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	<title>Norder Stadtgeschichte - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Johanne_R%C3%BChaak&amp;diff=42963</id>
		<title>Johanne Rühaak</title>
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		<updated>2026-09-29T06:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitungsziel von Westerstraße 23 nach Westerstraße#Galerie geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Westerstraße#Galerie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42962</id>
		<title>Alter Bahnhof Norden</title>
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		<updated>2026-09-29T06:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Ehemaliges Stellwerk */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Alter Bahnhof==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Alter Bahnhof&lt;br /&gt;
| Text = Gebäude in Süderneuland I&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1883-1885 (um 1970)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|Preußische Staatseisenbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|2006-2011 abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofstraße]] 24 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Norder Bahnhof&#039;&#039;&#039; (umgangssprachlich auch: &#039;&#039;Südbahnhof&#039;&#039;) wurde 1883 im Zuge des Anschlusses an das Eisenbahnnetz errichtet. Seit April 2007 wurde der Bahnbetrieb vom [[Bahnhof Norden|neuen Bahnhof]] gewährleistet, da sich jedoch noch Bahntechnik im Gebäude befand, wurde das Gebäude mehrere Jahre erhalten, bis es schließlich im Frühjahr 2011 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Bahnhofs wurden einer neuen Nutzung zugeführt. Der ehemalige Güterbahnhof etwa wird bis heute von der [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]] genutzt, das ehemalige Stellwerk dient nach einer aufwendigen Sanierung seit 2022 als Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole#Geschichte|Geschichte der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erhielt Norden endlich einen Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz. Hiermit ging auch der Bau des Bahnhofs an der eigens dafür angelegten [[Bahnhofstraße]] bis 1885 einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst ([https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.1002.1.PDF Online-Veröffentlichung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als der Name vermuten lässt, befand sich der Bahnhof damals wie heute jedoch nicht in der Norder Kernstadt, sondern im erst 1972 eingemeindeten Stadtteil [[Süderneuland I]]. Norden selbst hatte zu keiner Zeit einen Bahnhof, denn auch der [[Bahnhof Norden-Stadt]] befand sich, knapp hinter der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] mit ihrem Ortsteil [[Ekel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier &#039;&#039;immer was los&#039;&#039; und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norder Bahnhof Zweiter Weltkrieg Verladung Pferde Güterbahnhof Ende September 1939 01.jpg|mini|&#039;&#039;Kamerad Pferd zieht in den Krieg&#039;&#039;. Propagandistische Aufnahme von Ende September 1939.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]&lt;br /&gt;
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier &#039;&#039;Grubengleisen&#039;&#039; (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen &#039;&#039;[[Johann Wilken]]&#039;&#039; errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Norder Betriebswerk (kurz: &#039;&#039;Bw&#039;&#039;) verfügte weiterhin über eine Drehscheibe mit 20 Metern Durchmesser, ein Heizwerk zum Vorheizen der Reisezüge und des Betriebswerks selbst, eine Bekohlungsanlage mit zwei Drehkränen und diverse Nebengebäude. Der Wasserturm versorgte neben dem Betriebswerk auch die Wohnhäuser [[Am Bahndamm]], wo die Bahn mehrere Dienstwohnungen unterhielt. Am Ende des vierten Gleises wurde in den Jahren 1942 / 1943 eine Lehrwerkstatt eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem befand sich im Bereich des Güterbahnhofs zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegszeiten]] ein Kriegsgefangenenlager. Hier wurden in einer Holzbaracke 30 bis 40 Kriegsgefangene interniert, hauptsächlich lebten hier (teilweise sogar vollständig) Russen und Ukrainer. Zwischenzeitlich waren hier auch 18 Serben und Polen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 verfügte das Betriebswerk über 115 Mitarbeiter. Der Unterhaltungsbestand an Lokomotiven sah am 15. März 1950 noch folgende Lokomotivtypen vor: Zwei Loks der Baureihe 74 und sieben der Baureihe 78. Durch den verstärkten Einsatz von Schienenbussen zwischen Norden und Wilhelmshaven ab Sommer 1952 verlor das Betriebswerk seine Bedeutung. Als selbständige Dienststelle wurde es 1954 aufgelöst und in eine Außenstelle des Betriebswerks Emden umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde die Drehscheibe entfernt und kurz darauf auch die Bekohlungsanlage und andere zum Betriebswerk gehörende Bauten aufgelassen und abgebrochen. Die Untersuchungsgruben im Lokschuppen wurden zugeschüttet und mit einer Betondecke versehen. Die Schuppenstände 2 und 4 verloren ihren Gleisanschluss, wobei das vierte Gleis vollständig unter Beton verschwand. Schließlich wurde im Oktober 1984 der Wasserturm gesprengt. Nach Auflösung des Norder Betriebswerks diente der Lokschuppen den verschiedensten Zwecken. So wurde er zeitweise als Fahrzeugunterstell- und Lagerraum für die Bahnmeisterei, als Düngemittellager eines Landhandels und als Winterquartier für Sportboote genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde um 1970 das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen, rein zweckdienlichen Zeitgeist weichen musste, der Niedergang des Eisenbahnknotenpunktes Norden erreichte nach Schließung des Bahnbetriebswerks und der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Norden und Esens auf der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] am 28. Mai 1983 dennoch seinen vorläufigen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Norder Bahnhof bis dahin noch Ausgangspunkt für Züge, die die Küstenbahn über Esens in Richtung Sande befuhren, so wurde er danach zu einer reinen Durchgangsstation zwischen Emden und [[Norddeich]]. Das Teilstück zwischen Dornum und Esens wurde abgebaut und als Radweg genutzt. Der Personenverkehr zwischen Norden und Esens wurde seither ausschließlich von Omnibussen bedient. Bis 1989 wurde die Strecke Norden–Dornum vereinzelt noch von Güterzügen befahren, anschließend wurde die Strecke an die Anliegergemeinden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 gegründete Verein &#039;&#039;[[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]]&#039;&#039; erreichte 1990 einen Mietvertrag über den alten Lokschuppen mit der Deutschen Bundesbahn und führte ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Unterstellung und Wartung von Eisenbahnen, zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude des Güterbahnhofs wurde im Zuge des [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] in den Jahren 2006 bis 2007, bis auf einige technische Anlagen, abgerissen. Mit dem Bau dieser modernen Eisenbahnstation wurde auch mit der Errichtung eines vorgelagerten zentralen Omnibusbahnhofs begonnen. Nach kurzer Bauzeit wurde der Neubau schließlich Anfang 2007 fertiggestellt und im April des Jahres von Bürgermeisterin [[Barbara Schlag]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten-2/bahnhof-norden-norddeich-norden-norddeich Norden-Norddeich, Sehenswürdigkeiten auf Greetsiel.de], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau verzögerte sich aufgrund erhöhter Altlasten im Boden und schlechtem Wetter insgesamt um etwa einen Monat: Die Deutsche Bahn betrieb hier einst eine Waschanlage, zudem existierte hier lange Zeit eine [[Tankstelle Claassen|Tankstelle]], über die Schadstoffe in den Erdboden gelangt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/83028/Norder-Bahnhof-wird-fuer-183-Millionen-Euro-verlegt Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 26. Juli 2004], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süderneuland Luftbild Luftaufnahme 1983 01.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Süderneuland (1983) mit dem alten Bahnhof im unteren (linken) Bereich.]]&lt;br /&gt;
Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Tierbedarfsladen &#039;&#039;Fressnapf&#039;&#039;) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches [[Altes Stellwerk|Stellwerksgebäude]], das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit renoviert. Es wurde von 1911 bis 2000 als Stellwerk unter der Bezeichnung &#039;&#039;Ns-Norden Süd&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehemaliges Stellwerk==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Stellwerk&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal an der [[Bahnhofstraße]]. Es wurde 1911 errichtet und diente bis in das Jahr 2000 der Steuerung des Bahnbetriebs am Norder Bahnhof, bis es mit dem [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] und Abriss des alten Bahnhofs ebenfalls seine Funktion verlor und 20 Jahre leer Stand. Bis 2022 wurde es erweitert, umgebaut und umfassend saniert und dient seitdem als Bürogebäude mit 120 m² Nutzfläche für ein Norder Logistikunternehmen (&#039;&#039;Ostfriesisches Transport-Contor&#039;&#039;). Einige historische Elemente, die noch an die Einsenbahnvergangenheit des Gebäudes erinnern, konnten bei der Entkernung erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier, 25. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
===Bahngelände und Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von der [[Bahnhofstraße]] in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 02.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1907 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof 1953 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Alter Wasserturm 1984 01.jpg|Der [[Alter Wasserturm|Alte Wasserturm]], kurz vor der Sprengung (1984).&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Bahnhofstrasse 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof Bahnsteig 21 04 2003 01.jpg|Der Bahnsteig des alten Bahnhofs - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 03.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 01.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 02.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 03.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 01.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 02.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Güterbahnhof 02 04 2004 01.jpg|Der alte Güterbahnhof am 2. April 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemaliges Stellwerk (1911-2000)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 01.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 02.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 03.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 04.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 05.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 01.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 02.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 03.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 01.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 02.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 01.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 02.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 03.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 04.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 05.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 03.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Nadörst]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Norden-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42961</id>
		<title>Alter Bahnhof Norden</title>
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		<updated>2026-09-29T06:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Alter Bahnhof==&lt;br /&gt;
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|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofstraße]] 24 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Norder Bahnhof&#039;&#039;&#039; (umgangssprachlich auch: &#039;&#039;Südbahnhof&#039;&#039;) wurde 1883 im Zuge des Anschlusses an das Eisenbahnnetz errichtet. Seit April 2007 wurde der Bahnbetrieb vom [[Bahnhof Norden|neuen Bahnhof]] gewährleistet, da sich jedoch noch Bahntechnik im Gebäude befand, wurde das Gebäude mehrere Jahre erhalten, bis es schließlich im Frühjahr 2011 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Bahnhofs wurden einer neuen Nutzung zugeführt. Der ehemalige Güterbahnhof etwa wird bis heute von der [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]] genutzt, das ehemalige Stellwerk dient nach einer aufwendigen Sanierung seit 2022 als Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole#Geschichte|Geschichte der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erhielt Norden endlich einen Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz. Hiermit ging auch der Bau des Bahnhofs an der eigens dafür angelegten [[Bahnhofstraße]] bis 1885 einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst ([https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.1002.1.PDF Online-Veröffentlichung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als der Name vermuten lässt, befand sich der Bahnhof damals wie heute jedoch nicht in der Norder Kernstadt, sondern im erst 1972 eingemeindeten Stadtteil [[Süderneuland I]]. Norden selbst hatte zu keiner Zeit einen Bahnhof, denn auch der [[Bahnhof Norden-Stadt]] befand sich, knapp hinter der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] mit ihrem Ortsteil [[Ekel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier &#039;&#039;immer was los&#039;&#039; und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norder Bahnhof Zweiter Weltkrieg Verladung Pferde Güterbahnhof Ende September 1939 01.jpg|mini|&#039;&#039;Kamerad Pferd zieht in den Krieg&#039;&#039;. Propagandistische Aufnahme von Ende September 1939.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]&lt;br /&gt;
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier &#039;&#039;Grubengleisen&#039;&#039; (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen &#039;&#039;[[Johann Wilken]]&#039;&#039; errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Norder Betriebswerk (kurz: &#039;&#039;Bw&#039;&#039;) verfügte weiterhin über eine Drehscheibe mit 20 Metern Durchmesser, ein Heizwerk zum Vorheizen der Reisezüge und des Betriebswerks selbst, eine Bekohlungsanlage mit zwei Drehkränen und diverse Nebengebäude. Der Wasserturm versorgte neben dem Betriebswerk auch die Wohnhäuser [[Am Bahndamm]], wo die Bahn mehrere Dienstwohnungen unterhielt. Am Ende des vierten Gleises wurde in den Jahren 1942 / 1943 eine Lehrwerkstatt eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem befand sich im Bereich des Güterbahnhofs zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegszeiten]] ein Kriegsgefangenenlager. Hier wurden in einer Holzbaracke 30 bis 40 Kriegsgefangene interniert, hauptsächlich lebten hier (teilweise sogar vollständig) Russen und Ukrainer. Zwischenzeitlich waren hier auch 18 Serben und Polen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 verfügte das Betriebswerk über 115 Mitarbeiter. Der Unterhaltungsbestand an Lokomotiven sah am 15. März 1950 noch folgende Lokomotivtypen vor: Zwei Loks der Baureihe 74 und sieben der Baureihe 78. Durch den verstärkten Einsatz von Schienenbussen zwischen Norden und Wilhelmshaven ab Sommer 1952 verlor das Betriebswerk seine Bedeutung. Als selbständige Dienststelle wurde es 1954 aufgelöst und in eine Außenstelle des Betriebswerks Emden umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde die Drehscheibe entfernt und kurz darauf auch die Bekohlungsanlage und andere zum Betriebswerk gehörende Bauten aufgelassen und abgebrochen. Die Untersuchungsgruben im Lokschuppen wurden zugeschüttet und mit einer Betondecke versehen. Die Schuppenstände 2 und 4 verloren ihren Gleisanschluss, wobei das vierte Gleis vollständig unter Beton verschwand. Schließlich wurde im Oktober 1984 der Wasserturm gesprengt. Nach Auflösung des Norder Betriebswerks diente der Lokschuppen den verschiedensten Zwecken. So wurde er zeitweise als Fahrzeugunterstell- und Lagerraum für die Bahnmeisterei, als Düngemittellager eines Landhandels und als Winterquartier für Sportboote genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde um 1970 das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen, rein zweckdienlichen Zeitgeist weichen musste, der Niedergang des Eisenbahnknotenpunktes Norden erreichte nach Schließung des Bahnbetriebswerks und der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Norden und Esens auf der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] am 28. Mai 1983 dennoch seinen vorläufigen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Norder Bahnhof bis dahin noch Ausgangspunkt für Züge, die die Küstenbahn über Esens in Richtung Sande befuhren, so wurde er danach zu einer reinen Durchgangsstation zwischen Emden und [[Norddeich]]. Das Teilstück zwischen Dornum und Esens wurde abgebaut und als Radweg genutzt. Der Personenverkehr zwischen Norden und Esens wurde seither ausschließlich von Omnibussen bedient. Bis 1989 wurde die Strecke Norden–Dornum vereinzelt noch von Güterzügen befahren, anschließend wurde die Strecke an die Anliegergemeinden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 gegründete Verein &#039;&#039;[[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]]&#039;&#039; erreichte 1990 einen Mietvertrag über den alten Lokschuppen mit der Deutschen Bundesbahn und führte ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Unterstellung und Wartung von Eisenbahnen, zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude des Güterbahnhofs wurde im Zuge des [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] in den Jahren 2006 bis 2007, bis auf einige technische Anlagen, abgerissen. Mit dem Bau dieser modernen Eisenbahnstation wurde auch mit der Errichtung eines vorgelagerten zentralen Omnibusbahnhofs begonnen. Nach kurzer Bauzeit wurde der Neubau schließlich Anfang 2007 fertiggestellt und im April des Jahres von Bürgermeisterin [[Barbara Schlag]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten-2/bahnhof-norden-norddeich-norden-norddeich Norden-Norddeich, Sehenswürdigkeiten auf Greetsiel.de], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau verzögerte sich aufgrund erhöhter Altlasten im Boden und schlechtem Wetter insgesamt um etwa einen Monat: Die Deutsche Bahn betrieb hier einst eine Waschanlage, zudem existierte hier lange Zeit eine [[Tankstelle Claassen|Tankstelle]], über die Schadstoffe in den Erdboden gelangt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/83028/Norder-Bahnhof-wird-fuer-183-Millionen-Euro-verlegt Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 26. Juli 2004], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süderneuland Luftbild Luftaufnahme 1983 01.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Süderneuland (1983) mit dem alten Bahnhof im unteren (linken) Bereich.]]&lt;br /&gt;
Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Tierbedarfsladen &#039;&#039;Fressnapf&#039;&#039;) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches [[Altes Stellwerk|Stellwerksgebäude]], das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit renoviert. Es wurde von 1911 bis 2000 als Stellwerk unter der Bezeichnung &#039;&#039;Ns-Norden Süd&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehemaliges Stellwerk==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Stellwerk&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal an der [[Bahnhofstraße]]. Es wurde 1911 errichtet und diente bis in das Jahr 2000 der Steuerung des Bahnbetriebs am Norder Bahnhof, bis es mit dem [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] und Abriss des alten Bahnhofs ebenfalls seine Funktion verlor und 20 Jahre leer Stand. Bis 2022 wurde es erweitert, umgebaut und umfassend saniert und dient seitdem als Bürogebäude mit 120 m² Nutzfläche für ein Norder Logistikunternehmen. Einige historische Elemente, die noch an die Einsenbahnvergangenheit des Gebäudes erinnern, konnten bei der Entkernung erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier, 25. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
===Bahngelände und Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von der [[Bahnhofstraße]] in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 02.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1907 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof 1953 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Alter Wasserturm 1984 01.jpg|Der [[Alter Wasserturm|Alte Wasserturm]], kurz vor der Sprengung (1984).&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Bahnhofstrasse 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof Bahnsteig 21 04 2003 01.jpg|Der Bahnsteig des alten Bahnhofs - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 03.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 01.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 02.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 03.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 01.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 02.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Güterbahnhof 02 04 2004 01.jpg|Der alte Güterbahnhof am 2. April 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemaliges Stellwerk (1911-2000)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 01.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 02.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 03.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 04.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 05.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 01.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 02.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 03.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 01.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 02.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 01.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 02.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 03.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 04.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 05.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 03.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Nadörst]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Norden-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesisches_Transport-_Contor&amp;diff=42960</id>
		<title>Ostfriesisches Transport- Contor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesisches_Transport-_Contor&amp;diff=42960"/>
		<updated>2026-09-29T06:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42959</id>
		<title>Alter Bahnhof Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42959"/>
		<updated>2026-09-29T06:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Alter Bahnhof==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Alter Bahnhof&lt;br /&gt;
| Text = Gebäude in Süderneuland I&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1883-1885 (um 1970)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|Preußische Staatseisenbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|2006-2011 abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofstraße]] 24 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Norder Bahnhof&#039;&#039;&#039; (umgangssprachlich auch: &#039;&#039;Südbahnhof&#039;&#039;) wurde 1883 im Zuge des Anschlusses an das Eisenbahnnetz errichtet. Seit April 2007 wurde der Bahnbetrieb vom [[Bahnhof Norden|neuen Bahnhof]] gewährleistet, da sich jedoch noch Bahntechnik im Gebäude befand, wurde das Gebäude mehrere Jahre erhalten, bis es schließlich im Frühjahr 2011 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Bahnhofs wurden einer neuen Nutzung zugeführt. Der ehemalige Güterbahnhof etwa wird bis heute von der [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]] genutzt, das ehemalige Stellwerk dient nach einer aufwendigen Sanierung seit 2022 als Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole#Geschichte|Geschichte der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erhielt Norden endlich einen Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz. Hiermit ging auch der Bau des Bahnhofs an der eigens dafür angelegten [[Bahnhofstraße]] bis 1885 einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst ([https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.1002.1.PDF Online-Veröffentlichung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als der Name vermuten lässt, befand sich der Bahnhof damals wie heute jedoch nicht in der Norder Kernstadt, sondern im erst 1972 eingemeindeten Stadtteil [[Süderneuland I]]. Norden selbst hatte zu keiner Zeit einen Bahnhof, denn auch der [[Bahnhof Norden-Stadt]] befand sich, knapp hinter der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] mit ihrem Ortsteil [[Ekel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier &#039;&#039;immer was los&#039;&#039; und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norder Bahnhof Zweiter Weltkrieg Verladung Pferde Güterbahnhof Ende September 1939 01.jpg|mini|&#039;&#039;Kamerad Pferd zieht in den Krieg&#039;&#039;. Propagandistische Aufnahme von Ende September 1939.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]&lt;br /&gt;
