnadenkirche-tidofeld.org/lesungstrybny Kurzbiographie des Joachim Strybny], abgerufen am 19. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich die folgenden Jahre schwer waren, konnte Strybny sein Abitur auf dem [[Ulrichsgymnasium]] ablegen. Nach seinem Abitur studierte er Deutsch und Geografie in Göttingen. Danach kam er zurück nach Norden, wo er an seiner früheren Schule Lehrer - und zeitweise kommissarischer Schulleiter - wurde. Mit seiner Jugendliebe Meta bekam er zwei Söhne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
* [https://vertriebenenlager-tidofeld.de/ankunft-und-weiterverteilung/ Zeitzeugeninterview von Joachim Strybny], erstellt von der Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung in der ehemaligen [[Gnadenkirche Tidofeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ulrichsgymnasium]]&lt;br /&gt;
*[[Vertriebenenlager Tidofeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Re787</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Joachim_Strybny&amp;diff=37149</id>
		<title>Joachim Strybny</title>
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		<updated>2022-09-11T19:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Re787: Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Joachim Strybny&#039;&#039;&#039; (* 6. Juni 1937 in Glatz, Niederschlesien) war viele Jahre als Lehrer am [[Ulrichsgymnasium]] tätig und kommissarisch von 1988 bis 1989 sowie von 1999 bis 2000 dessen Rektor.&amp;lt;ref&amp;gt;Rack, Eberhard (1967): Einzugsbereich und Schülerstruktur des Ulrichgymnasiums. In: Derk de Haan (Hrsg.): 400 Jahre Ulrichsgymnasium Norden, Norden, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Strybny wurde am 6. Juni 1937 im niederschlesischen Glatz als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Bereits wenige Monate nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde sein Elternhaus dann einer polnischen Familie zugewiesen, sodass die Familie Strybny in einem Verschlag des Hauses wohnen musste. Anfang Januar 1946 wurden sie dann aus Schlesien ausgewiesen. Der Vater befand sich noch in Kriegsgefangenschaft und konnte seine Familie später über den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes finden. Nach einer 13 Tage dauernden Reise in einem Güterzug, bei der ein älterer Mitfahrer verstarb und Plünderer den Zug überfielen, kamen sie schließlich am Auricher Bahnhof an und kamen von dort zu einer Bauernfamilie nach Arle, wo sie herzlich aufgenommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://gnadenkirche-tidofeld.org/lesungstrybny Kurzbiographie des Joachim Strybny], abgerufen am 19. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich die folgenden Jahre schwer waren, konnte Strybny sein Abitur auf dem [[Ulrichsgymnasium]] ablegen. Nach seinem Abitur studierte er Deutsch und Geografie in Göttingen. Danach kam er zurück nach Norden, wo er an seiner früheren Schule Lehrer - und zeitweise kommissarischer Schulleiter - wurde. Mit seiner Jugendliebe Meta bekam er zwei Söhne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
* [https://vertriebenenlager-tidofeld.de/ankunft-und-weiterverteilung/ Zeitzeugeninterview von Joachim Strybny], erstellt von der Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung in der ehemaligen [[Gnadenkirche Tidofeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ulrichsgymnasium]]&lt;br /&gt;
*[[Vertriebenenlager Tidofeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Re787</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Diskussion:Zingelschule&amp;diff=30425</id>
		<title>Diskussion:Zingelschule</title>
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		<updated>2022-05-16T10:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Re787: 1971 Zweigstelle des Ulrichsgymnasiums&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um das 1971 wurde die Zingelschule als Ausweichquartier für das Ulrichsgymnasium genutzt. Ich kann mich erinnern, dass ich mindestens ein Schuljahr dort verbracht habe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Re787</name></author>
	</entry>
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