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier &#039;&#039;Grubengleisen&#039;&#039; (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen &#039;&#039;[[Johann Wilken]]&#039;&#039; errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Norder Betriebswerk (kurz: &#039;&#039;Bw&#039;&#039;) verfügte weiterhin über eine Drehscheibe mit 20 Metern Durchmesser, ein Heizwerk zum Vorheizen der Reisezüge und des Betriebswerks selbst, eine Bekohlungsanlage mit zwei Drehkränen und diverse Nebengebäude. Der Wasserturm versorgte neben dem Betriebswerk auch die Wohnhäuser [[Am Bahndamm]], wo die Bahn mehrere Dienstwohnungen unterhielt. Am Ende des vierten Gleises wurde in den Jahren 1942 / 1943 eine Lehrwerkstatt eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem befand sich im Bereich des Güterbahnhofs zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegszeiten]] ein Kriegsgefangenenlager. Hier wurden in einer Holzbaracke 30 bis 40 Kriegsgefangene interniert, hauptsächlich lebten hier (teilweise sogar vollständig) Russen und Ukrainer. Zwischenzeitlich waren hier auch 18 Serben und Polen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 verfügte das Betriebswerk über 115 Mitarbeiter. Der Unterhaltungsbestand an Lokomotiven sah am 15. März 1950 noch folgende Lokomotivtypen vor: Zwei Loks der Baureihe 74 und sieben der Baureihe 78. Durch den verstärkten Einsatz von Schienenbussen zwischen Norden und Wilhelmshaven ab Sommer 1952 verlor das Betriebswerk seine Bedeutung. Als selbständige Dienststelle wurde es 1954 aufgelöst und in eine Außenstelle des Betriebswerks Emden umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde die Drehscheibe entfernt und kurz darauf auch die Bekohlungsanlage und andere zum Betriebswerk gehörende Bauten aufgelassen und abgebrochen. Die Untersuchungsgruben im Lokschuppen wurden zugeschüttet und mit einer Betondecke versehen. Die Schuppenstände 2 und 4 verloren ihren Gleisanschluss, wobei das vierte Gleis vollständig unter Beton verschwand. Schließlich wurde im Oktober 1984 der Wasserturm gesprengt. Nach Auflösung des Norder Betriebswerks diente der Lokschuppen den verschiedensten Zwecken. So wurde er zeitweise als Fahrzeugunterstell- und Lagerraum für die Bahnmeisterei, als Düngemittellager eines Landhandels und als Winterquartier für Sportboote genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde um 1970 das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen, rein zweckdienlichen Zeitgeist weichen musste, der Niedergang des Eisenbahnknotenpunktes Norden erreichte nach Schließung des Bahnbetriebswerks und der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Norden und Esens auf der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] am 28. Mai 1983 dennoch seinen vorläufigen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Norder Bahnhof bis dahin noch Ausgangspunkt für Züge, die die Küstenbahn über Esens in Richtung Sande befuhren, so wurde er danach zu einer reinen Durchgangsstation zwischen Emden und [[Norddeich]]. Das Teilstück zwischen Dornum und Esens wurde abgebaut und als Radweg genutzt. Der Personenverkehr zwischen Norden und Esens wurde seither ausschließlich von Omnibussen bedient. Bis 1989 wurde die Strecke Norden–Dornum vereinzelt noch von Güterzügen befahren, anschließend wurde die Strecke an die Anliegergemeinden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 gegründete Verein &#039;&#039;[[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]]&#039;&#039; erreichte 1990 einen Mietvertrag über den alten Lokschuppen mit der Deutschen Bundesbahn und führte ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Unterstellung und Wartung von Eisenbahnen, zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude des Güterbahnhofs wurde im Zuge des [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] in den Jahren 2006 bis 2007, bis auf einige technische Anlagen, abgerissen. Mit dem Bau dieser modernen Eisenbahnstation wurde auch mit der Errichtung eines vorgelagerten zentralen Omnibusbahnhofs begonnen. Nach kurzer Bauzeit wurde der Neubau schließlich Anfang 2007 fertiggestellt und im April des Jahres von Bürgermeisterin [[Barbara Schlag]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten-2/bahnhof-norden-norddeich-norden-norddeich Norden-Norddeich, Sehenswürdigkeiten auf Greetsiel.de], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau verzögerte sich aufgrund erhöhter Altlasten im Boden und schlechtem Wetter insgesamt um etwa einen Monat: Die Deutsche Bahn betrieb hier einst eine Waschanlage, zudem existierte hier lange Zeit eine [[Tankstelle Claassen|Tankstelle]], über die Schadstoffe in den Erdboden gelangt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/83028/Norder-Bahnhof-wird-fuer-183-Millionen-Euro-verlegt Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 26. Juli 2004], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süderneuland Luftbild Luftaufnahme 1983 01.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Süderneuland (1983) mit dem alten Bahnhof im unteren (linken) Bereich.]]&lt;br /&gt;
Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Tierbedarfsladen &#039;&#039;Fressnapf&#039;&#039;) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches [[Altes Stellwerk|Stellwerksgebäude]], das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit renoviert. Es wurde von 1911 bis 2000 als Stellwerk unter der Bezeichnung &#039;&#039;Ns-Norden Süd&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Altes Stellwerk==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Alte Stellwerk&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal an der [[Bahnhofstraße]] in Norden-[[Süderneuland II]]. Es wurde um 1880 errichtet und diente viele Jahre der Steuerung des Bahnbetriebs am Norder Bahnhof, bis es mit dem [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] und Abriss des alten Bahnhofs ebenfalls seine Funktion verlor und 20 Jahre leer Stand. Bis 2022 wurde es erweitert, umgebaut und umfassend saniert und dient seitdem als Bürogebäude mit 120 m² Nutzfläche für ein Norder Logistikunternehmen. Einige historische Elemente, die noch an die Einsenbahnvergangenheit des Gebäudes erinnern, konnten bei der Entkernung erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier, 25. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
===Bahngelände und Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von der [[Bahnhofstraße]] in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 02.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1907 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof 1953 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Alter Wasserturm 1984 01.jpg|Der [[Alter Wasserturm|Alte Wasserturm]], kurz vor der Sprengung (1984).&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Bahnhofstrasse 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof Bahnsteig 21 04 2003 01.jpg|Der Bahnsteig des alten Bahnhofs - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 03.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 01.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 02.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 03.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 01.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 02.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Güterbahnhof 02 04 2004 01.jpg|Der alte Güterbahnhof am 2. April 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemaliges Stellwerk (1911-2000)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 01.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 02.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 03.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 04.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 05.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 01.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 02.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 03.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 01.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 02.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 01.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 02.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 03.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 04.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 05.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 03.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Nadörst]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Norden-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=OTC&amp;diff=42958</id>
		<title>OTC</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=OTC&amp;diff=42958"/>
		<updated>2026-09-29T06:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42957</id>
		<title>Alter Bahnhof Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42957"/>
		<updated>2026-09-29T06:04:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Alter Bahnhof==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Alter Bahnhof&lt;br /&gt;
| Text = Gebäude in Süderneuland I&lt;br /&gt;
| center = 53.58668989540365, 7.220953353637706&lt;br /&gt;
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| width = 300px&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1883-1885 (um 1970)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|Preußische Staatseisenbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|2006-2011 abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofstraße]] 24 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Norder Bahnhof&#039;&#039;&#039; (umgangssprachlich auch: &#039;&#039;Südbahnhof&#039;&#039;) wurde 1883 im Zuge des Anschlusses an das Eisenbahnnetz errichtet. Seit April 2007 wurde der Bahnbetrieb vom [[Bahnhof Norden|neuen Bahnhof]] gewährleistet, da sich jedoch noch Bahntechnik im Gebäude befand, wurde das Gebäude mehrere Jahre erhalten, bis es schließlich im Frühjahr 2011 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Bahnhofs wurden einer neuen Nutzung zugeführt. Der ehemalige Güterbahnhof etwa wird bis heute von der [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]] genutzt, das ehemalige Stellwerk dient nach einer aufwendigen Sanierung seit 2022 als Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole#Geschichte|Geschichte der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erhielt Norden endlich einen Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz. Hiermit ging auch der Bau des Bahnhofs an der eigens dafür angelegten [[Bahnhofstraße]] bis 1885 einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst ([https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.1002.1.PDF Online-Veröffentlichung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als der Name vermuten lässt, befand sich der Bahnhof damals wie heute jedoch nicht in der Norder Kernstadt, sondern im erst 1972 eingemeindeten Stadtteil [[Süderneuland I]]. Norden selbst hatte zu keiner Zeit einen Bahnhof, denn auch der [[Bahnhof Norden-Stadt]] befand sich, knapp hinter der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] mit ihrem Ortsteil [[Ekel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier &#039;&#039;immer was los&#039;&#039; und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norder Bahnhof Zweiter Weltkrieg Verladung Pferde Güterbahnhof Ende September 1939 01.jpg|mini|&#039;&#039;Kamerad Pferd zieht in den Krieg&#039;&#039;. Propagandistische Aufnahme von Ende September 1939.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]&lt;br /&gt;
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier &#039;&#039;Grubengleisen&#039;&#039; (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen &#039;&#039;[[Johann Wilken]]&#039;&#039; errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Norder Betriebswerk (kurz: &#039;&#039;Bw&#039;&#039;) verfügte weiterhin über eine Drehscheibe mit 20 Metern Durchmesser, ein Heizwerk zum Vorheizen der Reisezüge und des Betriebswerks selbst, eine Bekohlungsanlage mit zwei Drehkränen und diverse Nebengebäude. Der Wasserturm versorgte neben dem Betriebswerk auch die Wohnhäuser [[Am Bahndamm]], wo die Bahn mehrere Dienstwohnungen unterhielt. Am Ende des vierten Gleises wurde in den Jahren 1942 / 1943 eine Lehrwerkstatt eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem befand sich im Bereich des Güterbahnhofs zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegszeiten]] ein Kriegsgefangenenlager. Hier wurden in einer Holzbaracke 30 bis 40 Kriegsgefangene interniert, hauptsächlich lebten hier (teilweise sogar vollständig) Russen und Ukrainer. Zwischenzeitlich waren hier auch 18 Serben und Polen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 verfügte das Betriebswerk über 115 Mitarbeiter. Der Unterhaltungsbestand an Lokomotiven sah am 15. März 1950 noch folgende Lokomotivtypen vor: Zwei Loks der Baureihe 74 und sieben der Baureihe 78. Durch den verstärkten Einsatz von Schienenbussen zwischen Norden und Wilhelmshaven ab Sommer 1952 verlor das Betriebswerk seine Bedeutung. Als selbständige Dienststelle wurde es 1954 aufgelöst und in eine Außenstelle des Betriebswerks Emden umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde die Drehscheibe entfernt und kurz darauf auch die Bekohlungsanlage und andere zum Betriebswerk gehörende Bauten aufgelassen und abgebrochen. Die Untersuchungsgruben im Lokschuppen wurden zugeschüttet und mit einer Betondecke versehen. Die Schuppenstände 2 und 4 verloren ihren Gleisanschluss, wobei das vierte Gleis vollständig unter Beton verschwand. Schließlich wurde im Oktober 1984 der Wasserturm gesprengt. Nach Auflösung des Norder Betriebswerks diente der Lokschuppen den verschiedensten Zwecken. So wurde er zeitweise als Fahrzeugunterstell- und Lagerraum für die Bahnmeisterei, als Düngemittellager eines Landhandels und als Winterquartier für Sportboote genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde um 1970 das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen, rein zweckdienlichen Zeitgeist weichen musste, der Niedergang des Eisenbahnknotenpunktes Norden erreichte nach Schließung des Bahnbetriebswerks und der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Norden und Esens auf der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] am 28. Mai 1983 dennoch seinen vorläufigen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Norder Bahnhof bis dahin noch Ausgangspunkt für Züge, die die Küstenbahn über Esens in Richtung Sande befuhren, so wurde er danach zu einer reinen Durchgangsstation zwischen Emden und [[Norddeich]]. Das Teilstück zwischen Dornum und Esens wurde abgebaut und als Radweg genutzt. Der Personenverkehr zwischen Norden und Esens wurde seither ausschließlich von Omnibussen bedient. Bis 1989 wurde die Strecke Norden–Dornum vereinzelt noch von Güterzügen befahren, anschließend wurde die Strecke an die Anliegergemeinden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 gegründete Verein &#039;&#039;[[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]]&#039;&#039; erreichte 1990 einen Mietvertrag über den alten Lokschuppen mit der Deutschen Bundesbahn und führte ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Unterstellung und Wartung von Eisenbahnen, zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude des Güterbahnhofs wurde im Zuge des [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] in den Jahren 2006 bis 2007, bis auf einige technische Anlagen, abgerissen. Mit dem Bau dieser modernen Eisenbahnstation wurde auch mit der Errichtung eines vorgelagerten zentralen Omnibusbahnhofs begonnen. Nach kurzer Bauzeit wurde der Neubau schließlich Anfang 2007 fertiggestellt und im April des Jahres von Bürgermeisterin [[Barbara Schlag]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten-2/bahnhof-norden-norddeich-norden-norddeich Norden-Norddeich, Sehenswürdigkeiten auf Greetsiel.de], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau verzögerte sich aufgrund erhöhter Altlasten im Boden und schlechtem Wetter insgesamt um etwa einen Monat: Die Deutsche Bahn betrieb hier einst eine Waschanlage, zudem existierte hier lange Zeit eine [[Tankstelle Claassen|Tankstelle]], über die Schadstoffe in den Erdboden gelangt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/83028/Norder-Bahnhof-wird-fuer-183-Millionen-Euro-verlegt Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 26. Juli 2004], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süderneuland Luftbild Luftaufnahme 1983 01.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Süderneuland (1983) mit dem alten Bahnhof im unteren (linken) Bereich.]]&lt;br /&gt;
Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Tierbedarfsladen &#039;&#039;Fressnapf&#039;&#039;) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches [[Altes Stellwerk|Stellwerksgebäude]], das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit renoviert. Es wurde von 1911 bis 2000 als Stellwerk unter der Bezeichnung &#039;&#039;Ns-Norden Süd&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehemaliges Stellwerk==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Stellwerk&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal an der [[Bahnhofstraße]] in Norden-[[Süderneuland II]]. Es wurde 1911 errichtet und diente bis 2000 der Steuerung des Bahnbetriebs am Norder Bahnhof, bis es mit dem [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] und Abriss des alten Bahnhofs ebenfalls seine Funktion verlor und 20 Jahre leer Stand. Bis 2022 wurde es erweitert, umgebaut und umfassend saniert und dient seitdem als Bürogebäude mit 120 m² Nutzfläche für ein Norder Logistikunternehmen. Einige historische Elemente, die noch an die Einsenbahnvergangenheit des Gebäudes erinnern, konnten bei der Entkernung erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier, 25. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
===Bahngelände und Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von der [[Bahnhofstraße]] in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 02.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1907 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof 1953 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Alter Wasserturm 1984 01.jpg|Der [[Alter Wasserturm|Alte Wasserturm]], kurz vor der Sprengung (1984).&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Bahnhofstrasse 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof Bahnsteig 21 04 2003 01.jpg|Der Bahnsteig des alten Bahnhofs - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 03.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 01.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 02.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 03.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 01.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 02.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Güterbahnhof 02 04 2004 01.jpg|Der alte Güterbahnhof am 2. April 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemaliges Stellwerk===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 01.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 02.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 03.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 04.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 05.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 01.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 02.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 03.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 01.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 02.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 01.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 02.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 03.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 04.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 05.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 03.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Nadörst]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Norden-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Stellwerk_Ns-Norden_S%C3%BCd&amp;diff=42956</id>
		<title>Stellwerk Ns-Norden Süd</title>
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		<updated>2026-09-29T06:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ns-Norden_S%C3%BCd&amp;diff=42955</id>
		<title>Ns-Norden Süd</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<title>Altes Stellwerk</title>
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		<updated>2026-09-29T06:03:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitungsziel von Alter Bahnhof Norden#Altes Stellwerk nach Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Alter Bahnhof Norden#Ehemaliges Stellwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42953</id>
		<title>Alter Bahnhof Norden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Alter_Bahnhof_Norden&amp;diff=42953"/>
		<updated>2026-09-29T06:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Alter Bahnhof==&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1883-1885 (um 1970)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|Preußische Staatseisenbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|2006-2011 abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofstraße]] 24 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Norder Bahnhof&#039;&#039;&#039; (umgangssprachlich auch: &#039;&#039;Südbahnhof&#039;&#039;) wurde 1883 im Zuge des Anschlusses an das Eisenbahnnetz errichtet. Seit April 2007 wurde der Bahnbetrieb vom [[Bahnhof Norden|neuen Bahnhof]] gewährleistet, da sich jedoch noch Bahntechnik im Gebäude befand, wurde das Gebäude mehrere Jahre erhalten, bis es schließlich im Frühjahr 2011 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Bahnhofs wurden einer neuen Nutzung zugeführt. Der ehemalige Güterbahnhof etwa wird bis heute von der [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]] genutzt, das ehemalige Stellwerk dient nach einer aufwendigen Sanierung seit 2022 als Bürogebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole#Geschichte|Geschichte der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erhielt Norden endlich einen Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz. Hiermit ging auch der Bau des Bahnhofs an der eigens dafür angelegten [[Bahnhofstraße]] bis 1885 einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst ([https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.1002.1.PDF Online-Veröffentlichung])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als der Name vermuten lässt, befand sich der Bahnhof damals wie heute jedoch nicht in der Norder Kernstadt, sondern im erst 1972 eingemeindeten Stadtteil [[Süderneuland I]]. Norden selbst hatte zu keiner Zeit einen Bahnhof, denn auch der [[Bahnhof Norden-Stadt]] befand sich, knapp hinter der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] mit ihrem Ortsteil [[Ekel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier &#039;&#039;immer was los&#039;&#039; und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norder Bahnhof Zweiter Weltkrieg Verladung Pferde Güterbahnhof Ende September 1939 01.jpg|mini|&#039;&#039;Kamerad Pferd zieht in den Krieg&#039;&#039;. Propagandistische Aufnahme von Ende September 1939.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]&lt;br /&gt;
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier &#039;&#039;Grubengleisen&#039;&#039; (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen &#039;&#039;[[Johann Wilken]]&#039;&#039; errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Norder Betriebswerk (kurz: &#039;&#039;Bw&#039;&#039;) verfügte weiterhin über eine Drehscheibe mit 20 Metern Durchmesser, ein Heizwerk zum Vorheizen der Reisezüge und des Betriebswerks selbst, eine Bekohlungsanlage mit zwei Drehkränen und diverse Nebengebäude. Der Wasserturm versorgte neben dem Betriebswerk auch die Wohnhäuser [[Am Bahndamm]], wo die Bahn mehrere Dienstwohnungen unterhielt. Am Ende des vierten Gleises wurde in den Jahren 1942 / 1943 eine Lehrwerkstatt eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem befand sich im Bereich des Güterbahnhofs zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegszeiten]] ein Kriegsgefangenenlager. Hier wurden in einer Holzbaracke 30 bis 40 Kriegsgefangene interniert, hauptsächlich lebten hier (teilweise sogar vollständig) Russen und Ukrainer. Zwischenzeitlich waren hier auch 18 Serben und Polen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 verfügte das Betriebswerk über 115 Mitarbeiter. Der Unterhaltungsbestand an Lokomotiven sah am 15. März 1950 noch folgende Lokomotivtypen vor: Zwei Loks der Baureihe 74 und sieben der Baureihe 78. Durch den verstärkten Einsatz von Schienenbussen zwischen Norden und Wilhelmshaven ab Sommer 1952 verlor das Betriebswerk seine Bedeutung. Als selbständige Dienststelle wurde es 1954 aufgelöst und in eine Außenstelle des Betriebswerks Emden umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde die Drehscheibe entfernt und kurz darauf auch die Bekohlungsanlage und andere zum Betriebswerk gehörende Bauten aufgelassen und abgebrochen. Die Untersuchungsgruben im Lokschuppen wurden zugeschüttet und mit einer Betondecke versehen. Die Schuppenstände 2 und 4 verloren ihren Gleisanschluss, wobei das vierte Gleis vollständig unter Beton verschwand. Schließlich wurde im Oktober 1984 der Wasserturm gesprengt. Nach Auflösung des Norder Betriebswerks diente der Lokschuppen den verschiedensten Zwecken. So wurde er zeitweise als Fahrzeugunterstell- und Lagerraum für die Bahnmeisterei, als Düngemittellager eines Landhandels und als Winterquartier für Sportboote genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde um 1970 das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen, rein zweckdienlichen Zeitgeist weichen musste, der Niedergang des Eisenbahnknotenpunktes Norden erreichte nach Schließung des Bahnbetriebswerks und der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Norden und Esens auf der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] am 28. Mai 1983 dennoch seinen vorläufigen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; War der Norder Bahnhof bis dahin noch Ausgangspunkt für Züge, die die Küstenbahn über Esens in Richtung Sande befuhren, so wurde er danach zu einer reinen Durchgangsstation zwischen Emden und [[Norddeich]]. Das Teilstück zwischen Dornum und Esens wurde abgebaut und als Radweg genutzt. Der Personenverkehr zwischen Norden und Esens wurde seither ausschließlich von Omnibussen bedient. Bis 1989 wurde die Strecke Norden–Dornum vereinzelt noch von Güterzügen befahren, anschließend wurde die Strecke an die Anliegergemeinden verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 gegründete Verein &#039;&#039;[[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland]]&#039;&#039; erreichte 1990 einen Mietvertrag über den alten Lokschuppen mit der Deutschen Bundesbahn und führte ihn wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Unterstellung und Wartung von Eisenbahnen, zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude des Güterbahnhofs wurde im Zuge des [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] in den Jahren 2006 bis 2007, bis auf einige technische Anlagen, abgerissen. Mit dem Bau dieser modernen Eisenbahnstation wurde auch mit der Errichtung eines vorgelagerten zentralen Omnibusbahnhofs begonnen. Nach kurzer Bauzeit wurde der Neubau schließlich Anfang 2007 fertiggestellt und im April des Jahres von Bürgermeisterin [[Barbara Schlag]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten-2/bahnhof-norden-norddeich-norden-norddeich Norden-Norddeich, Sehenswürdigkeiten auf Greetsiel.de], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau verzögerte sich aufgrund erhöhter Altlasten im Boden und schlechtem Wetter insgesamt um etwa einen Monat: Die Deutsche Bahn betrieb hier einst eine Waschanlage, zudem existierte hier lange Zeit eine [[Tankstelle Claassen|Tankstelle]], über die Schadstoffe in den Erdboden gelangt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/83028/Norder-Bahnhof-wird-fuer-183-Millionen-Euro-verlegt Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 26. Juli 2004], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süderneuland Luftbild Luftaufnahme 1983 01.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Süderneuland (1983) mit dem alten Bahnhof im unteren (linken) Bereich.]]&lt;br /&gt;
Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Tierbedarfsladen &#039;&#039;Fressnapf&#039;&#039;) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches [[Altes Stellwerk|Stellwerksgebäude]], das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit renoviert. Es wurde von 1911 bis 2000 als Stellwerk unter der Bezeichnung &#039;&#039;Ns-Norden Süd&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Altes Stellwerk==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Alte Stellwerk&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal an der [[Bahnhofstraße]] in Norden-[[Süderneuland II]]. Es wurde um 1880 errichtet und diente viele Jahre der Steuerung des Bahnbetriebs am Norder Bahnhof, bis es mit dem [[Bahnhof Norden|Bahnhofsneubau]] und Abriss des alten Bahnhofs ebenfalls seine Funktion verlor und 20 Jahre leer Stand. Bis 2022 wurde es erweitert, umgebaut und umfassend saniert und dient seitdem als Bürogebäude mit 120 m² Nutzfläche für ein Norder Logistikunternehmen. Einige historische Elemente, die noch an die Einsenbahnvergangenheit des Gebäudes erinnern, konnten bei der Entkernung erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier, 25. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
===Bahngelände und Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von der [[Bahnhofstraße]] in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1900 02.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen in der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof um 1907 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1907.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof 1953 01.jpg|Blick auf das Bahnhofsgebäude von den Gleisen im Jahr 1953.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Alter Wasserturm 1984 01.jpg|Der [[Alter Wasserturm|Alte Wasserturm]], kurz vor der Sprengung (1984).&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 2. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Bahnhofstrasse 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|Das Hauptgebäude des Bahnhofs - Aufnahme vom 4. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof Bahnsteig 21 04 2003 01.jpg|Der Bahnsteig des alten Bahnhofs - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|Blick vom Gleis &#039;&#039;[[Bahnhof Norden-KOF]]&#039;&#039; - Aufnahme vom 18. Mai 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 03 10 2003 03.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 01.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 02.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 25 01 2004 03.JPG|Aufnahme vom 25. Januar 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 01.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße Alter Bahnhof 02 04 2004 02.JPG|Aufnahme vom 2. April 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Güterbahnhof 02 04 2004 01.jpg|Der alte Güterbahnhof am 2. April 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemaliges Stellwerk (1911-2000)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 01.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 02.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 03.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 04.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 21 04 2003 05.JPG|Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 01.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 02.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 14 07 2006 03.JPG|Aufnahme vom 14. Juli 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 01.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 08 2006 02.JPG|Aufnahme vom 22. August 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 01.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 02.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 03.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 04.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 22 09 2007 05.JPG|Aufnahme vom 22. September 2007.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 07 10 2018 03.JPG|Aufnahme vom 7. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 01.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
Datei:Alter Bahnhof Stellwerk 08 10 2018 02.JPG|Aufnahme vom 8. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Nadörst]]&lt;br /&gt;
*[[Bahnhof Norden-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Am_Koper_Sand&amp;diff=42952</id>
		<title>Am Koper Sand</title>
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		<updated>2026-09-28T11:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Am Koper Sand==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Am Koper Sand&lt;br /&gt;
| Text = Gemeindestraße in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.61278500555144, 7.15253731863225&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stadtteil/-viertel&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch II]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erschließungsjahr&lt;br /&gt;
|vor 1895&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Namensgebung&lt;br /&gt;
|nach 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Historische Namen&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Koper Sand&#039;&#039;&#039; ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Westermarsch II]] und befindet sich in der Feriensiedlung an der Grenze zu [[Norddeich]]. Die Straße grenzt nordöstlich an den [[Dörper Weg]] und im Südosten an den [[Muschelweg]]. Der Hauptteil der Straße sieht von oben betrachtet aus wie ein O, von dem zwei Nebenarme an die vorgenannten Straßen angrenzen. Ein dritter Nebenarm endet gen Südosten als Sackgasse.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Herkunft des Namens===&lt;br /&gt;
Wie die meisten Straßen in dieser Feriensiedlung überlegte man sich einen möglichst norddeutsch bzw. seetypisch klingenden Namen, um den Touristen das passende Flair zu vermitteln. Hier entschied man sich für den eine Benennung nach der Sandbank &#039;&#039;Koper Sand&#039;&#039; (niederdeutsch für: &#039;&#039;Kupferner Sand&#039;&#039;), welche sich westlich von [[Westermarsch]], südlich der Insel Juist und östlich der Insel Borkum, befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Koper Sand leitet sich wahrscheinlich vom kupferfarbenen Dach (bzw. einer Hälfte) der Marienhafer Kirche ab. Sahen die Seeleute dies von ihrer aktuellen Position, liefen sie Gefahr, auf dem Koper Sand zu stranden. Der andere Teil des Marienhafer Kirchendachs war mit Schiefer (Ley) gedeckt und hat so womöglich der [[Leybucht]] ihren Namen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
Historisch bildeten Am Koper Sand und der [[Kakteenweg]] eine Straße, die in den heutigen [[Lehmweg]] überging und somit bis nach [[Westlintel]] führte. Dies ist auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 noch erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nördliche Teil gehörte zur Siedlung [[Fischerhausen]]. Im 20. Jahrhundert wurden die Straßen gesplittet und Teil der Feriensiedlung, die nun die Umgebung dominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Plätze==&lt;br /&gt;
Die Straße besteht überwiegend aus Ferienhäusern und -wohnungen. Reine Wohnhäuser findet man hier in der Gegend kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Norden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Westermarsch II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westermarsch II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Leybucht&amp;diff=42951</id>
		<title>Leybucht</title>
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		<updated>2026-09-28T11:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Ostfriesland Johannes Florianus um 1580 01.jpg|mini|Karte Ostfrieslands des [[Johannes Florianus]] in der Zeit um 1580. Gut erkennbar ist noch die große Ausdehnung der Leybucht.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Leybucht&#039;&#039;&#039; ist nach dem Dollart bei Emden die zweitgrößte Bucht in Ostfriesland. Nach verheerenden Landeinbrüchen im 14. Jahrhundert, bei der sie ihre größte Ausdehnung erhielt, wurde ihr bis 1952 immer wieder Fläche abgerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;der&#039;&#039; Leybucht wird manchmal auch synonym für den Ort [[Leybuchtpolder]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Zum Ursprung des Namens gibt es zwei Herleitungen. Die wahrscheinlichere bezieht sich auf eine Verkürzung des Wortes [[Leide]]. Die Leide war praktisch der Vorläufer des [[Norder Tief|Norder Tiefs]], verlief jedoch weiter nördlich. Die Bezeichnung entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet so viel wie &#039;&#039;(Wasser-)Leitung&#039;&#039;. Im Laufe der Jahrhundert wurde daraus Ley. Der Ausfall des &#039;&#039;D&#039;&#039; nach dem Tonvokal ist eine häufige Erscheinung im Niederdeutschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leybuchtpolder.pdf Beschreibung von Leybuchtpolder] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Herleitung bezieht sich auf die mutmaßliche Eindeckung der Marienhafener Kirche, die nach dem [[Erste Dionysiusflut|Einbruch der Leybucht im 14. Jahrhundert]] für lange Zeit, ebenso wie der Turm der [[Andreaskirche]], ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr war. Das niederdeutsche Wort &#039;&#039;Ley&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;Schiefer&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach sei eine Hälfte des Kirchendachs mit Schiefer, das andere mit Kupfer gedeckt gewesen. Von der Leybucht aus sah man zuerst das Schieferdach, vom [[Koper Sand]] her die kupfergedeckte Dachhälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Leybucht liegt im Westen von Ostfriesland zwischen Greetsiel und [[Westermarsch]], etwa acht Kilometer südwestlich der [[Altstadt|Norder Altstadt]]. Sie hat eine Größe von etwa 19 qm und bildet die Grenze zwischen dem [[Norderland]] im Osten und der Krummhörn im Süden. Im Südwesten ragt die künstliche Halbinsel Leyhörn ins Meer, die beim Bau des [[Leysiel|Leysiels]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Norden Karte 1595.jpg|mini|Die Leybucht auf einer Karte von [[Ubbo Emmius]] (um 1595).]]&lt;br /&gt;
Die Leybucht bildete sich wahrscheinlich nach der ersten zuverlässig erwähnten Sturmflut an der niederländischen Küste am 26. Dezember 838. Ihre größte Ausdehnung von etwa 129 Quadratkilometern erlangte sie nach der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] im Jahre 1374. Diese verheerende Sturmflut führte zu gewaltigen Landverlusten und forderte zahlreiche Menschenleben. Ganze Ortschaften wie [[Westeel]] mussten aufgegeben werden. Da der Flut bereits mehrere verheerende Sturmfluten folgten und nachkamen, ging das 14. Jahrhundert auch als das &#039;&#039;Jahrhundert der Sturmfluten&#039;&#039; in die ostfriesische Geschichte ein. Die Leybucht reichte nun von Greetsiel im Westen bis Marienhafe im Osten bzw. vom Rand der [[Stadt Norden]] bei Lütetsburg (hier liegen noch viele [[Kolk|Kolke]] im Umfeld der [[Umgehungsstraße]]) bis nach Canhusen (Gemeinde Hinte) im Süden. Verheerende Pestepidemien dezimierten die Bevölkerung weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.michaeltillheinze.de/f_k1989/f_k890223.htm#1 Fehntjer Kurier vom 23. Februar 1989], abgerufen am 15. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre eigenartige Gestalt erhielt die Bucht schließlich dadurch, dass der bis in die [[Westermarsch]] vorstoßende [[Norder Geestinsel|Geestvorsprung]] den Fluten widerstand und diese zum &#039;&#039;Ausweichen&#039;&#039; nach Norden und Süden zwang.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich die Wassermassen viel Unheil über Land und Leute brachten, führten sie auch dazu, dass die auf einer halbwegs hochsicheren [[Norder Geestinsel|Geestinsel]] erbaute [[Altstadt|Kernstadt von Norden]] nun über einen direkten Zugang zum Meer verfügte. Der [[Norder Hafen]] sicherte der Stadt fortan über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Ab dem 15. und besonders ab dem 16. Jahrhundert begannen die Menschen schrittweise, die verlorenen Landstriche durch [[Liste der Eindeichungen|Eindeichung]] zurückzugewinnen. Die erste bekannte Deichbaumaßnahme erfolgte 1425 durch den Bau des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]], der jedoch mehr der Landsicherung als -gewinnung diente. Die erste große Landgewinnung erfolgte ab 1556 mit der Einpolderung des nachfolgend so genannten [[Süderneuland|&#039;&#039;Süderneulandes&#039;&#039;]]. Die letzten derartigen Maßnahmen erfolgten in den Jahren 1947 bis 1950 mit der Eindeichung des[[Leybuchtpolder (Polder)|Leybuchtpolders]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren gab es Pläne, die gesamte Leybucht einzudeichen, um so die Deichlinie deutlich zu verkürzen und den Küstenschutz zu verbessern. Diese Maßnahme wurde 1980 jedoch aus Gründen des Naturschutzes wieder verworfen. Es wurden lediglich kleinere Küstenschutzmaßnahmen realisiert (wie beispielsweise die 1991 erfolgte Eindeichung der seit Ende 1994 unter Naturschutz stehenden &#039;&#039;Leyhörn&#039;&#039;; siehe [[Leysiel]]). Zur Verstärkung der Deichanlagen begannen 1985 erste Vorbereitungen zum Bau des im Jahr 2000 fertiggestellten (neuen) [[Störtebekerdeich|Störtebekerdeichs]], der dem alten Deich vorgelagert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden der Leybucht im Laufe der Geschichte rund 28 Quadratkilometer entrissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2011): Das Norder Hafengebiet und seine beiden Häfen im 16. Jahrhundert, Manuskript&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Baumaßnahmen verlor der Norder Hafen immer mehr an Bedeutung, sodass diese eigentlich als widersprüchlich zu den wirtschaftlichen Interessen der Stadt betrachtet werden können. Tatsächlich werden die Landgewinnungsmaßnahmen ([[Polder]]) nicht positiv betrachtet worden sein, doch führte die natürliche Verlandung des Fahrwassers durch Verschlickung ohnehin im Laufe der Zeit dazu, dass der Hafen immer weniger - insbesondere von größeren Schiffen - angefahren werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die natürliche Verlandung und schrittweise Einpolderung der Leybucht führten schließlich immer wieder zu Problemen mit der Binnenentwässerung geführt, da Verlandungen und Einpolderungen zu Anhebungen der Tideniedrigwasser vor den Entwässerungsbauwerken in der Deichlinie führten.&amp;lt;ref&amp;gt;Niemeyer, H. D., R. Kaiser, G. Brandt &amp;amp; D. Glaser (2004): Überprüfung der Tnw-Abschätzung für das Leysiel, Norderney, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hatte also zur Folge, dass das landeinwärts hinter den Sielen aufgestaute Wasser bei Ebbe nicht vollends ablaufen konnte, da auf der anderen Seite der Sieltore das Wasser immer höher stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Eindeichungen]]&lt;br /&gt;
*[[Polder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Stadtgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Einbruch_der_Leybucht&amp;diff=42950</id>
		<title>Einbruch der Leybucht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Einbruch_der_Leybucht&amp;diff=42950"/>
		<updated>2026-09-28T11:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Erste Dionysiusflut erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Erste Dionysiusflut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=M%C3%B6belhaus_Pfl%C3%BCger&amp;diff=42949</id>
		<title>Möbelhaus Pflüger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=M%C3%B6belhaus_Pfl%C3%BCger&amp;diff=42949"/>
		<updated>2026-09-28T06:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Möbelhaus Pflüger==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Möbelhaus Pflüger&lt;br /&gt;
| Text = Betrieb in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.60438624410652, 7.1790075607988175&lt;br /&gt;
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| zoom = 16&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Gewerbestraße]] 26&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Möbelhaus Pflüger&#039;&#039;&#039; war das größte und bekannteste Norder Möbelhaus mit Sitz an der [[Gewerbestraße]] 26.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moebel-pflueger.de/ Internetseite des Möbelhaus Pflüger], abgerufen am 8. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Unternehmen gehörte eine an der [[Königsberger Straße]] ansässige Tischlerei sowie zeitweise auch ein Discountmöbel- und ein Babyfachgeschäft.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1936 vom Tischlermeister Tapper gegründet. Über mehrere Generationen entwickelte sich daraus ein weit über Norden hinaus bekanntes Möbelhaus, das zuletzt eine beachtliche Fläche von 13.000 Quadratmetern einnahm. Mehr als 85 Jahre lang wurden dort Wohnzimmer ausgesucht, Küchen geplant, Schlafzimmer eingerichtet – und damit letztlich auch ein kleines Stück Zuhause geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht zur Schließung im Ostfriesischen Kurier&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere profitierte das Unternehmen dabei vom Aufschwung der Nachkriegszeit und des jahrzehntelangen Trends für Massivholzmöbeln, die zu einem großen Teil selbst hergestellt und im von [[Friedrich Pflüger]] gegründeten, betriebseigenen Möbelhaus vertrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2022 informierte das Unternehmen öffentlich und per Brief über die bevorstehende &#039;&#039;&amp;quot;Schließung unseres Möbelgeschäftes nach über 85 Jahren!&amp;quot;&#039;&#039; Die Familie begründete die schwere Entscheidung mit den Veränderungen im Möbelhandel und mit Altersgründen. Die &#039;&#039;Ostfriesischen Nachrichten&#039;&#039; berichteten Anfang Juni 2022 ebenfalls über den Abverkauf des Norder Traditionshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz verschwunden ist der Name &#039;&#039;Pflüger&#039;&#039; allerdings nicht. Die Tischlerei und die Küchenfertigung wurden weitergeführt, inzwischen bereits in vierter Generation. Und selbst das ehemalige Möbelhaus bekam ein interessantes zweites Leben: Teile der früheren Ausstellung und Büros wurden später zu einem Filmstudio für die ZDF-Ostfrieslandkrimis umgebaut. Dort entstand unter anderem das &#039;&#039;Kommissariat&#039;&#039; der Protagonistin Ann Kathrin Klaasen und ihren Kollegen. Heute befindet sich an der Gewerbestraße 26 zudem das Krimimuseum, das ausdrücklich auf den Standort &#039;&#039;ehemals Möbel Pflüger&#039;&#039; verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1986 wurde im östlichen Bereich des Betriebsgeländes eine Windenergieanlage vom Typ &#039;&#039;Enercon E-16&#039;&#039; im Auftrage von Inhaber [[Friedrich Pflüger]] installiert. Es handelte sich um die erste Anlage, die die das junge Auricher Unternehmen &#039;&#039;Enercon&#039;&#039; verkaufen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wind-turbine.com/magazin/innovationen-aktuelles/109386/windpark-aus-nach-31-jahren.html Bericht zur Schließung der Nörder Windlooper], abgerufen am 11. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Nörder Windloopers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Tischlerei_Tapper&amp;diff=42948</id>
		<title>Tischlerei Tapper</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Tischlerei_Tapper&amp;diff=42948"/>
		<updated>2026-09-28T06:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Möbelhaus Pflüger erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Möbelhaus Pflüger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=M%C3%B6belhaus_Tapper&amp;diff=42947</id>
		<title>Möbelhaus Tapper</title>
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		<updated>2026-09-28T06:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Möbelhaus Pflüger erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Möbelhaus Pflüger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=M%C3%B6belhaus_Pfl%C3%BCger&amp;diff=42946</id>
		<title>Möbelhaus Pflüger</title>
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		<updated>2026-09-28T06:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Möbelhaus Pflüger==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Möbelhaus Pflüger&lt;br /&gt;
| Text = Betrieb in Norden&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Gewerbestraße]] 26&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Möbelhaus Pflüger&#039;&#039;&#039; war das größte und bekannteste Norder Möbelhaus mit Sitz an der [[Gewerbestraße]] 26.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moebel-pflueger.de/ Internetseite des Möbelhaus Pflüger], abgerufen am 8. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Unternehmen gehörte eine an der [[Königsberger Straße]] ansässige Tischlerei sowie zeitweise auch ein Discountmöbel- und ein Babyfachgeschäft.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1986 wurde im östlichen Bereich des Betriebsgeländes eine Windenergieanlage vom Typ &#039;&#039;Enercon E-16&#039;&#039; im Auftrage von Inhaber [[Friedrich Pflüger]] installiert. Es handelte sich um die erste Anlage, die die das junge Auricher Unternehmen &#039;&#039;Enercon&#039;&#039; verkaufen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wind-turbine.com/magazin/innovationen-aktuelles/109386/windpark-aus-nach-31-jahren.html Bericht zur Schließung der Nörder Windlooper], abgerufen am 11. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde das Unternehmen aufgelöst und die Gebäude später von der Stadt erworben, die eine Neunutzung der Gelände plant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Nörder Windloopers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Joachim&amp;diff=42945</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Joachim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Joachim&amp;diff=42945"/>
		<updated>2026-09-25T17:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Willkommen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Willkommen bei &#039;&#039;Norder Stadtgeschichte&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wir hoffen, dass du viele gute Informationen beisteuerst.&lt;br /&gt;
Möglicherweise möchtest du zunächst die [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Ersten Schritte] lesen.&lt;br /&gt;
Nochmal: Willkommen und viel Spaß! [[Benutzer:Ostfriesenlord|Ostfriesenlord]] ([[Benutzer Diskussion:Ostfriesenlord|Diskussion]]) 19:52, 25. Sep. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=C._E._Popken&amp;diff=42943</id>
		<title>C. E. Popken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=C._E._Popken&amp;diff=42943"/>
		<updated>2026-08-26T11:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==C. E. Popken==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = C. E. Popken&lt;br /&gt;
| Text = Betrieb in Norden&lt;br /&gt;
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| zoom = 17&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1858&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|eingetragener Kaufmann (e. K.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Glückauf]] 15&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C. E. Popken&#039;&#039;&#039; gehörte bis zur Schließung zu den ältesten Familienbetrieben in Norden. 1858 von [[Christoph Eiben Popken]] in der [[Brückstraße 10]] (später auch [[Brückstraße 11]]) gegründet, hatte es seinen Sitz seit 1996 in ehemaligen Betriebsgebäuden der zuvor geschlossenen [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2024 wurde der Betrieb infolge gewachsener Konkurrenz und einer veränderten Handelslandschaft geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der aus Wittmund stammende [[Christoph Eiben Popken]] siedelte sich 1858 in der [[Brückstraße 10]] in Norden an und eröffnete dort die nach ihm benannte Eisenwarenhandlung &#039;&#039;C. E. Popken&#039;&#039;. Neben Eisenwaren handelte er auch mit Schießpulver, das wegen der Explosionsgefahr jedoch in einem separaten Holzschuppen am [[Norder Hafen]] gestanden hat. Das Geschäft lief gut und Popken konnte es bereits ein Jahr nach der Eröffnung ausbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 176&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Gründers übernahm sein Sohn [[Ihnke Diedrich Popken]] den Betrieb. Dessen zwei Söhne wiederum verstarben bzw. fielen bereits im Alter von 18 und 20 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Firmeninhabers vom 4. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, sodass sein Schwiegersohn [[Bernhard Adolf Bünting]], der ebenfalls Eisenwarenhändler ([[Am Markt 1]]) war, das Geschäft nach der Hochzeit im Jahre 1924 übernahm. Bünting baute es 1935 weiter aus und errichtete ein neues Gebäude an der Brückstraße 10, das auch das Grundstück 11 umfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://p.c-e-popken.de/?page_id=134 Chronik der Firma C. E. Popken], abgerufen am 12. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bisherige Firmenname wurde beibehalten. 1971 erwarb Bünting auch das gegenüberliegende Gebäude der ehemaligen [[Blaufärberei van Stipriaan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hier richtete er weitere Verkaufsräume ein und erweiterte das Sortiment fortwährend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 übernahm sein Sohn [[Bernhard Popken Bünting]] die Eisenwarenhandlung und führte es zunächst an der bekannten Örtlichkeit weiter, ehe er 1996 mehrere Betriebsgebäude der sich im Verkauf befindlichen [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]] erwarb und das Geschäft dort bis zum 10. Oktober des Jahres verlagerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1999 übergab Bernhard Bünting die Geschäftsführung an seinen Sohn Dirk Popken Bünting, der den Familienbetrieb bis zuletzt in der nunmehr dritten bzw. fünften Generation führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2024 wurde der Betrieb infolge gewachsener Konkurrenz und einer veränderten Handelslandschaft geschlossen. Die Liegenschaft wurde von der Stadt erworben, um das Areal in den Bebauungsplan rund um das Doornkaat-Gelände aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
Ein Markenzeichen der Firma Popken war der historische Warenschubladenschrank, in denen in einzelnen Fächer die losen Einzelteile (Schrauben etc.). abgelegt sind. Etwas Vergleichbares fand sich in anderen Geschäften praktisch nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Firmengründer sollte in der Zeit um 1910 kurzzeitig auf das Haus vom Nachbarn F. Hasbargen aufpassen, als dieser ein paar Besorgungen zu tätigen hatte. Hasbargen bat Popken demnach darum, auf seine Tür Acht zu geben. Popken scheint dies falsch verstanden zu haben, hob die schwere Tür aus den Angeln und stellte sie in seinen Laden - sehr zur Verwunderung des später heimkehrenden Hasbargens.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten, als der Alkoholausschank an Sonn- und Feiertagen strikt verboten war, hielt sich der Gastwirt der [[Gaststätte Zum weißen Seehund|Gaststätte &#039;&#039;Zum weißen Seehund&#039;&#039;]] nicht daran. Dies kam auch der [[Polizei Norden|Polizei]] zu Ohren. Ein Beamter beobachtete das Treiben eines Tages von der benachbarten Eisenwarenhandlung Popken aus. Verwundert darüber, dass alles ordnungsgemäß geschlossen war, gestand ihm Popken schließlich, dass er dem Gastwirt davon berichtet hatte, dass die Polizei die Gaststätte von seinem Laden aus beobachten wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße C E Popken um 1940 01.jpg|Der alte Standort an der [[Brückstraße]] in der Zeit um 1940.&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße C E Popken Gasthof Bengen Schwarzes Ross um 1970 01.jpg|Der alte Standort an der [[Brückstraße]] in der Zeit um 1970.&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße 10 - 21042003.jpg|Der ehemalige Standort an der [[Brückstraße]] 10 - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 18072004 (2).jpg|Der Standort auf dem ehemaligen [[Doornkaat|Doornkaat-Gelände]] am 18. Juli 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 18072004 (1).jpg|Gegenüberliegende Garagen - Aufnahme vom 18. Juli 2004.&lt;br /&gt;
Datei:Glückauf 15 - C.E. Popken - 21052006.jpg|Ein Nebengebäude links des Hauptgebäudes - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Baustoffhandlung Wieben]]&lt;br /&gt;
*[[Eisenhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Vo%C3%9Fbarg_(Flurst%C3%BCck)&amp;diff=42940</id>
		<title>Voßbarg (Flurstück)</title>
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		<updated>2026-08-14T04:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Voßbarg==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Voßbarg&#039;&#039;&#039; ist der Name eines [[Flurstück|Flurstücks]] im östlichen [[Ekel]]. Es handelt sich um eine alte [[Warft]], die dem weidenden Vieh Schutz vor den Fluten bieten sollte. Der Name bedeutet aus dem Niederdeutschen übersetzt &#039;&#039;Fuchsberg&#039;&#039;. Vermutlich waren hier öfters siedelnde Füchse namensgebend.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße [[Voßbarg]] hat ihren Namen von diesem Flurstück erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Goosbarg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Goosbarg_(Flurst%C3%BCck)&amp;diff=42939</id>
		<title>Goosbarg (Flurstück)</title>
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		<updated>2026-08-14T04:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goosbarg&#039;&#039;&#039; ist der Name eines [[Flurstück|Flurstücks]] im östlichen [[Ekel]]. Es handelt sich um eine alte [[Warft]], die dem weidenden Vieh Schutz vor den Fluten bieten sollte. Der Name bedeutet &#039;&#039;Gänseberg&#039;&#039;. Womöglich waren hier öfter Gänse zugegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße [[Goosbarg]] hat ihren Namen von diesem Flurstück erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der [[Umgehungsstraße]] fanden Archäologen der Ostfriesischen Landschaft hier Reste einer Siedlung aus der Zeit zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert. Es handelte sich neben Gefäßen aus Keramik auch Hinweise auf einen Hochöfen, mit dem Eisen verhüttet wurde. Die Forscher deuteten dies als Hinweis auf ein reges handwerkliches Treiben, das sich nicht nur im Stadtkern, sondern auch im Norder Umland rege vollzog.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vossbarg 15032021 01.jpg|rechts|mini|Der Goosbarg am östlichen [[Ekeler Weg]]. Die Erhöhung in der Landschaft (Warft) ist im hinteren Bildbereich gut zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Voßbarg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Goosbarg_(Flurst%C3%BCck)&amp;diff=42938</id>
		<title>Goosbarg (Flurstück)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Goosbarg_(Flurst%C3%BCck)&amp;diff=42938"/>
		<updated>2026-08-14T04:59:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Goosbarg==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stadtteil/-viertel&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goosbarg&#039;&#039;&#039; ist der Name eines [[Flurstück|Flurstücks]] im östlichen [[Ekel]]. Es handelt sich um eine alte [[Warft]], die dem weidenden Vieh Schutz vor den Fluten bieten sollte. Der Name bedeutet &#039;&#039;Gänseberg&#039;&#039;. Womöglich waren hier öfter Gänse zugegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße [[Goosbarg]] hat ihren Namen von diesem Flurstück erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der [[Umgehungsstraße]] fanden Archäologen der Ostfriesischen Landschaft hier Reste einer Siedlung aus der Zeit zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert. Es handelte sich neben Gefäßen aus Keramik auch Hinweise auf einen Hochöfen, mit dem Eisen verhüttet wurde. Die Forscher deuteten dies als Hinweis auf ein reges handwerkliches Treiben, das sich nicht nur im Stadtkern, sondern auch im Norder Umland rege vollzog.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vossbarg 15032021 01.jpg|rechts|mini|Der Voßbarg am östlichen [[Ekeler Weg]]. Die Erhöhung in der Landschaft (Warft) ist im hinteren Bildbereich gut zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Voßbarg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Vo%C3%9Fbarg_(Flurst%C3%BCck)&amp;diff=42937</id>
		<title>Voßbarg (Flurstück)</title>
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		<updated>2026-08-14T04:58:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Voßbarg==&lt;br /&gt;
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| Title = Voßbarg&lt;br /&gt;
| Text = Ort in Ekel&lt;br /&gt;
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__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Voßbarg&#039;&#039;&#039; ist der Name eines [[Flurstück|Flurstücks]] im östlichen [[Ekel]]. Es handelt sich um eine alte [[Warft]], die dem weidenden Vieh Schutz vor den Fluten bieten sollte. Der Name bedeutet aus dem Niederdeutschen übersetzt &amp;quot;Fuchsberg&amp;quot;. Vermutlich waren hier öfters siedelnde Füchse namensgebend.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße [[Voßbarg]] hat ihren Namen von diesem Flurstück erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Goosbarg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<title>Stilkenboom</title>
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		<updated>2026-07-27T12:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Stilkenboom==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Title = Stilkenboom&lt;br /&gt;
| Text = Betrieb in Süderneuland II&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Gründung&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auflösung&lt;br /&gt;
|um 1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rechtsform&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptsitz&lt;br /&gt;
|[[Brückstraße]] 14 A/16&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stilkenboom&#039;&#039;&#039; war ein überregional bekanntes Wagenbauunternehmen mit Sitz in [[Süderneuland I]] bzw. [[Süderneuland II]]. Sie war von großer Bedeutung für das Wachstum der einstmals noch selbstständigen Gemeinden. Neben dem klassischen Wagenbau betrieb das Unternehmen auch eine Fahrschule sowie in den letzten Jahren ebenfalls einen Kraftfahrzeughandel (BMW-Vertragspartner).&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Wagen- und Karosseriebauunternehmen wurde 1846 von [[Friedrich Karl Stilkenboom]] gegründet und begann als kleine Stellmacherei (Wagenbauer). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten zunächst hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf der meisten Inseln seinerzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies (einachsige Pferdefuhrwerke), Bestattungsfahrzeuge sowie Bootsablaufwagen (eine Art Vorläufer der heutigen Bootsanhänger).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tradition-fahrkunst.de/wbprintfriend.php?wbl= Kurzbeschreibung des Unternehmens] auf Tradition-Fahrkunst.de, abgerufen am 20. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Fertigung unterhielt das Unternehmen neben der klassischen Stellmacherei eine eigene Schlosserei, eine Schmiede, eine Polsterei und eine Lackiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch war Stilkenboom als Fuhrunternehmen tätig. Nicht wenige Reisende, die es sich leisten konnten, ließen sich von hier aus kutschieren. Dabei kam der Firma sicherlich auch die Lage an der [[Brückstraße]], bis 1847 einzige Zuwegung von Süden her in die Stadt, zu Gute.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Aufkommen der Motorisierung wandelte sich die Kutschersparte zu einem Kleinbusbetrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0270482.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit der [[DGzRS Norddeich|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] entwickelte die Firma sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Eisenbahnwaggons, u.a. für die Inselbahn Juist, her.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.inselbahn.de/index.php?nav=1000023 Wagenverzeichnis auf Inselbahn.de], abgerufen am 20. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Leiterwagen für die [[Feuerwehr Norden|Feuerwehr]] wurden produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1900 bis etwa vor [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beschäftigte das Unternehmen gut 25 Angestellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stilkenboom Werbung 1926 01.jpg|mini|Werbung aus dem Norder Adressbuch von 1926.]]&lt;br /&gt;
Um 1938 kam es zu einem Brand auf dem Betriebsgelände, durch das mindestens ein Gebäude schwer zu Schaden kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0717047.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Unternehmen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] noch einmal einen Aufschwung durch den Verkauf von Hanomag-Raupenschleppern und Traktoren an Bauern erlebte, geriet sie in den späten 1960er Jahren in wirtschaftliche Not. Da sich kein Nachfolger fand, der imstande gewesen wäre, das Traditionsunternehmen den Erfordernissen der modernen Zeit anzupassen, musste es Anfang der 1970er Jahre schließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der letzte Standort befand sich an der [[Brückstraße]] 16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Heute hat hier ein Getränkegroßhandel seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inselbahn Juist==&lt;br /&gt;
Während viele Fahrzeuge der Inselbahn Juist nach Einstellung des Betriebs weitergegeben oder verschrottet wurden, blieb Lok &#039;&#039;Carl II&#039;&#039; als einzige der alten Loks noch als Denkmal auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände auf Juist. 2004 wurde sie aber an die Märkische Museums-Eisenbahn in Plettenberg abgegeben. Dort waren schon der Triebwagen Nr. 1 ebenso wie ein Personenwagen. Triebwagen Nr. 2 befindet sich, wie auch zwei Personenwagen von der Firma Stilkenboom und ein weiterer Personenwagen der Juister Inselbahn, in der Sammlung des DEV in Bruchhausen-Vilsen; alle vier Fahrzeuge sind nach wie vor einsatzfähig. Triebwagen T 3 und T 5 wurden auf Norderney verschrottet, T 4 ging zunächst in den Besitz der Inselbahn Langeoog und dann in den der Harzer Schmalspurbahnen über. Die Personenwagen wurden bis auf die erwähnten Museumsexemplare verschrottet oder umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Inselbahn_Juist Geschichte der Inselbahn Juist], auf Wikipedia, abgerufen am 1. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stilkenboom 1898 Inselbahn Juist 01.jpg|Eisenbahnwagen der Inselbahn Juist (1898).&lt;br /&gt;
Datei:Stilkenboom 1898 Inselbahn Juist 02.jpg|Eisenbahnwagen der Inselbahn Juist (1898).&lt;br /&gt;
Datei:Stilkenboom Belegschaft Wagen 1926.jpg|Die Belegschaft vor einem Wagen im Jahre 1926.&lt;br /&gt;
Datei:Stilkenboom um 1930 01.jpg|Angestellte des Unternehmens, möglicherweise schon eine frühe Fahrschule (um 1930).&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße Stilkenboom Brand um 1930 (0115203-1) MZ.jpg|Brand auf dem Betriebsgelände (um 1938).&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße Stilkenboom Brand um 1930 (0115205) MZ.jpg|Brand auf dem Betriebsgelände (um 1938).&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße Stilkenboom Haus um 1955 (0118007) MZ.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1955.&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße Luftbild Luftaufnahme 1956 01.jpg|Luftaufnahme der [[Brückstraße]] im Jahre 1956. Mittig rechts das Betriebsgelände von &#039;&#039;Stilkenboom&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Datei:Heerstraße Berumerfehnkanal Fehnkanal zugefroren Winter im Hintergrund Stilkenboom um 1960 01.jpg|Zwei Kinder auf dem zugefrorenen [[Norder Tief]], im Hintergrund rechts eine Betriebshalle (um 1960).&lt;br /&gt;
Datei:Heerstraße Brückstraße Stilkenboom unbekanntes Datum.jpg|Betriebswerkstatt hinter den Bahnschienen der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]] (heute &#039;&#039;[[Im Horst]]&#039;&#039;), vermutlich um 1970.&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße Stilkenboom 1976 (0270482) MZ.jpg|Aufnahme von 1976.&lt;br /&gt;
Datei:Bargebur Norden Stadtpanorama Stadtbild Übersicht Heerstraße Frisiamühle Deichmühle Mühlen Berumerfehnkanal Fehnkanal Moortief um 1850 01.jpg|Blick von der [[Ölmühle]] auf die [[Altstadt]], der linke Schornstein gehört wahrscheinlich zum Unternehmen (1848).&lt;br /&gt;
Datei:Brückstraße 14 A - 21042003.jpg|Verwaltungssitz des Unternehmens. Später &#039;&#039;Getränke Lammers&#039;&#039;, dann &#039;&#039;Ostfriesischer Getränkeverbund&#039;&#039; (OGV) - Aufnahme vom 21. April 2003.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gebrüder Freese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbe im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Philadelphia&amp;diff=42935</id>
		<title>Philadelphia</title>
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		<updated>2026-07-27T11:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.6039190312863, 7.2102846126516775&lt;br /&gt;
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|Entstehungszeit=1802&lt;br /&gt;
|Erbauer=[[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer II.]]&lt;br /&gt;
|Bauweise=Ziegelsteinbau&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=1991 abgebrannt&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Schulstraße]] 12-15&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Philadelphia&#039;&#039;&#039; war ein 1802 errichtetes Anwesen an der [[Schulstraße]], schräg gegenüber der (ehemaligen) [[Grundschule Ekel]]. 1991 wurde es infolge von Brandstiftung zerstört und steht in keiner Verbindung zur ehemals im [[Ekeler Vorwerk]] ansässigen &#039;&#039;Philadelphia Community&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Während [[Peter Friedrich Lubinus (1777)|Peter Friedrich Lubinus]] das [[Haus Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] für sich und seine Familie errichtete, wohnte sein Kompagnon [[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer II.]] unmittelbar über ihrer Fabrik, der Rauchwarenfabrik [[Steinbömer &amp;amp; Lubinus]]. Als Zweit- sowie Sommerwohnsitz erbaute er sich daher 1802 das &#039;&#039;Haus Philadelphia&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie genau dieser Name entstanden ist, lässt sich nur mutmaßen, es war aber wohl keine Erfindung Steinbömers, denn das [[Flurstück]] oder ein anderes Gebäude hier trug bereits zuvor den Namen &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Naheliegend ist, dass der Name eine Hommage an die 1681 gegründete, US-amerikanische Stadt gleichen Namens ist. Aus dem Griechischen sinngemäß übersetzt bedeutet &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039; soviel wie &#039;&#039;Ort brüderlicher Liebe&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bruderliebe&#039;&#039;. Wie auch bei der Großstadt ist ein Zusammenhang mit Mennoniten denkbar, weshalb vermutet werden kann, dass das Grundstück hier der [[Mennonitengemeinde Norden]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall tauchte dieser Name bereits um 1750 in einem Hypothekenbuch auf. Später soll hier eine Dampfölmühle gestanden haben, die jedoch 1857 abgebrannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl nach dem Tode Steinbömers im Jahre 1854, eher aber nach dem Brand 1857, richtete hier der bekannte Norder Weinhändler [[Jürko Christian Rykena]] eine Schnapsbrennerei (&#039;&#039;Sprit-Fabrik Philadelphia&#039;&#039;) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erweiterte das Anwesen um einen Querbau, der 1981 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Lange scheint die Brennerei auch nicht im Eigentum Rykenas gestanden zu haben, denn bereits 1860 wird ein &#039;&#039;Fr. R. Otten&#039;&#039; als Besitzer genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der Brennereibetrieb wurde 1867 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde das historische Gebäude, das über einen ausgedehnten Gewölbekeller verfügte, Opfer von Brandstiftung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben von Axel Kruse bei [https://www.facebook.com/photo/?fbid=8889530184394931&amp;amp;set=g.403157474761079 facebook] am 30. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befand sich zuletzt im Besitz der [[Stilkenboom|Firma Stilkenboom]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Nutzerin Aenne Kruse bei facebook am 22. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Eigentum wurde jedoch faktisch nicht mehr ausgeübt, sodass das Gebäude in den letzten Jahres seines Bestehens zum Anlaufpunkt für Punker und andere zwielichtige Gestalten wurde. Diese verunstalteten das altehrwürdige &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039; und drangsalierten Passanten, insbesondere Schüler, durch Pöbeln, Bespucken und Handgreiflichkeiten. Monatelange Schikanen führten dazu, dass sich Schüler aller Oberstufen zusammentaten und sich gegen die Punker zur Wehr setzten. Dadurch erreichten sie das Ende der Norder Punkerszene und womöglich direkt oder indirekt auch das Ende des &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039;, welches wenig später in Brand gesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre nach dem Brand errichtete man auf dem Gelände mehrere Reihenhäuser, welche bis heute bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ekel Schulstraße Haus Philadelphia um 1810 01.jpg|Das &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039; auf einem Gemälde, vermutlich aus der Zeit um 1810.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brennerei um 1900 (0627048) MZ.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia um 1955 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1955.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brandruine Ruine Abbruch 1991 01.jpg|Die Brandruine kurz vor dem Abtragen der letzten Überreste (1991).&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brandruine Ruine Abbruch 1991 02.jpg|Die Brandruine kurz vor dem Abtragen der letzten Überreste (1991).&lt;br /&gt;
Datei:Philadelphia Stein unbekanntes Datum.jpg|Der gerettete &#039;&#039;Namensstein&#039;&#039; befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia um 03 05 2006 01.JPG|Das Gelände heute - Aufnahme vom 3. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia 04 10 2022 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2022.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia 04 10 2022 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2022.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Uldingaburg]]&lt;br /&gt;
*[[Finettenbörg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Philadelphia&amp;diff=42934</id>
		<title>Philadelphia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Philadelphia&amp;diff=42934"/>
		<updated>2026-07-27T09:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gebäude&lt;br /&gt;
|center=53.6039190312863, 7.2102846126516775&lt;br /&gt;
|circles=53.6039190312863, 7.2102846126516775 :30&lt;br /&gt;
|zoom=17&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=1802&lt;br /&gt;
|Erbauer=[[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer II.]]&lt;br /&gt;
|Bauweise=Ziegelsteinbau&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=1991 abgebrannt&lt;br /&gt;
|Genaue Lage=[[Schulstraße]] 12-15&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Philadelphia&#039;&#039;&#039; war ein 1802 errichtetes Anwesen an der [[Schulstraße]], schräg gegenüber der (ehemaligen) [[Grundschule Ekel]]. 1991 wurde es infolge von Brandstiftung zerstört und steht in keiner Verbindung zur ehemals im [[Ekeler Vorwerk]] ansässigen &#039;&#039;Philadelphia Community&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Während [[Peter Friedrich Lubinus (1777)|Peter Friedrich Lubinus]] das [[Haus Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] für sich und seine Familie errichtete, wohnte sein Kompagnon [[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer II.]] unmittelbar über ihrer Fabrik, der Rauchwarenfabrik [[Steinbömer &amp;amp; Lubinus]]. Als Zweit- sowie Sommerwohnsitz erbaute er sich daher 1802 das &#039;&#039;Haus Philadelphia&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie genau dieser Name entstanden ist, lässt sich nur mutmaßen, es war aber wohl keine Erfindung Steinbömers, denn das [[Flurstück]] oder ein anderes Gebäude hier trug bereits zuvor den Namen &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Naheliegend ist, dass der Name eine Hommage an die 1681 gegründete, US-amerikanische Stadt gleichen Namens ist. Aus dem Griechischen sinngemäß übersetzt bedeutet &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039; soviel wie &#039;&#039;Ort brüderlicher Liebe&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bruderliebe&#039;&#039;. Wie auch bei der Großstadt ist ein Zusammenhang mit Mennoniten denkbar, weshalb vermutet werden kann, dass das Grundstück hier der [[Mennonitengemeinde Norden]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall tauchte dieser Name bereits um 1750 in einem Hypothekenbuch auf. Später soll hier eine Dampfölmühle gestanden haben, die jedoch 1857 abgebrannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl nach dem Tode Steinbömers im Jahre 1854, eher aber nach dem Brand 1857, richtete hier der bekannte Norder Weinhändler [[Jürko Christian Rykena]] eine Schnapsbrennerei (&#039;&#039;Sprit-Fabrik Philadelphia&#039;&#039;) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erweiterte das Anwesen um einen Querbau, der 1981 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Lange scheint die Brennerei auch nicht im Eigentum Rykenas gestanden zu haben, denn bereits 1860 wird ein &#039;&#039;Fr. R. Otten&#039;&#039; als Besitzer genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der Brennereibetrieb wurde 1867 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wird das historische Gebäude, das über einen ausgedehnten Gewölbekeller verfügte, Opfer von Brandstiftung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben von Axel Kruse bei [https://www.facebook.com/photo/?fbid=8889530184394931&amp;amp;set=g.403157474761079 facebook] am 30. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befand sich zuletzt im Besitz der [[Stilkenboom|Firma Stilkenboom]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Nutzerin Aenne Kruse bei facebook am 22. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre nach dem Brand errichtete man auf dem Gelände mehrere Reihenhäuser, welche bis heute bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ekel Schulstraße Haus Philadelphia um 1810 01.jpg|Das &#039;&#039;Philadelphia&#039;&#039; auf einem Gemälde, vermutlich aus der Zeit um 1810.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brennerei um 1900 (0627048) MZ.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1900.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia um 1955 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1955.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brandruine Ruine Abbruch 1991 01.jpg|Die Brandruine kurz vor dem Abtragen der letzten Überreste (1991).&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia Brandruine Ruine Abbruch 1991 02.jpg|Die Brandruine kurz vor dem Abtragen der letzten Überreste (1991).&lt;br /&gt;
Datei:Philadelphia Stein unbekanntes Datum.jpg|Der gerettete &#039;&#039;Namensstein&#039;&#039; befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia um 03 05 2006 01.JPG|Das Gelände heute - Aufnahme vom 3. Mai 2006.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia 04 10 2022 01.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2022.&lt;br /&gt;
Datei:Schulstraße Philadelphia 04 10 2022 02.JPG|Aufnahme vom 3. Oktober 2022.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Uldingaburg]]&lt;br /&gt;
*[[Finettenbörg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Eindeichungen&amp;diff=42933</id>
		<title>Liste der Eindeichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Eindeichungen&amp;diff=42933"/>
		<updated>2026-06-30T10:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1374 01.JPG|mini|Deichlinie vor der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] (1374) nach Niemeyer, Kaiser, Brandt und Glaser.]][[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1425 01.JPG|mini|Deichlinie nach der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] (1374) und vor dem Bau des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]] (1425) nach Niemeyer, Kaiser, Brandt und Glaser.]]Die &#039;&#039;&#039;Liste der Eindeichungen&#039;&#039;&#039; lässt den Prozess der Neulandgewinnung und des Küstenschutzes besser verstehen.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die [[Stadt Norden]] liegt auf einer [[Norder Geestinsel|Geestinsel]], die erhaben aus dem Meer ragt. Die erhöhte Lage der [[Altstadt]] lässt sich besonders gut an der Straße [[Burggraben]] erkennen, wenn man diese von Süden her in Richtung [[Marktplatz]] befährt. Die Norder Innenstadt wurde daher bewusst als Stadtkern gewählt und man errichtete hier die beiden großen Kirchen ([[Andreaskirche]] und [[Ludgerikirche]]), die den Bewohnern auch Schutz bei Sturmfluten bieten sollte. Wann genau die ersten Deiche errichtet wurden, ist nicht bekannt, doch dürften diese bereits in der Zeit vor 1000 nach Christus gebaut worden sein. Sie waren jedoch in keiner Weise mit den heutigen Deichen vergleichbar, sondern vielmehr einfache Erdaufschüttungen, die bei schweren Sturmfluten oftmals brachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das 14. ging als das Jahrhundert verheerender Sturmfluten in die Geschichte ein. Herausragend schwere Schäden richteten vor allem die [[Erste Dionysiusflut|Erste]] und die [[Zweite Dionysiusflut]] an. Unter anderem wurde das einst wohlhabende Dorf [[Westeel]] ans Meer verloren. Eine weitere, besonders schwere Sturmflut war die [[Weihnachtsflut|Weihnachtsflut im Jahre 1717]], in dessen Folge die Ortschaft [[Itzendorf]] aufgegeben werden musste. Diese nicht unerheblichen Gebietsverluste waren vermutlich darauf zurückzuführen, dass durch die Wassermassen vielfach Bereiche erodiert wurden, in denen Bodenmaterial wie beispielsweise Torf anstand, das weit weniger widerstandsfähig gegenüber den Einwirkungen bei Sturmfluten war als Klei in der [[Marsch]]. Das natürliche Gleichgewicht zwischen Land und Meer war nun derart gestört, dass eine nachhaltige Verlandung einsetzte, die die Menschen für sich nutzten und durch Baumaßnahmen weiter beschleunigten, um so das Land zurück zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niemeyer, H. D., R. Kaiser, G. Brandt &amp;amp; D. Glaser (2004): Überprüfung der Tnw-Abschätzung für das Leysiel, Norderney, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten bekannten Baumaßnahmen nach den verheerenden Sturmfluten waren jene für den Bau des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]] ab 1425. Über 100 Jahre versuchte man immer wieder, die Küstenlinie mit Deichen vor ungehinderten Überflutungen zu stoppen, bis es 1539 schließlich gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit wurden große Erfolge beim Landgewinn erzielt, so wurde das nun so genannte &#039;&#039;[[Süderneuland]]&#039;&#039; ab der Mitte des 16. Jahrhunderts dem Land entrissen. Zwar kam es auch danach immer wieder zu Deichbrüchen, doch überwog der Landgewinn den -verlusten bedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das [[Stadt Norden|Stadtgebiet]] bezogen erfolgte die letztmalige Eindeichung neuen bzw. verlorenen Landes von 1947 bis 1950 mit der Bedeichung des [[Leybuchtpolder (Polder)|Leybuchtpolders]], der heute den größten Teil des [[Leybuchtpolder|gleichnamigen Ortes]] einnimmt. Anschließend wurden, vor allem aus Umweltschutzgründen, lediglich Deichverstärkungsmaßnahmen ergriffen. Seitdem dienen Deiche nur noch dem Schutz, nicht mehr der Landgewinnung. Pläne, die gesamte [[Leybucht]] einzudeichen, wurden aus den genannten Gründen verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten aufgeführte Karte stellt einen Versuch dar, die Ausdehnung der [[Leybucht]] um das Jahr 1400 darzustellen. Der blau unterlegte Bereich stellt die Leybucht dar, während die roten Linien den Deich- bzw. Küstenverlauf veranschaulichen sollen. Dabei ist zu beachten, dass sich der genaue Verlauf nur grob veranschaulichen lässt und vom tatsächlichen Verlauf abweichen kann. Im Groben deckt sich die Kartenansicht jedoch mit den aktuellen Erkenntnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beginn des Deichbaus==&lt;br /&gt;
Anfangs bestanden [[Deich|Deiche]] lediglich aus aufgeworfener Erde, erst später wurde der Deichbau komplexer. Erste Innovationen bestanden darin, die Deichnarbe mit Strohschichten zu verstärken. Dabei legten die Deicharbeiter eine dünne Lage Stroh, die sogenannte &#039;&#039;Decke&#039;&#039;, auf den Deich und trieben sie dann mit einer großen Nadel 60 bis 80 Zentimeter tief in den schweren Kleiboden, aus dem der Deich üblicherweise bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die [[Deichacht Norden|Deichacht]] schließlich mit der Verstärkung der Deiche durch Besteinigungen, sehr zum Missfallen der [[Badegesellschaft Norddeich|Norddeicher Badegesellschaft]], da der Weg in das Meer nun mit Steinen versehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Oberfläche des Deiches festzuhalten hat sich der Einsatz von Schafen bewährt. Ihre Hufen eignen sich hervorragend hierzu, Versuche mit anderen Tierarten brachten weniger Erfolg. Gleichzeitig fressen die Schafe das Gras und halten so die für die Festigkeit der Erde wichtige Grasnarbe dicht. Der Schäfer profitiert durch kostengünstige Weidefläche für seine Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tacitus und Cicoer (römische Gelehrte) berichten, dass die Friesen und Bataver die Kunst des Deichbaus von den Römern übernommen haben. Andere Forscher glauben, die Normannen hätten dies den Friesen gelehrt. Die heutige Wissenschaft vertritt die Ansicht, dass nicht einem einzigen Volke die Erfindung des Bauens von Deichanlagen zuzuschreiben ist, da jedes von Überschwemmungen bedrohte Volk selbständig die Wirkung von Erdwällen gegen Wasser erkannt haben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist auch deshalb naheliegend, dass die Ostfriesen bis zur christlichen Missionierung im 8. Jahrhundert ein heidnisches Volk waren, das an mehrere Götter glaubte. Die Christen jedoch sahen Überflutungen jedoch regelmäßig als unabwendbare Strafe Gottes und lehnten den Deichbau daher als unnötig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neulandgewinnung==&lt;br /&gt;
Durch die Neulandgewinnung infolge der Deichbaumaßnahmen entstand mehrere [[Polder]], deren Auflistung sich nachfolgend findet. Da einige Poldernamen nicht bekannt sind, wir teilweise nur der maßgebliche Deich aufgeführt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Fertigstellung&lt;br /&gt;
!Name des Polders oder Deiches *&lt;br /&gt;
!Stadtteil&lt;br /&gt;
!Fläche&lt;br /&gt;
!Nr. auf Karte&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; |[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht 1969 01.JPG|mini|Zustand am Ende der wesentlichen Deichbaumaßnahmen nach H. Homeier (1955, 1969).|alternativtext=|zentriert|580x580px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|um 1200&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Altes Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|um 1450&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1347&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Altland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1430&lt;br /&gt;
|[[Udo-Focken-Deich]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Altes Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|578 Hektar&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1556&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|633 Hektar&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1576&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Seedeich]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt **&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1576&lt;br /&gt;
|[[Lintelermarscher Seedeich]]&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|unbekannt **&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1583&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|585 Hektar&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1596&lt;br /&gt;
|[[Addinggaster Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|229 Hektar&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1678&lt;br /&gt;
|[[Wester-Charlottenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|281 Hektar&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1678&lt;br /&gt;
|[[Süder-Charlottenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|285 Hektar&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1679&lt;br /&gt;
|[[Mandepolder]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot; |[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1950 01.JPG|mini|450x450px|Zustand am Ende der wesentlichen Deichbaumaßnahmen nach E. Rack (1947).|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1715&lt;br /&gt;
|[[Addinggasterpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|76 Hektar&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1769&lt;br /&gt;
|[[Leysanderpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|145 Hektar&lt;br /&gt;
|9b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1774&lt;br /&gt;
|[[Zuckerpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|15 Hektar&lt;br /&gt;
|10a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1775&lt;br /&gt;
|[[Buscherpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|48 Hektar&lt;br /&gt;
|10b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1781&lt;br /&gt;
|[[Schulenburgerpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|241 Hektar&lt;br /&gt;
|10c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1789&lt;br /&gt;
|[[Friederikenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|20 Hektar&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1789&lt;br /&gt;
|[[Lorenzpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|40 Hektar&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1804&lt;br /&gt;
|[[Teltingspolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|28 Hektar&lt;br /&gt;
|12a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|[[Ernst-August-Polder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|218 Hektar&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1929&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|646 Hektar&lt;br /&gt;
|16b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder (Polder)|Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|1005 Hektar&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; nicht alle Polder haben Namen, daher wird als Alternative der Hauptdeich angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Gesamtfläche werden (mit Einpolderungen in der Nachbargemeinde Hagermarsch) 1.000 Hektar angegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Eindeichungen ab 1425==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#display_map: height=800px | width=1200px | fullscreen=yes | zoom=12 | polygons=&lt;br /&gt;
{{Karte Polder}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
*[http://www.flecken-hage.com/Hage-Home.htm Beschreibung des Deichbaus] auf Flecken-Hage.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Polder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auflistungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserläuterungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Eindeichungen&amp;diff=42932</id>
		<title>Liste der Eindeichungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Eindeichungen&amp;diff=42932"/>
		<updated>2026-06-30T10:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Neulandgewinnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1374 01.JPG|mini|Deichlinie vor der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] (1374) nach Niemeyer, Kaiser, Brandt und Glaser.]][[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1425 01.JPG|mini|Deichlinie nach der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] (1374) und vor dem Bau des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]] (1425) nach Niemeyer, Kaiser, Brandt und Glaser.]]Die &#039;&#039;&#039;Liste der Eindeichungen&#039;&#039;&#039; lässt den Prozess der Neulandgewinnung und des Küstenschutzes besser verstehen.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die [[Stadt Norden]] liegt auf einer [[Norder Geestinsel|Geestinsel]], die erhaben aus dem Meer ragt. Die erhöhte Lage der [[Altstadt]] lässt sich besonders gut an der Straße [[Burggraben]] erkennen, wenn man diese von Süden her in Richtung [[Marktplatz]] befährt. Die Norder Innenstadt wurde daher bewusst als Stadtkern gewählt und man errichtete hier die beiden großen Kirchen ([[Andreaskirche]] und [[Ludgerikirche]]), die den Bewohnern auch Schutz bei Sturmfluten bieten sollte. Wann genau die ersten Deiche errichtet wurden, ist nicht bekannt, doch dürften diese bereits in der Zeit vor 1000 nach Christus gebaut worden sein. Sie waren jedoch in keiner Weise mit den heutigen Deichen vergleichbar, sondern vielmehr einfache Erdaufschüttungen, die bei schweren Sturmfluten oftmals brachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das 14. ging als das Jahrhundert verheerender Sturmfluten in die Geschichte ein. Herausragend schwere Schäden richteten vor allem die [[Erste Dionysiusflut|Erste]] und die [[Zweite Dionysiusflut]] an. Unter anderem wurde das einst wohlhabende Dorf [[Westeel]] ans Meer verloren. Eine weitere, besonders schwere Sturmflut war die [[Weihnachtsflut|Weihnachtsflut im Jahre 1717]], in dessen Folge die Ortschaft [[Itzendorf]] aufgegeben werden musste. Diese nicht unerheblichen Gebietsverluste waren vermutlich darauf zurückzuführen, dass durch die Wassermassen vielfach Bereiche erodiert wurden, in denen Bodenmaterial wie beispielsweise Torf anstand, das weit weniger widerstandsfähig gegenüber den Einwirkungen bei Sturmfluten war als Klei in der [[Marsch]]. Das natürliche Gleichgewicht zwischen Land und Meer war nun derart gestört, dass eine nachhaltige Verlandung einsetzte, die die Menschen für sich nutzten und durch Baumaßnahmen weiter beschleunigten, um so das Land zurück zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niemeyer, H. D., R. Kaiser, G. Brandt &amp;amp; D. Glaser (2004): Überprüfung der Tnw-Abschätzung für das Leysiel, Norderney, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten bekannten Baumaßnahmen nach den verheerenden Sturmfluten waren jene für den Bau des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]] ab 1425. Über 100 Jahre versuchte man immer wieder, die Küstenlinie mit Deichen vor ungehinderten Überflutungen zu stoppen, bis es 1539 schließlich gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit wurden große Erfolge beim Landgewinn erzielt, so wurde das nun so genannte &#039;&#039;[[Süderneuland]]&#039;&#039; ab der Mitte des 16. Jahrhunderts dem Land entrissen. Zwar kam es auch danach immer wieder zu Deichbrüchen, doch überwog der Landgewinn den -verlusten bedeutend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das [[Stadt Norden|Stadtgebiet]] bezogen erfolgte die letztmalige Eindeichung neuen bzw. verlorenen Landes von 1947 bis 1950 mit der Bedeichung des [[Leybuchtpolder (Polder)|Leybuchtpolders]], der heute den größten Teil des [[Leybuchtpolder|gleichnamigen Ortes]] einnimmt. Anschließend wurden, vor allem aus Umweltschutzgründen, lediglich Deichverstärkungsmaßnahmen ergriffen. Seitdem dienen Deiche nur noch dem Schutz, nicht mehr der Landgewinnung. Pläne, die gesamte [[Leybucht]] einzudeichen, wurden aus den genannten Gründen verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten aufgeführte Karte stellt einen Versuch dar, die Ausdehnung der [[Leybucht]] um das Jahr 1400 darzustellen. Der blau unterlegte Bereich stellt die Leybucht dar, während die roten Linien den Deich- bzw. Küstenverlauf veranschaulichen sollen. Dabei ist zu beachten, dass sich der genaue Verlauf nur grob veranschaulichen lässt und vom tatsächlichen Verlauf abweichen kann. Im Groben deckt sich die Kartenansicht jedoch mit den aktuellen Erkenntnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beginn des Deichbaus==&lt;br /&gt;
Anfangs bestanden [[Deich|Deiche]] lediglich aus aufgeworfener Erde, erst später wurde der Deichbau komplexer. Erste Innovationen bestanden darin, die Deichnarbe mit Strohschichten zu verstärken. Dabei legten die Deicharbeiter eine dünne Lage Stroh, die sogenannte &#039;&#039;Decke&#039;&#039;, auf den Deich und trieben sie dann mit einer großen Nadel 60 bis 80 Zentimeter tief in den schweren Kleiboden, aus dem der Deich üblicherweise bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die [[Deichacht Norden|Deichacht]] schließlich mit der Verstärkung der Deiche durch Besteinigungen, sehr zum Missfallen der [[Badegesellschaft Norddeich|Norddeicher Badegesellschaft]], da der Weg in das Meer nun mit Steinen versehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Oberfläche des Deiches festzuhalten hat sich der Einsatz von Schafen bewährt. Ihre Hufen eignen sich hervorragend hierzu, Versuche mit anderen Tierarten brachten weniger Erfolg. Gleichzeitig fressen die Schafe das Gras und halten so die für die Festigkeit der Erde wichtige Grasnarbe dicht. Der Schäfer profitiert durch kostengünstige Weidefläche für seine Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tacitus und Cicoer (römische Gelehrte) berichten, dass die Friesen und Bataver die Kunst des Deichbaus von den Römern übernommen haben. Andere Forscher glauben, die Normannen hätten dies den Friesen gelehrt. Die heutige Wissenschaft vertritt die Ansicht, dass nicht einem einzigen Volke die Erfindung des Bauens von Deichanlagen zuzuschreiben ist, da jedes von Überschwemmungen bedrohte Volk selbständig die Wirkung von Erdwällen gegen Wasser erkannt haben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist auch deshalb naheliegend, dass die Ostfriesen bis zur christlichen Missionierung im 8. Jahrhundert ein heidnisches Volk waren, das an mehrere Götter glaubte. Die Christen jedoch sahen Überflutungen jedoch regelmäßig als unabwendbare Strafe Gottes und lehnten den Deichbau daher als unnötig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neulandgewinnung==&lt;br /&gt;
Durch die Neulandgewinnung infolge der Deichbaumaßnahmen entstand mehrere [[Polder]], deren Auflistung sich nachfolgend findet. Da einige Poldernamen nicht bekannt sind, wir teilweise nur der maßgebliche Deich aufgeführt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Fertigstellung&lt;br /&gt;
!Name des Polders oder Deiches *&lt;br /&gt;
!Stadtteil&lt;br /&gt;
!Fläche&lt;br /&gt;
!Nr. auf Karte&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; |[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht 1969 01.JPG|mini|Zustand am Ende der wesentlichen Deichbaumaßnahmen nach H. Homeier (1955, 1969).|alternativtext=|zentriert|580x580px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|um 1200&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Altes Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|um 1450&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1347&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Altland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1430&lt;br /&gt;
|[[Udo-Focken-Deich]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Altes Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|578 Hektar&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1556&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|633 Hektar&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1576&lt;br /&gt;
|[[Ostermarscher Seedeich]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt **&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1576&lt;br /&gt;
|[[Lintelermarscher Seedeich]]&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|unbekannt **&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1583&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|585 Hektar&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1596&lt;br /&gt;
|[[Addinggaster Neuland]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|229 Hektar&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1678&lt;br /&gt;
|[[Wester-Charlottenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|281 Hektar&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1678&lt;br /&gt;
|[[Süder-Charlottenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|285 Hektar&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1679&lt;br /&gt;
|[[Mandepolder]]&lt;br /&gt;
|[[Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot; |[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1950 01.JPG|mini|450x450px|Zustand am Ende der wesentlichen Deichbaumaßnahmen nach E. Rack (1947).|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1715&lt;br /&gt;
|[[Addinggasterpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|76 Hektar&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1769&lt;br /&gt;
|[[Leysanderpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1774&lt;br /&gt;
|[[Zuckerpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|15 Hektar&lt;br /&gt;
|10a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1775&lt;br /&gt;
|[[Buscherpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|48 Hektar&lt;br /&gt;
|10b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1781&lt;br /&gt;
|[[Schulenburgerpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|241 Hektar&lt;br /&gt;
|10c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1789&lt;br /&gt;
|[[Friederikenpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|20 Hektar&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1789&lt;br /&gt;
|[[Lorenzpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|40 Hektar&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1804&lt;br /&gt;
|[[Teltingspolder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|28 Hektar&lt;br /&gt;
|12a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846&lt;br /&gt;
|[[Ernst-August-Polder]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|218 Hektar&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1929&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|[[Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|646 Hektar&lt;br /&gt;
|16b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder (Polder)|Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|1005 Hektar&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; nicht alle Polder haben Namen, daher wird als Alternative der Hauptdeich angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;**&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Gesamtfläche werden (mit Einpolderungen in der Nachbargemeinde Hagermarsch) 1.000 Hektar angegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersicht der Eindeichungen ab 1425==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#display_map: height=800px | width=1200px | fullscreen=yes | zoom=12 | polygons=&lt;br /&gt;
{{Karte Polder}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
*[http://www.flecken-hage.com/Hage-Home.htm Beschreibung des Deichbaus] auf Flecken-Hage.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Polder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auflistungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffserläuterungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Freibad&amp;diff=42931</id>
		<title>Freibad</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Die Seite wurde neu angelegt: „Ein offizielles &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat es sowohl in Norddeich (Freibad Norddeich) als auch am Frisia See gegeben. Erstgenanntes wurde nach einer aufwendigen Sanierung wieder als solches hergerichtet.  Daneben wurden faktisch viele ehemalige Kieskuhlen in Norden zu Badezwecken genutzt. Mittlerweile ist das Baden vielerorts jedoch zu gefährlich geworden. Kategorie:Begriffsklärung“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein offizielles &#039;&#039;&#039;Freibad&#039;&#039;&#039; hat es sowohl in [[Norddeich]] ([[Freibad Norddeich]]) als auch am [[Frisia See]] gegeben. Erstgenanntes wurde nach einer aufwendigen Sanierung wieder als solches hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurden faktisch viele ehemalige Kieskuhlen in Norden zu Badezwecken genutzt. Mittlerweile ist das Baden vielerorts jedoch zu gefährlich geworden.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Hinterlohne_7_A&amp;diff=42930</id>
		<title>Große Hinterlohne 7 A</title>
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		<updated>2026-06-30T10:09:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Große Hinterlohne 7 A==&lt;br /&gt;
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| Title = Große Hinterlohne 7 A&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|um 1870&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Packhaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Große Hinterlohne]] 7 A&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|} __NOTOC__&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Großen Hinterlohne 7 A&#039;&#039;&#039; befindet sich ein denkmalgeschützte Packhaus (Lagerhaus) aus der Zeit um 1870.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 10. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Über viele Jahre wurde es vom [[Haus Schramm|Sanitätshaus Schramm]] genutzt, ist jedoch seit ca. 2022 zu Wohnzwecken umgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Große Hinterlohne 8 - 21 05 2006.jpg|Große Hinterlohne 7 A - Aufnahme vom 21. Mai 2006.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Große Hinterlohne 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Hotel_Reichshof&amp;diff=42929</id>
		<title>Hotel Reichshof</title>
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		<updated>2026-06-30T09:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Hotel Reichshof==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
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| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|um 1937 (um 1606, 1785)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|[[Karl Zicke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Hotel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Neuer Weg]] 52-54&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hotel Reichshof&#039;&#039;&#039; (Eigenschreibweise: &#039;&#039;Romantik Hotel Reichshof&#039;&#039;; kurz: &#039;&#039;Reichshof&#039;&#039;) ist ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Sitz am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]]. Der altehrwürdige Name des Hotels wurde 2026 in &#039;&#039;Tides Boutique Hotel&#039;&#039; umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Reichshof&#039;&#039; ist nicht nur das am längsten bestehende Hotel in der [[Stadt Norden]], sondern auch das letzte seiner Art am Neuen Weg. In seiner über 400 Jahre nachweisbaren Geschichte hat es zahlreiche wechselvolle Wendungen erlebt und beherbergte von 1918 bis 1963 sogar ein eigenes Kino (&#039;&#039;[[Norder Lichtspiele]]&#039;&#039;), das sich im späteren großen Saal befand. Auch der ehemalige, denkmalgeschützte &#039;&#039;Lagerspeicher Amsterdam&#039;&#039; der Firma [[Doornkaat]] aus der Zeit um 1900 gehört zum Hotelensemble und beherbergt unter anderem die Rezeption.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Festsaal im ehemaligen Kino ist seit jeher einer der wichtigsten Veranstaltungs- und Versammlungsorte der Stadt. Viele traditionsreiche Vereine und andere Körperschaften nutzen oder nutzten die Räumlichkeiten des Reichshof für ihre Zusammenkünfte, so etwa die [[Leegemoorgesellschaft]] oder die [[Feuerwehr Norden]]. In naher Zukunft soll der traditionsreiche Saal jedoch ebenfalls zugunsten weiterer Hotelzimmer umgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmalig erwähnt wurde ein Hotel am Standort des heutigen Reichshofs im Jahr 1606 als Brauerei &#039;&#039;Rode Peerd&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt; Über einhundert Jahre später, im Jahre 1710, wurde das Gebäude als &#039;&#039;Ausspannwirtschaft&#039;&#039; beschrieben. So bezeichnete man seinerzeit Gastwirtschaften entlang von Reiserouten, wo die Pferde aus- bzw. abgespannt wurden und die Reiter bzw. Reisenden einkehren konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.reichshof-norden.de/ Geschichte des Reichshof auf der hoteleigenen Seite], abgerufen am 7. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &#039;&#039;Hotel&#039;&#039; war seinerzeit noch nicht geläufig. Nur wenige Jahre später fand die Gastwirtschaft erneut Erwähnung im Zusammenhang mit der [[Weihnachtsflut|Weihnachtsflut von 1717]], als die Fluten hier so hoch gestanden haben sollen, dass man  mit dem Boot fahren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass dies keine überdramatisierte Übertreibung ist, zeigen weitere Berichte und die Tatsache, dass diese Flut zum Bruch der Deichlinie vielerorts führte. Die bei [[Norddeich]] gelegene Siedlung [[Itzendorf]] musste gar aufgegeben und ausgedeicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 wurde an der heutigen Lohne [[Hooge Thun|&#039;&#039;Hooge Thun&#039;&#039;]] das [[Spritzenhaus (Neuer Weg)|erste Spritzenhaus]] der Stadt errichtet und am 15. Juli des Jahres eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.feuerwehr-norden.de/2013/03/20/vom-spritzenhaus-zum-hilfeleistungszentrum-seite-1-2/ Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Norden], abgerufen am 7. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später wurde in den Aufzeichnungen der südliche (rechte) Teil des Gebäudes &#039;&#039;Gasthof&#039;&#039; &#039;&#039;Zum Zeichen des Bremer Schlüssel&#039;&#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Gasthof gehörten demnach ein Brau- und Malzhaus sowie eine Brennerei und eine [[Zichorienfabrik]], die Kaffee-Ersatzprodukte herstellte. In dieser Zeit wurde wohl auch ein Anbau fertiggestellt, das sogenannte &#039;&#039;Mittelhaus&#039;&#039;, das jedoch nicht mit der [[Mittelhaus|gleichnamigen Gaststätte]] zu verwechseln ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts tauchte für den Gasthof noch die Bezeichnung &#039;&#039;Zum Zeichen des Schwarzen Pferdes&#039;&#039; auf, als Eigentümer wird ein [[Uve Siemons Uven]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; 1806 wurde das angrenzende Spritzenhaus wieder abgerissen und an der [[Spritzenhaus (Dammstraße)|Dammstraße]] neu errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 wurde der Reichshof als &#039;&#039;Garbe&#039;s Hotel&#039;&#039; erwähnt, betrieben vom Namensgeber [[Carl Garbe]], der zuvor die Gastwirtschaft im &#039;&#039;[[Vossenhus]]&#039;&#039; betrieb. Nach der Erweiterung der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnstrecke]] bis zum Fähranleger ab 1892 pachtete Garbe die dortige Bahnhofsgaststätte und verkaufte sein Hotel am Neuen Weg schließlich an [[Hayo Folkerts]] , der es ab 1900 als &#039;&#039;Hotel Frisia&#039;&#039; weiterführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit war bereits ein Saal vorhanden, in dem viele Norder Vereine tagten und auch Musterungen potentieller Rekruten für die kaiserliche Armee durchgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war wohl auch Folkerts, der das linke der beiden späteren Hauptgebäude (heute Neuer Weg 53) erwarb und den Hotelbetrieb hierher ausdehnte. In diesem Gebäude befand sich bis dahin eine Papierwarenhandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde das Hotel an [[Wilhelm Bay]] verkauft, der das östliche (hintere) Grundstück erwarb und hier einen Saal mit Bühne errichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1918 erwarb [[Hans Röhr]] das Anwesen, welcher in dem genannten Saal ein Kino ([[Norder Lichtspiele|&#039;&#039;Norder Lichtspiele&#039;&#039;]]) einrichtete. 1921 erfolgte eine Umbenennung in den bis heute geläufigen Namen &#039;&#039;Hotel Reichshof&#039;&#039;, nachdem [[Karl Zicke]] das Hotel erworben hatte. Es wurde nachfolgend noch zwei mal verpachtet und erhielt in den späten 1930er Jahren wohl sein im Wesentlichen heutiges Aussehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1956 erwarben [[Wilhelm Franke|Wilhelm &amp;quot;Willi&amp;quot; Franke]] und seine Ehefrau [[Martha Franke]] den Reichshof mit seinen damals 20 Betten und einem Restaurant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar sorgte von da an für eine kontinuierliche Qualität und einen guten Ruf. 1975 übergaben sie die Hotelgeschäfte in die Hände ihres Sohnes [[Hans-Jürgen Franke]] und seiner [[Dorothea Franke|Ehefrau Dorothea]]. Mit gutem Geschmack und viel Fleiß bauten sie den guten Namen des Hauses weiter aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der Kinosaal wurde zu dieser Zeit nicht mehr als solcher genutzt und bereits 1963 an die Firma &#039;&#039;[[Doornkaat]]&#039;&#039; verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:13&amp;quot;&amp;gt;[http://www.allekinos.com/NORDENLichtspiele.htm Informationen zu den Norder Lichtspielen], abgerufen am 17. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 bis 1985 erfolgte der Umbau des ehemaligen Kinosaals im hinteren Teil des Gebäudes zu einem großen Festsaal, nachdem dieser von &#039;&#039;Doornkaat&#039;&#039; zurückgekauft wurde. Die Bühne mitsamt Vorhang lässt bis heute auf die ehemalige Nutzung als Kino schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 bis 1993 wurde der Hotelbereich durch neun weitere Zimmer im kleinen und großen Gästehaus erweitert. 2001 entstand der Wellnessbereichs &#039;&#039;Meer und Moor&#039;&#039; am [[Neuer Weg 52|Neuen Weg 52]] (ehemals &#039;&#039;Elektrofachgeschäft Döpke&#039;&#039;), zudem wurde der Hotelbereich um fünf weitere Zimmer erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 2004 wurde die ehemalige Kornkammer (&#039;&#039;Speicher Amsterdam&#039;&#039;) der Firma [[Doornkaat]] umgebaut, die sich nördlich des Hauptgebäudes befindet. Heute verbindet die Lohne [[Hooge Thun]] die beiden Gebäude, im alten Speicher befindet sich seither die Rezeption. Es entstanden dort ferner 16 Gästezimmer, ein separater Frühstücksraum sowie eine Hausbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 2005 kam es zu einem Brand im Restaurantbereich. Durch schnelles Eingreifen der um 02:28 Uhr alarmierten [[Feuerwehr Norden|Norder Feuerwehr]] konnte der Brandschaden auf diesen Bereich begrenzt werden. Nach dreimonatigen Renovierungsarbeiten konnte das Restaurant im Frühjahr 2006 wieder öffnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde der Parkbereich um Flächen der ehemaligen [[Holzhandlung Wieben]] an der [[Brückstraße]] 6 erweitert. Hier wurde auch eine alte Lagerhalle der Firma zu einer gemütlich-rustikalen Scheune hergerichtet. Eine Holzbrücke verbindet diesen Bereich seitdem mit der [[Doornkaatlohne]] und dem Hotel. Ein Jahr später wurde der Wellnessbereich durch eine eigene Rezeption und Behandlungsräume erweitert. Zudem trat das Hotel dem Verbund der sogenannten &#039;&#039;Romantik Hotels&#039;&#039; bei. Im Frühjahr 2009 eröffnete der Reichshof das &#039;&#039;Schlossparkcafé Lütetsburg&#039;&#039; am Schlosspark in Lütetsburg. 2010 wurde die Küche des Restaurants erweitert. Es entstanden ein Wintergarten sowie - durch Ankauf eines [[Haus Wolbergs|südlichen Nebengebäudes]] - die Bar-Lounge &#039;&#039;Wolbergs&#039;&#039; sowie zwei Wellness-Lofts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 stehen [[Martina Haver-Franke]] und [[Björn Haver]] dem Familienbetrieb vor und führen die Geschicke des Hauses in 3. Generation fort. Unter ihrer Leitung wurde das Restaurant bis 2017 weiter umgebaut und fortan unter dem Namen &#039;&#039;Heimisch&#039;&#039; betrieben. Anfang 2018 endete eine mehrjährige Umbau- und Renovierungsphase. Während dieser Zeit wurde der Großteil aller Zimmer saniert und modernisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Das Hotel umfasst 55 Zimmer, Junior-Suiten und Lofts. Zum Hotelangebot gehört auch ein &#039;&#039;Meer &amp;amp; Moor Spa-Bereich&#039;&#039;. Auf mehreren Ebenen spiegeln sich dabei Ostfriesland und die Nordsee in den verschiedenen Saunen, Ruhebereichen sowie dem Indoor-Schwimmbad wider. Zwei großzügige Lofts laden zur Entspannung ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zum Hotel gehörende &#039;&#039;Restaurant Heimisch&#039;&#039; sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Auch hotelfremde Besucher können hier speisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1911 soll im Saal des Hotels ein öffentliches Frauen-Turnen stattgefunden haben, was für damalige Zeiten außergewöhnlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Reichshof Garbes Hotel 1882.JPG|Bildnis aus dem Jahr 1882.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Hotel Frisia Reichshof 1903.jpg|Aufnahme von 1903.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Reichshof Hotel Frisia Inhaber Bay um 1910 01.jpg|Aufnahme in der Zeit um 1910.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Reichshof Hotel Frisia Inhaber Bay um 1910 02.jpg|Innenansicht (großer Saal) um 1910.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Reichshof Hotel Frisia Inhaber Bay um 1910 03.jpg|Innenansicht (kleiner Saal) um 1910.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Reichshof Hotel Frisia Inhaber Bay um 1910 04.jpg|Innenansicht (Veranda Saal) um 1910.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Hindenburgstraße unbekanntes Datum 01.jpg|Eventuell um 1930.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Hotel Reichshof um 1960 01.jpg|Der südliche Neue Weg mit dem Reichshof (um 1960).&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Hotel Reichshof um 1965 01.jpg|Haupteingang zum Reichshof (um 1965).&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg Hotel Reichshof 1986 01.jpg|Frontansicht des Reichshofs im Jahr 1986.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg 53 - 16032003.jpg|Aufnahme vom 16. März 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Hotel Reichshof Brand 12122005 01.jpg|Brand im Restaurantbereich am 12. Dezember 2005.&lt;br /&gt;
Datei:Neuer Weg 54 - 270202016.jpg|Aufnahme vom 27. Februar 2016.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Deutsches Haus]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Häuser am Neuen Weg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirtschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
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		<title>The Tides</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Hotel Reichshof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Tides_Boutique_Hotel&amp;diff=42927</id>
		<title>Tides Boutique Hotel</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<title>Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht 1969 01.JPG</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: Niemeyer, H. D., R. Kaiser, G. Brandt &amp;amp; D. Glaser (2004): Überprüfung der Tnw-Abschätzung für das Leysiel, Norderney, S. 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://www.researchgate.net/profile/Hanz_Niemeyer/publication/305215546_Uberprufung_der_Tnw-Abschatzung_fur_das_Leysiel/links/5784fede08aef321de2a8984/Ueberpruefung-der-Tnw-Abschaetzung-fuer-das-Leysiel.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Addinggaste&amp;diff=42925</id>
		<title>Addinggaste</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Addinggaste==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Addinggaste&lt;br /&gt;
| Text = Ort in Süderneuland I&lt;br /&gt;
| center = 53.58284398281554, 7.214826079154154&lt;br /&gt;
| polygons = 53.573352652328055, 7.212798902893577 :53.57330339348355, 7.203086730254803 :53.57330339348355, 7.203086730254803 :53.57330284165502, 7.202979771498546 :53.58053189429179, 7.204444432263676 :53.58348091480795, 7.206075181661729 :53.58429569235054, 7.2069776409751976 :53.586507546943, 7.210866053907251 :53.587675016713405, 7.211082578052053 :53.59012274073541, 7.214319670977466 :53.58978724564085, 7.216575445656382 :53.58740545934344, 7.225330175613081 :53.58575350628029, 7.226822462445922 :53.58388739469872, 7.227101412205713 :53.582458100390745, 7.225578720683719 :53.582458100390745, 7.225578720683719 :53.57897550576195, 7.219027429446544 :53.57513982747417, 7.213689388680992 :53.57441991416576, 7.213045668457498 :53.57387841404272, 7.212863278250413&lt;br /&gt;
| Color = #007950&lt;br /&gt;
| FillColor = #007950&lt;br /&gt;
| zoom = 13&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kategorie&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Orte in Süderneuland I|Orte in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stadtteil/-viertel&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baubeginn&lt;br /&gt;
|1556&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fertigstellung&lt;br /&gt;
|1558&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Addinggaste&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Addinggaster Land&#039;&#039;) nimmt heute den größten Teil des Gebiets von [[Süderneuland I]] ein. Es handelt sich in seiner heutigen Form um einen etwa 633 Hektar großen [[Polder]], der Mitte des 16. Jahrhunderts aus der [[Leybucht]] gewonnen wurde. Mit ihm begann die (Wieder-)Besiedlung des [[Süderneuland|Süderneulands]]. &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Süderneuland I#Geschichte|Geschichte von Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deiche Eindeichungen Polder Übersicht vor 1425 01.JPG|mini|Die Addinggaste und [[Westeel]] ragen nach der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] (1374) aus den Fluten hervor.]]&lt;br /&gt;
Die Addinggaste war seit Jahrhunderten ein erhöht auf einem natürlichen [[Geest|Geesthügel]] liegendes, besiedeltes Gebiet, das infolge schwerer Sturmfluten im 14. Jahrhundert, insbesondere der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] überflutet und aufgegeben werden musste. Lange Zeit war das Land nun ein Teil der [[Leybucht]], die durch die Sturmfluten ihre größte Ausdehnung erhielt. Norden erhielt hierdurch erstmals offenen Zugang zur See, der [[Norder Hafen]] entstand, doch viel Land war an das Meer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Aufgabe des Ortes lag die Addinggaste im Herrschaftsgebiet des Geschlechts der [[Addinga]], die ihre Sitz auf der [[Addingaburg]] hatten. Der Name geht wohl auf einen Ahnherren mit Namen &#039;&#039;Addo&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramm, Heinz (1991): Addinga-Burg bei Norden vermutlich gefunden, in: Ostfreesland 74, S. 156ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Endung &#039;&#039;-nga&#039;&#039; bedeutet soviel wie &#039;&#039;aus der Sippe des&#039;&#039;. Noch heute findet sich diese aus der friesischen Sprache stammende Endung in vielen ostfriesischen Namen (Poppinga, Hayenga, Nanninga, ...). Der Begriffsbestandteil &#039;&#039;Gaste&#039;&#039; weist darauf hin, dass das Gebiet hier einen [[Geest|Geestboden]] aufwies. Sinngemäß bedeutet Addinggaste also &#039;&#039;Gaste der Addinga&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1425 begann mit dem [[Udo-Focken-Deich]] die Wiedergewinnung des in den Folgejahren wegen seiner südlichen Lage von Nordens befindlichen &#039;&#039;Süderneulands&#039;&#039;. Dieser lag nördlich der Addinggaste und bildet dessen nördliche Grenze. Die westliche Grenze zum [[Norder Tief]] bildet der [[Moordeich]], die östliche der [[Wurzeldeich]] und die südliche das [[Addinggaster Neuland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Folgejahren wurde das Land urbar gemacht und besiedelt. Das Meer führte dabei zu einer Verbesserung der Bodenqualität, ähnlich jener in der [[Marsch]], sodass die hier befindlichen Höfe äußerst ertragreich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd, 12. März 2011, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Suederneuland_I_und_II.pdf Beschreibung von Süderneuland I und II] in der Historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Entwässerung wurden Siele gebaut, die das Land in das [[Norder Tief]] entwässerten. Aus diesen zunächst hölzernen Sielen wurde 1775 das steinerne [[Fridericussiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war die Addinggaste, wie das gesamte Süderneuland, äußerst spärlich besiedelt. Dies änderte sich erst mit dem Bau der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnstrecke]] sowie des [[Alter Bahnhof Norden|Bahnhofs]], als sich hier um die Jahrhundertwende (um 1900) nach und nach immer mehr wohlhabende Bauern einen Altersruhesitz an der neu entstandenen [[Bahnhofstraße]] errichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Eindeichungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polder im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderneuland I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Hotel_Henschen&amp;diff=42920</id>
		<title>Hotel Henschen</title>
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		<updated>2026-06-09T06:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Henschen&#039;s Hotel==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Henschen&#039;s Hotel&lt;br /&gt;
| Text = Hotel in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.59653776901325, 7.209163205431335&lt;br /&gt;
| circles = 53.59653776901325, 7.209163205431335 :20&lt;br /&gt;
| zoom = 17&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|1924&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|[[Carl Schaper]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Hotel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Osterstraße]] 144&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaper Kino Apollo Programm 12 1912.jpg|mini|Kinoprogramm von Dezember 1912.]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hotel Henschen&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Henschen&#039;s Hotel&#039;&#039;; früher: &#039;&#039;Schapers Theatersaal&#039;&#039;) befand sich an der [[Osterstraße]] 144. Das bis heute bestehende Gebäude beherbergte in weiten Teilen seiner Geschichte das Fahrradfachgeschäft &#039;&#039;Zweirad Thedinga&#039;&#039;, das hier von 1979 bis Ende 2014 ansässig war. Seit dessen Auszug wurde das Gebäude zu einem Mehrparteienhaus umgebaut und bis heute als solches genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Monate nach der Fertigstellung wurde an der westlichen Fassade der Schriftzug &#039;&#039;Haus Thedinga&#039;&#039; angebracht, welcher an die langjährige Nutzung erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Schon vor dem Bau des bis heute bestehenden Gebäudes wurde das Grundstück gastwirtschaftlich genutzt. Um 1882 befand sich hier der &#039;&#039;Harm&#039;sche Saal&#039;&#039;, der vom [[Norder Turnverein]] seinerzeit auch als Übungsort genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Gebäude wurde schließlich 1924 von [[Carl Schaper]] als Hotel errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es firmierte zu Beginn unter dem Namen &#039;&#039;Hotel Schaper&#039;&#039;, auch der Vorgängerbau, der schlicht &#039;&#039;Schapers Theatersaal&#039;&#039; genannt wurde, gehörte ihm und beherbergte das erste Kino der Stadt, die sogenannten &#039;&#039;Apollo-Lichtspiele&#039;&#039;. Die Erstaufführung datiert auf den 12. Dezember 1912, gezeigt wurde ein dreiaktiges Drama mit dem Titel &#039;&#039;Offiziers- und Rennreiterleben&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Hotelbetrieb gehörten auch eine Schankwirtschaft und eine Kegelbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;NLA AU Dep. 60 Nr. 1848&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1929 ging der Hotelbetrieb jedoch im Zuge der Weltwirtschaftskrise bankrott, Gebäude und Grundstück wurden zwangsversteigert. [[Brauerei Beck|Brauereibesitzer]] [[Georg Beck]] erhielt den Zuschlag und verpachtete das Hotel an [[Wilhelm Henschen]], der den Hotelbetrieb noch einige Jahre fortführen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1973 bis Ende 1976 befand sich in dem Gebäude das &#039;&#039;Nordsee-Hotel&#039;&#039; sowie die &#039;&#039;Nordland GmbH&#039;&#039; (Agentur großer Marken) der Firma [[U. Groenefeld|&#039;&#039;U. Groenefeld&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Auskunft von Claus Herlyn, mitgeteilt am 22. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 befand sich hier das Zweiradgeschäft &#039;&#039;Thedinga&#039;&#039;. Dieses war bereits 1921 als Fachhandel für Leder, Automobile und Fahrräder in Aurich gegründet worden. Dort wurde der Stammsitz bis 1983 betrieben. Erst später wurde der Schwerpunkt auf das reine Zweiradgeschäft gelegt. Eine Filiale in Norden gab es bereits seit 1975, zunächst an der [[Klosterstraße]] und seit 1979 schließlich an der Osterstraße 144. Bis zum Jahr 1983 wurden beide Standorte parallel betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zweirad-thedinga.de/ueberUns1.html Zur Geschichte von Zweirad Thedinga], abgerufen am 16. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 zog &#039;&#039;Thedinga&#039;&#039; im Zuge von Umbauarbeiten aus dem Gebäude aus und ließ sich ab Januar 2015 vorübergehend in dem ehemaligen Bürogebäude der &#039;&#039;[[Raiffeisengenossenschaft]]&#039;&#039; nieder. Da sich der Standort offenbar als deutlich verkaufsfördernder erwies, veräußerte man den bisherigen Standort und errichte 2018 einen Neubau nahe des [[Norder Tor|&#039;&#039;Norder Tors&#039;&#039;]], in das man Anfang 2019 einzog. Im Standort an der Osterstraße entstanden unter Federführung von &#039;&#039;[[Claashen Immobilien]]&#039;&#039; bis 2021 mehrere Wohnungen, der hintere Teil wurde 2015 bis zum Stammgebäude abgebrochen. Ende November 2022 wurden das renovierte bzw. sanierte Gebäude erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute trägt ein Hotel an der [[Norddeicher Straße]] ebenfalls den Namen &#039;&#039;Henschen&#039;s Hotel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße Hotel Henschen 1906 01.jpg|Der Vorgängerbau (rechts) im Jahre 1906.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße Hotel Henschen 1927 01.jpg|Der Neubau im Jahre 1927.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße Hotel Henschen Werbung um 1930 01.jpg|Werbung aus der Zeit um 1930.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße Hotel Henschen Thedinga Sirtaki 1988 (0270784) MZ.jpg|Aufnahme von 1988.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße 144 - Thedinga - 30 03 2003.jpg|&#039;&#039;Zweirad Thedinga&#039;&#039; - Aufnahme vom 30. März 2003.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße 144 - 08 03 2014 01.jpg|Seitliche Aufnahme - 8. März 2014.&lt;br /&gt;
Datei:Osterstraße 144 - 31 07 2021.jpg|Das Gebäude nach Abschluss des Gros der Renovierungsarbeiten - Aufnahme vom 31. Juli 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hotel Heeren-Logement]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirtschaften im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Bunker&amp;diff=42919</id>
		<title>Liste der Bunker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Bunker&amp;diff=42919"/>
		<updated>2026-06-09T06:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Liste der Bunker&#039;&#039;&#039; gibt eine Übersicht über die zahlreichen, über das Stadtgebiet verteilten (und bekannten) Bunker, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sowie des Kalten Kriegs errichtet wurden. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um keine Bunker im engeren Sinne, sondern zumeist um (betonierte) Deckungsgräben, also Erdgräben, die mit Stahlbeton ummantelt waren. Sie boten Schutz vor Tieffliegern und Beschuss, jedoch kaum bis gar nicht vor regulären Luftbomben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige, richtige Bunker befindet sich seit den frühen 1970er Jahren unter dem [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]]. Es handelt sich um einen [[Tiefbunker]], der unter dem Eindruck des sich verschärfenden Kalten Krieges und der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Angriffs durch die Sowjetunion errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ab dem 6. September 1940 gab es regelmäßig Nachtangriffe alliierter Bomber auf Berlin, die am 24. September 1940 bei einem Volltreffer auf ein Gasometer in Berlin 22 Tote und 83 verletzte Personen zur Folge hatten. Zwei Tage später traf sich Hitler mit Wilhelm Keitel (Chef des Oberkommandos der Wehrmacht) und seinem Rüstungsminister Fritz Todt (zugleich Leiter der &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039;) zu einer Besprechung in der &#039;&#039;Neuen Reichskanzlei&#039;&#039;, bei der die Auswirkungen der Bombardierungen auf die Moral der Zivilbevölkerung im Vordergrund stand. Hitler verlangte den Bau von Luftschutzräumen in großem Umfang. Am 27. September leitete Todt das Protokoll der Sitzung zusammen mit einer eigenhändigen Skizze Hitlers zu einem neuen Normbunkertyp an Albert Speer weiter. Diese Art von großen Luftschutzbunkern wurde jedoch vor allem in großen bzw. kriegsbedeutenden Städten, darunter Emden, gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer-Sofortprogramm Wikipedia-Artikel zum Führer-Sofortprogramm], abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulstraße Bunker um 1945 01.jpg|mini|Ehemaliger [[Bunker (Schulstraße)|Bunker]] an der [[Schulstraße]] (heute Gelände der [[Conerus-Schule]]).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Bauphase ===&lt;br /&gt;
In Norden hatte die &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039; bereits zu Beginn des Krieges mehrere Grundstücke und Hallen in Norden beschlagnahmt, so etwa beim [[Ekeler Vorwerk]]. Hier wurden die Gerätschaften und das benötigte Material gelagert, das auch beim Bau der [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]] zum Einsatz kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinzelt wurden in und um Norden einzelne kleinere Luftschutzbunker bzw. betonierte Deckungsgräben gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Bauphase ===&lt;br /&gt;
In einem dritten Zusatzprogramm der Reichsregierung wurde 1943 der Bau von &#039;&#039;Luftschutzstollen&#039;&#039; bzw. betonierten Deckungsgräben befohlen, wodurch Material und Arbeiter gespart wurden. Die Aufteilung der öffentlichen Luftschutzstollen glich oft einem Gittergrundriss, in dem mindestens zwei parallel zueinander verlaufende Hauptstollen durch rechtwinklig aufgefahrene Querstollen miteinander verbunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Bautyp entspricht weitestgehend den Bunkern, die im Norder Bereich errichtet wurden. Sie wurden oberirdisch angelegt und konnten maximal eine einstellige Anzahl an Personen aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Die Berechnungen für die Anforderungen kamen von der Technischen Universität Braunschweig. Die Arbeiten wurden zumeist von der &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039;, vereinzelt auch mithilfe von lokalen Bauunternehmen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 14. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatlichen Bauwerke bestanden aus Stahlbeton, manchmal wurden aber auch von Privatleuten einfache Erdlöcher ausgehoben und mit Holz verstärkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugänglich waren alle Bunker von Anfang nur für &#039;&#039;arische&#039;&#039; Mitbürger, den [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen Gemeinden]] im Deutschen Reich wurde bereits im September 1939 von den Gemeindeverwaltungen im Auftrag der Geheimen Staatspolizei mitgeteilt, sich eigene Luftschutzbunker zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Hauptbauphase der Bunker gab es jedoch ohnehin praktisch keine Juden mehr im öffentlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Bauphase ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeich Badestraße Lintelermarsch Seedeich Deich Utkiek Bunker 29 05 2003.jpg|mini|Einer der wenigen erhaltenen Bunker, heute ein Restaurant am [[Lintelermarscher Seedeich]].]]&lt;br /&gt;
Am 28. August 1944 erteilte Hitler den Befehl, die deutsche Nordseeküste von der niederländischen Grenze bis nach Dänemark zu befestigen. Für den - propagandistisch wirksam - sogenannten &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039; entstanden Panzergräben von fünf Metern Breite und vier Metern Tiefe sowie zum Teil verbunkerte Stellungen. Der &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039; sollte aus Schützengräben und Unterständen direkt am Seedeich bestehen und durch zwei Panzergräben weiter im Binnenland sowie durch sogenannte Riegelstellungen parallel zur deutsch-dänischen Grenze ergänzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Friesenwall_(Zweiter_Weltkrieg) Wikipedia-Artikel zum Friesenwall], abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wollte die Reichsregierung einem befürchteten alliierten Angriff an der deutschen Nordseeküste begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau wurden 16.000 Kriegsgefangene herangezogen, darunter etwa 2.000 Häftlinge aus dem zum KZ Neuengamme gehörenden KZ Engerhafe (Gemeinde Südbrookmerland). Die Häftlinge stammten aus ganz Europa und wurden aus verschiedensten Gründen ins KZ Neuengamme eingeliefert. Über die Hälfte der Zwangsarbeiter waren Niederländer; weitere große Gruppen stammten aus Frankreich, Dänemark und Polen. Dazu kam ein Aufgebot aus Volksdeutschen: Hitlerjungen, ältere Männer, Angehörige der Wehrmacht und der Organisation Todt. Teilweise verfrachtete die deutsche Führung ganze Schulklassen an die Küste, um die Arbeiten zu leisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häftlinge arbeiteten sieben Tage die Woche je zwölf Stunden unter unmenschlichen Bedingungen. Neben mangelnder Versorgung und Unterbringungen forderte auch die harte Arbeit mit primitivsten Geräten hunderte Todesopfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Für sie wurde beispielsweise in Aurich eine Mahnstätte errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtiger Zustand ===&lt;br /&gt;
Der größte, bis heute noch erhaltene Bunker in Norden - unter dem [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]] - stammt indes nicht aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um einen [[Tiefbunker]], der unter dem Eindruck des sich verschärfenden Kalten Krieges und der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Angriffs durch die Sowjetunion in den 1960er bis 1970er Jahren im Zuge der [[Altstadtsanierung]] errichtet wurde. Von den zahlreichen kleinen Bunkern aus den 1940er Jahren ist heute nur noch eine recht geringe Anzahl vorhanden. Sie befinden sich alle in einem eher schlechten Zustand und sind naturgemäß nicht mehr für ihre ursprünglichen Zwecke zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Liste ist nicht abschließend. Insbesondere die genaue Anzahl privat errichteter Bunker bzw. Luftschutzkeller lässt sich kaum mehr beziffern. Hinzu kommt eine nicht mehr näher definierbare, aber mindestens zweistellige Anzahl von MG-Posten und kleineren Bunkern entlang der Seedeiche, die ab 1944 im Rahmen des &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039;-Projektes (siehe oben) erbaut wurden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Stadtviertel&lt;br /&gt;
!Straße&lt;br /&gt;
!Baujahr&lt;br /&gt;
!Erläuterung&lt;br /&gt;
!Erhaltungszustand und ggf. Nachnutzung&lt;br /&gt;
!Hauptartikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Postweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Östlich der Hausnummer 11 am Wegesrand zur &#039;&#039;Kleemannbrücke&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird als Refugium für Fledermäuse genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Postweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Postweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Ungefähr im Bereich [[Poggenpoller]].&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Postweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Ölmühlenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf der rechten Straßenseite, von der [[Heerstraße]] aus gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1978 beim Bau des Hauses Ölmühlenweg 15 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ölmühlenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Am Galgenberg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|In den [[Galgenberg]] gegraben.&lt;br /&gt;
|Teilweise erhalten. Nutzung und Zustand unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Galgenberg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Versicherungsagentur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 8. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 durch Sprengung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ekeler Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Beim heutigen Beton- und Kieswerk (OTB). Insgesamt 6 Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;[http://www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de/umkreis/Listefrie.html Auflistung von Bunkern] auf &#039;&#039;Luftschutzbunker Wilhelmshaven&#039;&#039;, abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer davon am [[Porghamerdrift]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]]. Nach Krieg kurzzeitig Behelfswohnung. Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de/umkreis/Listefrie.html Auflistung von Bunkern] auf &#039;&#039;Luftschutzbunker Wilhelmshaven&#039;&#039;, abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ekeler Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Kampweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück des Kampweg 30 (früheres [[Gemeindehaus (Kampweg)|Gemeindehaus]]).&lt;br /&gt;
|Bis mindestens 1949 existent.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Kampweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Langer Pfad]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zum [[Heitsweg]] (heute [[Langer Pfad]] 32).&lt;br /&gt;
|Um 1970 für den Bau eines Wohngebäudes abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Langer Pfad)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Rosenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|An der Einmündung zum [[Buchenweg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 16. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Behelfserdbunker.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Rosenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Damm]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im alten Seedeich an der Grenze zum Schoonorther Sommerpolder (Krummhörn).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 2013 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Damm)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nadörst]]&lt;br /&gt;
|[[Hohe Vier]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf einem Privatgrundstück am Anfang der Straße.&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Hohe Vier)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Neustadt]]&lt;br /&gt;
|[[Fischerspfad]]&lt;br /&gt;
|1943 / 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Königsberger Straße]] (im heutigen [[Mühlenpark]]).&lt;br /&gt;
|Um 1970 bei der Erweiterung des Fischerspfads abgebrochen&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Fischerspfad)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Neustadt]]&lt;br /&gt;
|[[In der Wildbahn]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund des heutigen [[Schulzentrum Wildbahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Kurz nach Kriegsende abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (In der Wildbahn)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|[[Tunnelstraße]]&lt;br /&gt;
|1944&lt;br /&gt;
|An den [[Lintelermarscher Seedeich]] gebaut. Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wurde überbaut und seitdem als Restaurant (&#039;&#039;Utkiek&#039;&#039;) genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Badestraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|[[Am Fischereihafen]]&lt;br /&gt;
|1944&lt;br /&gt;
|An den [[Lintelermarscher Seedeich]] gebaut. Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Tunnelstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Alten Siel]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Umfeld der [[Sielschule|Alten Sielschule]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Alten Siel)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Markt]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Norddeicher Straße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt; Vermutlich nordwestlicher Markt.&lt;br /&gt;
|1945 gesprengt und abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Markt)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Markt]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Verstärkung des Kellers des [[Haus Vienna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Verbunkerung nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Markt)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Sportplatz]]&lt;br /&gt;
|1943&lt;br /&gt;
|In den Kellern der Doppelhäuser 20-22.&amp;lt;ref&amp;gt;Immobilieninserat auf Immowelt.de, abgerufen am 16. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Keller aufgrund damals geltender Vorgaben verbunkert.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Sportplatz)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Bleicherslohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummer 25.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 12. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 23. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bleicherslohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Burggraben]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Schräg gegenüber des heutigen [[SPD-Heim|SPD-Heims]].&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 1102190.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 23. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Burggraben)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Fabriciusstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem heutigen Parkplatz der Anschrift [[Burggraben 41]].&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Fabriciusstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Große Lohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Sielstraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Große Lohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Große Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|1970er Jahre&lt;br /&gt;
|Im Gebäude der [[Seekabelendstelle]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Seekabelendstelle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Hollander Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Hollander Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Im Spiet]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Ungefähr in Höhe der Kreuzung [[Hollander Weg]] / [[Im Dullert]] / [[Mahnland]].&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Im Spiet)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]]&lt;br /&gt;
|1968&lt;br /&gt;
|Unterhalb des [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz|Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platzes]].&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird hauptsächlich als Tiefgarage benutzt.&lt;br /&gt;
|[[Tiefbunker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Kleine Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Gelände der ehemaligen [[Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 29. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Kleine Mühlenstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Knyphausenstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|In einem Gebüsch im Winkel der [[Knyphausenstraße|Knyphausen-]] und [[Manningastraße]].&lt;br /&gt;
|Erhalten. Keine Nachnutzung.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Knyphausenstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Mackeriege]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf einem bis zum Abbruch freistehenden Grundstück (Hausnummer 6).&lt;br /&gt;
|Im März 2014 abgebrochen. Dort steht heute ein Bungalow.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Mackeriege)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Molkereilohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Firma [[Everwien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Molkereilohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Norddeicher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel der [[Parkstraße]] (ehemalige [[Aldersnaburg|Burgstelle]]).&lt;br /&gt;
|Unterirdischer Teil vermutlich in Hauskeller eingebunden, Rest abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Parkstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Schulstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Etwa mittig des Kurvenbereichs vor dem [[Conerus-Schule|Schulgelände]].&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115175.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zwischen 1950 und 1958 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Schulstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Schützenwiese]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Gelände des (ehemaligen) Steinmetzes Suerbier.&lt;br /&gt;
|Abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Schützenwiese)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Addinggaster Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummer 12.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Addinggaster Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Am Fridericussiel]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummern 2 A bis 4 B.&lt;br /&gt;
|Bei Bauarbeiten der vorgenannten Hausnummern im Frühjahr 2007 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Fridericussiel)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Gartenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Umfeld der [[Schmiedestraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Gartenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Wurzeldeicher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Nordöstlich der [[Grundschule Süderneuland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute Hausnummer 24 A.&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird als Lagerkeller genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Wurzeldeicher Straße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofsweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der späteren Autowerkstatt &#039;&#039;Beninga &amp;amp; Schmehl&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bahnhofsweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Bundesstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Westlich des [[Hof Gerdes]] (Hausnummer 22).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docplayer.org/189104401-2oo-jahre-ortsteil-nado-rst.html Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)], abgerufen am 15. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1945 oder 1946 gesprengt, die Überreste wurden später abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bundesstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Waldstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück der ehemaligen [[Alte Schule Süderneuland II|Schule von Süderneuland II]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;Schriftliche Mitteilung von Martin Bogena (E-Mail vom 13. Oktober 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Noch in den 1960er Jahren erhalten und als Rodelpiste genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt; Mittlerweile abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Waldstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tidofeld]]&lt;br /&gt;
|[[Rheinstraße 10]]&lt;br /&gt;
|1938 oder 1939&lt;br /&gt;
|Im Keller der heutigen [[Rheinstraße 10]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben eines ehemaligen Bewohners (persönlich mitgeteilt am 31. Juli 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Rheinstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Utlandshörn]]&lt;br /&gt;
|[[Utlandshörn (Straße)|Utlandshörn]]&lt;br /&gt;
|zw. 1935 und 1945&lt;br /&gt;
|Im Umfeld von [[Norddeich Radio]]. Diverse Bunker. Mit mehreren [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eventuell noch teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Norddeich Radio]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westgaste]]&lt;br /&gt;
|[[Brauhausstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück der Brauhausstraße 1.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben von Ingo Rose (Kommentar zum facebook-Artikel vom 13. September 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ecke [[Alleestraße]].&lt;br /&gt;
|Abgebrochen. Letztes bekanntes Foto aus April 1975.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Brauhausstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Waldstück zwischen [[Westermarscher Straße]] und [[Langhauser Weg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt. Wahrscheinlich erhalten (Hochbunker).&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Westermarscher Straße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Polderweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Sogenannter &#039;&#039;Tobrukstand&#039;&#039;. Auf einer Weide westlich des [[Polderweg|Polderwegs]] bzw. [[Lorenzweg|Lorenzwegs]]. Getarnt als Tränke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Polderweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Polderweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Sogenannter &#039;&#039;Tobrukstand&#039;&#039;. Auf einer Weide westlich des [[Polderweg|Polderwegs]] bzw. [[Lorenzweg|Lorenzwegs]]. Getarnt als Tränke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Polderweg)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Interaktive Karte|Kartografische Übersicht]]==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; style=&amp;quot;width: 99.4%; float:center; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#display_map: height=800px |&lt;br /&gt;
{{Karte Bunker}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Barackenlager]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Flakstellungen]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Motorsirenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auflistungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Bunker&amp;diff=42918</id>
		<title>Liste der Bunker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Liste_der_Bunker&amp;diff=42918"/>
		<updated>2026-06-09T06:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Liste der Bunker&#039;&#039;&#039; gibt eine Übersicht über die zahlreichen, über das Stadtgebiet verteilten (und bekannten) Bunker, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sowie des Kalten Kriegs errichtet wurden. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um keine Bunker im engeren Sinne, sondern zumeist um (betonierte) Deckungsgräben, also Erdgräben, die mit Stahlbeton ummantelt waren. Sie boten Schutz vor Tieffliegern und Beschuss, jedoch kaum bis gar nicht vor regulären Luftbomben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige, richtige Bunker befindet sich seit den frühen 1970er Jahren unter dem [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]]. Es handelt sich um einen [[Tiefbunker]], der unter dem Eindruck des sich verschärfenden Kalten Krieges und der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Angriffs durch die Sowjetunion errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ab dem 6. September 1940 gab es regelmäßig Nachtangriffe alliierter Bomber auf Berlin, die am 24. September 1940 bei einem Volltreffer auf ein Gasometer in Berlin 22 Tote und 83 verletzte Personen zur Folge hatten. Zwei Tage später traf sich Hitler mit Wilhelm Keitel (Chef des Oberkommandos der Wehrmacht) und seinem Rüstungsminister Fritz Todt (zugleich Leiter der &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039;) zu einer Besprechung in der &#039;&#039;Neuen Reichskanzlei&#039;&#039;, bei der die Auswirkungen der Bombardierungen auf die Moral der Zivilbevölkerung im Vordergrund stand. Hitler verlangte den Bau von Luftschutzräumen in großem Umfang. Am 27. September leitete Todt das Protokoll der Sitzung zusammen mit einer eigenhändigen Skizze Hitlers zu einem neuen Normbunkertyp an Albert Speer weiter. Diese Art von großen Luftschutzbunkern wurde jedoch vor allem in großen bzw. kriegsbedeutenden Städten, darunter Emden, gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer-Sofortprogramm Wikipedia-Artikel zum Führer-Sofortprogramm], abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulstraße Bunker um 1945 01.jpg|mini|Ehemaliger [[Bunker (Schulstraße)|Bunker]] an der [[Schulstraße]] (heute Gelände der [[Conerus-Schule]]).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Bauphase ===&lt;br /&gt;
In Norden hatte die &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039; bereits zu Beginn des Krieges mehrere Grundstücke und Hallen in Norden beschlagnahmt, so etwa beim [[Ekeler Vorwerk]]. Hier wurden die Gerätschaften und das benötigte Material gelagert, das auch beim Bau der [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]] zum Einsatz kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinzelt wurden in und um Norden einzelne kleinere Luftschutzbunker bzw. betonierte Deckungsgräben gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Bauphase ===&lt;br /&gt;
In einem dritten Zusatzprogramm der Reichsregierung wurde 1943 der Bau von &#039;&#039;Luftschutzstollen&#039;&#039; bzw. betonierten Deckungsgräben befohlen, wodurch Material und Arbeiter gespart wurden. Die Aufteilung der öffentlichen Luftschutzstollen glich oft einem Gittergrundriss, in dem mindestens zwei parallel zueinander verlaufende Hauptstollen durch rechtwinklig aufgefahrene Querstollen miteinander verbunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Bautyp entspricht weitestgehend den Bunkern, die im Norder Bereich errichtet wurden. Sie wurden oberirdisch angelegt und konnten maximal eine einstellige Anzahl an Personen aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Die Berechnungen für die Anforderungen kamen von der Technischen Universität Braunschweig. Die Arbeiten wurden zumeist von der &#039;&#039;Organisation Todt&#039;&#039;, vereinzelt auch mithilfe von lokalen Bauunternehmen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 14. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatlichen Bauwerke bestanden aus Stahlbeton, manchmal wurden aber auch von Privatleuten einfache Erdlöcher ausgehoben und mit Holz verstärkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugänglich waren alle Bunker von Anfang nur für &#039;&#039;arische&#039;&#039; Mitbürger, den [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen Gemeinden]] im Deutschen Reich wurde bereits im September 1939 von den Gemeindeverwaltungen im Auftrag der Geheimen Staatspolizei mitgeteilt, sich eigene Luftschutzbunker zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Hauptbauphase der Bunker gab es jedoch ohnehin praktisch keine Juden mehr im öffentlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Bauphase ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeich Badestraße Lintelermarsch Seedeich Deich Utkiek Bunker 29 05 2003.jpg|mini|Einer der wenigen erhaltenen Bunker, heute ein Restaurant am [[Lintelermarscher Seedeich]].]]&lt;br /&gt;
Am 28. August 1944 erteilte Hitler den Befehl, die deutsche Nordseeküste von der niederländischen Grenze bis nach Dänemark zu befestigen. Für den - propagandistisch wirksam - sogenannten &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039; entstanden Panzergräben von fünf Metern Breite und vier Metern Tiefe sowie zum Teil verbunkerte Stellungen. Der &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039; sollte aus Schützengräben und Unterständen direkt am Seedeich bestehen und durch zwei Panzergräben weiter im Binnenland sowie durch sogenannte Riegelstellungen parallel zur deutsch-dänischen Grenze ergänzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Friesenwall_(Zweiter_Weltkrieg) Wikipedia-Artikel zum Friesenwall], abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wollte die Reichsregierung einem befürchteten alliierten Angriff an der deutschen Nordseeküste begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau wurden 16.000 Kriegsgefangene herangezogen, darunter etwa 2.000 Häftlinge aus dem zum KZ Neuengamme gehörenden KZ Engerhafe (Gemeinde Südbrookmerland). Die Häftlinge stammten aus ganz Europa und wurden aus verschiedensten Gründen ins KZ Neuengamme eingeliefert. Über die Hälfte der Zwangsarbeiter waren Niederländer; weitere große Gruppen stammten aus Frankreich, Dänemark und Polen. Dazu kam ein Aufgebot aus Volksdeutschen: Hitlerjungen, ältere Männer, Angehörige der Wehrmacht und der Organisation Todt. Teilweise verfrachtete die deutsche Führung ganze Schulklassen an die Küste, um die Arbeiten zu leisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häftlinge arbeiteten sieben Tage die Woche je zwölf Stunden unter unmenschlichen Bedingungen. Neben mangelnder Versorgung und Unterbringungen forderte auch die harte Arbeit mit primitivsten Geräten hunderte Todesopfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Für sie wurde beispielsweise in Aurich eine Mahnstätte errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtiger Zustand ===&lt;br /&gt;
Der größte, bis heute noch erhaltene Bunker in Norden - unter dem [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]] - stammt indes nicht aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um einen [[Tiefbunker]], der unter dem Eindruck des sich verschärfenden Kalten Krieges und der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Angriffs durch die Sowjetunion in den 1960er bis 1970er Jahren im Zuge der [[Altstadtsanierung]] errichtet wurde. Von den zahlreichen kleinen Bunkern aus den 1940er Jahren ist heute nur noch eine recht geringe Anzahl vorhanden. Sie befinden sich alle in einem eher schlechten Zustand und sind naturgemäß nicht mehr für ihre ursprünglichen Zwecke zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Liste ist nicht abschließend. Insbesondere die genaue Anzahl privat errichteter Bunker bzw. Luftschutzkeller lässt sich kaum mehr beziffern. Hinzu kommt eine nicht mehr näher definierbare, aber mindestens zweistellige Anzahl von MG-Posten und kleineren Bunkern entlang der Seedeiche, die ab 1944 im Rahmen des &#039;&#039;Friesenwall&#039;&#039;-Projektes (siehe oben) erbaut wurden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Stadtviertel&lt;br /&gt;
!Straße&lt;br /&gt;
!Baujahr&lt;br /&gt;
!Erläuterung&lt;br /&gt;
!Erhaltungszustand und ggf. Nachnutzung&lt;br /&gt;
!Hauptartikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Postweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Östlich der Hausnummer 11 am Wegesrand zur &#039;&#039;Kleemannbrücke&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird als Refugium für Fledermäuse genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Postweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Postweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Ungefähr im Bereich [[Poggenpoller]].&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Postweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bargebur]]&lt;br /&gt;
|[[Ölmühlenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf der rechten Straßenseite, von der [[Heerstraße]] aus gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1978 beim Bau des Hauses Ölmühlenweg 15 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ölmühlenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Am Galgenberg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|In den [[Galgenberg]] gegraben.&lt;br /&gt;
|Teilweise erhalten. Nutzung und Zustand unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Galgenberg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Versicherungsagentur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 8. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 durch Sprengung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ekeler Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Ekeler Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Beim heutigen Beton- und Kieswerk (OTB). Insgesamt 6 Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;[http://www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de/umkreis/Listefrie.html Auflistung von Bunkern] auf &#039;&#039;Luftschutzbunker Wilhelmshaven&#039;&#039;, abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer davon am [[Porghamerdrift]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]]. Nach Krieg kurzzeitig Behelfswohnung. Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de/umkreis/Listefrie.html Auflistung von Bunkern] auf &#039;&#039;Luftschutzbunker Wilhelmshaven&#039;&#039;, abgerufen am 19. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Ekeler Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Kampweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück des Kampweg 30 (früheres [[Gemeindehaus (Kampweg)|Gemeindehaus]]).&lt;br /&gt;
|Bis mindestens 1949 existent.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Kampweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Langer Pfad]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zum [[Heitsweg]] (heute [[Langer Pfad]] 32).&lt;br /&gt;
|Um 1970 für den Bau eines Wohngebäudes abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Langer Pfad)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|[[Rosenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|An der Einmündung zum [[Buchenweg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 16. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Behelfserdbunker.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Rosenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
|[[Alter Damm]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im alten Seedeich an der Grenze zum Schoonorther Sommerpolder (Krummhörn).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 2013 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Alter Damm)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nadörst]]&lt;br /&gt;
|[[Hohe Vier]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf einem Privatgrundstück am Anfang der Straße.&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Hohe Vier)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Neustadt]]&lt;br /&gt;
|[[Fischerspfad]]&lt;br /&gt;
|1943 / 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Königsberger Straße]] (im heutigen [[Mühlenpark]]).&lt;br /&gt;
|Um 1970 bei der Erweiterung des Fischerspfads abgebrochen&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Fischerspfad)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Neustadt]]&lt;br /&gt;
|[[In der Wildbahn]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund des heutigen [[Schulzentrum Wildbahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Kurz nach Kriegsende abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (In der Wildbahn)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|[[Tunnelstraße]]&lt;br /&gt;
|1944&lt;br /&gt;
|An den [[Lintelermarscher Seedeich]] gebaut. Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wurde überbaut und seitdem als Restaurant (&#039;&#039;Utkiek&#039;&#039;) genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Badestraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norddeich]]&lt;br /&gt;
|[[Am Fischereihafen]]&lt;br /&gt;
|1944&lt;br /&gt;
|An den [[Lintelermarscher Seedeich]] gebaut. Mit [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Tunnelstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Alten Siel]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Umfeld der [[Sielschule|Alten Sielschule]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Alten Siel)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Markt]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Norddeicher Straße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt; Vermutlich nordwestlicher Markt.&lt;br /&gt;
|1945 gesprengt und abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Markt)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Markt]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Verstärkung des Kellers des [[Haus Vienna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Verbunkerung nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Markt)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Am Sportplatz]]&lt;br /&gt;
|1943&lt;br /&gt;
|In den Kellern der Doppelhäuser 20-22.&amp;lt;ref&amp;gt;Immobilieninserat auf Immowelt.de, abgerufen am 16. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Keller aufgrund damals geltender Vorgaben verbunkert.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Bleicherslohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummer 25.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 12. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Um 1950 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 23. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bleicherslohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Burggraben]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Schräg gegenüber des heutigen [[SPD-Heim|SPD-Heims]].&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 1102190.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 23. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Burggraben)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Fabriciusstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem heutigen Parkplatz der Anschrift [[Burggraben 41]].&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Fabriciusstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Große Lohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel zur [[Sielstraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Große Lohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Große Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|1970er Jahre&lt;br /&gt;
|Im Gebäude der [[Seekabelendstelle]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Seekabelendstelle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Hollander Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Hollander Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Im Spiet]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Ungefähr in Höhe der Kreuzung [[Hollander Weg]] / [[Im Dullert]] / [[Mahnland]].&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Im Spiet)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz]]&lt;br /&gt;
|1968&lt;br /&gt;
|Unterhalb des [[Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz|Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platzes]].&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird hauptsächlich als Tiefgarage benutzt.&lt;br /&gt;
|[[Tiefbunker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Kleine Mühlenstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Gelände der ehemaligen [[Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 29. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Kleine Mühlenstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Knyphausenstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|In einem Gebüsch im Winkel der [[Knyphausenstraße|Knyphausen-]] und [[Manningastraße]].&lt;br /&gt;
|Erhalten. Keine Nachnutzung.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Knyphausenstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Mackeriege]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf einem bis zum Abbruch freistehenden Grundstück (Hausnummer 6).&lt;br /&gt;
|Im März 2014 abgebrochen. Dort steht heute ein Bungalow.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Mackeriege)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Molkereilohne]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Firma [[Everwien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Molkereilohne)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Norddeicher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Winkel der [[Parkstraße]] (ehemalige [[Aldersnaburg|Burgstelle]]).&lt;br /&gt;
|Unterirdischer Teil vermutlich in Hauskeller eingebunden, Rest abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Parkstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Schulstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Etwa mittig des Kurvenbereichs vor dem [[Conerus-Schule|Schulgelände]].&amp;lt;ref&amp;gt;Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115175.jpg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zwischen 1950 und 1958 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Schulstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]&lt;br /&gt;
|[[Schützenwiese]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Gelände des (ehemaligen) Steinmetzes Suerbier.&lt;br /&gt;
|Abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Schützenwiese)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Addinggaster Weg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummer 12.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Addinggaster Weg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Am Fridericussiel]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der heutigen Hausnummern 2 A bis 4 B.&lt;br /&gt;
|Bei Bauarbeiten der vorgenannten Hausnummern im Frühjahr 2007 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Am Fridericussiel)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Gartenweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Umfeld der [[Schmiedestraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Gartenweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
|[[Wurzeldeicher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Nordöstlich der [[Grundschule Süderneuland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute Hausnummer 24 A.&lt;br /&gt;
|Erhalten. Wird als Lagerkeller genutzt.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Wurzeldeicher Straße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Bahnhofsweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grund der späteren Autowerkstatt &#039;&#039;Beninga &amp;amp; Schmehl&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Nach 1945 abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bahnhofsweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Bundesstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Westlich des [[Hof Gerdes]] (Hausnummer 22).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docplayer.org/189104401-2oo-jahre-ortsteil-nado-rst.html Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)], abgerufen am 15. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1945 oder 1946 gesprengt, die Überreste wurden später abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Bundesstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
|[[Waldstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück der ehemaligen [[Alte Schule Süderneuland II|Schule von Süderneuland II]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;Schriftliche Mitteilung von Martin Bogena (E-Mail vom 13. Oktober 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Noch in den 1960er Jahren erhalten und als Rodelpiste genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt; Mittlerweile abgebrochen.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Waldstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tidofeld]]&lt;br /&gt;
|[[Rheinstraße 10]]&lt;br /&gt;
|1938 oder 1939&lt;br /&gt;
|Im Keller der heutigen [[Rheinstraße 10]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben eines ehemaligen Bewohners (persönlich mitgeteilt am 31. Juli 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Rheinstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Utlandshörn]]&lt;br /&gt;
|[[Utlandshörn (Straße)|Utlandshörn]]&lt;br /&gt;
|zw. 1935 und 1945&lt;br /&gt;
|Im Umfeld von [[Norddeich Radio]]. Diverse Bunker. Mit mehreren [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eventuell noch teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Norddeich Radio]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westgaste]]&lt;br /&gt;
|[[Brauhausstraße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Auf dem Grundstück der Brauhausstraße 1.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben von Ingo Rose (Kommentar zum facebook-Artikel vom 13. September 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ecke [[Alleestraße]].&lt;br /&gt;
|Abgebrochen. Letztes bekanntes Foto aus April 1975.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Brauhausstraße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Westermarscher Straße]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Im Waldstück zwischen [[Westermarscher Straße]] und [[Langhauser Weg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unbekannt. Wahrscheinlich erhalten (Hochbunker).&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Westermarscher Straße)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Polderweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Sogenannter &#039;&#039;Tobrukstand&#039;&#039;. Auf einer Weide westlich des [[Polderweg|Polderwegs]] bzw. [[Lorenzweg|Lorenzwegs]]. Getarnt als Tränke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Polderweg)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
|[[Polderweg]]&lt;br /&gt;
|zw. 1941 und 1944&lt;br /&gt;
|Sogenannter &#039;&#039;Tobrukstand&#039;&#039;. Auf einer Weide westlich des [[Polderweg|Polderwegs]] bzw. [[Lorenzweg|Lorenzwegs]]. Getarnt als Tränke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erhalten.&lt;br /&gt;
|[[Bunker (Polderweg)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Interaktive Karte|Kartografische Übersicht]]==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; style=&amp;quot;width: 99.4%; float:center; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#display_map: height=800px |&lt;br /&gt;
{{Karte Bunker}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Barackenlager]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Flakstellungen]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Motorsirenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auflistungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Bunker_(Am_Sportplatz)&amp;diff=42917</id>
		<title>Bunker (Am Sportplatz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Bunker_(Am_Sportplatz)&amp;diff=42917"/>
		<updated>2026-06-09T06:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Am Sportplatz#Gebäude und Plätze erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Am_Sportplatz#Gebäude und Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Hoog_Ses&amp;diff=42916</id>
		<title>Hoog Ses</title>
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		<updated>2026-06-09T05:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Hoog Ses==&lt;br /&gt;
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| Title = Hoog Ses&lt;br /&gt;
| Text = Ort in Ekel&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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|[[Ekel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|nördlich bis nordwestlich&lt;br /&gt;
des [[Ekeler Weg|Ekeler Wegs]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hoog Ses&#039;&#039;&#039; ist der Name eines [[Flurstück|Flurstücks]] in [[Ekel]] und bedeutet aus dem Niederdeutschen übersetzt &#039;&#039;Hohe Sechs&#039;&#039;. Der Name bezieht sich auf die Größe des Flurstücks von gut sechs [[Diemat]], das im Außenrand der erhöht liegenden [[Norder Geestinsel]] liegt. Dem Gebiet liegt eine ehemalige Nutzung als Mülldeponie zugrunde, die ursprünglich ein beliebter Badesee (&#039;&#039;Planschbecken&#039;&#039;) war.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Hoog Ses wurde in früheren Jahren vor allem landwirtschaftlich genutzt und gehörte zur Bauerschaft [[Ekel]] in der früher selbstständigen [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]]. Etwa in den 1930er Jahren begann man, hier Kies und Sand abzubauen. Aus dieser Kies- bzw. Sandkuhle wurde später ein beliebter Badesee, der im Volksmund auch &#039;&#039;Planschbecken&#039;&#039; genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 20. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Badesee mit diesem Namen gab es jedoch auch zwischen dem [[Rosenweg]] und dem [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ungefähr 1960 bis etwa 1978 wurde der See - sowohl von der städtischen Mülldeponie als auch von Privatleuten - als Mülldeponie (zunächst vermutlich ohne Reglementierung durch einen Müllwärter, später mit) genutzt. Nach heutigen Maßstäben unvorstellbar wurde dort jedweder erdenkliche Abfall entsorgt, ohne dass man hierbei Rücksicht auf eventuelle Umweltschäden oder einer möglichen Wiederverwertung nahm. Sogar Tierkadaver wurden einfach in das Gewässer geworfen. Im Laufe der Jahre wurde das Gebiet daher regelrecht kontaminiert und der Abfall wuchs zu einem &#039;&#039;Müllberg&#039;&#039; heran. Noch heute wird das Gebiet umgangssprachlich so genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einsetzen eines erhöhten Umweltbewusstseins und dem Gedanken einer Weiternutzung entsorgter Gegenstände (&#039;&#039;Recycling&#039;&#039;) entschloss man sich zur Schließung der Deponie. Wohl umd Geld für eine fachgerechte Entsorgung zu sparen, aber auch den Ort einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen, ließ die Stadtverwaltung den gesamten Bereich mit Mutterboden überschütten, bepflanzte das Gebiet und richtete einen Grillplatz mit Unterstand und Bänken ein. Später folgte auch ein Aussichtsturm, der auf einem aufgeschütteten Berg in etwa der Mitte des &#039;&#039;Müllbergs&#039;&#039; errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Turm wurde etwa Mitte der 1990er Jahre wegen Baufälligkeit und Schäden durch Vandalismus abgebrochen. Die Grillplätze (einer davon mit Hütte) gingen wenig später ebenfalls ein, da auch sie regelmäßig Ziel von Vandalismus wurden. In den Folgejahren verwilderte das Gebiet infolge mangelnder Pflege durch die Stadt immer mehr. Mittlerweile ist selbst ein Schlittenfahren nicht mehr möglich, da kaum mehr Freiflächen zum Rodeln vorhanden sind. Aus dem einstigen Naherholungsgebiet ist mangels Pflege ein verwilderter Wald geworden, der nur noch mehr schlecht als recht über die oft engen Wege zu durchwandern ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren entschloss man sich, ein Neubaugebiet in unmittelbarer Nähe zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anwohnerbefragung vom 20. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Bauarbeiten in den Jahren 1996 bis 1997 brachten von der Archäologischen Forschungsstelle der Ostfriesischen Landschaft begleitete Grabungen neue Erkenntnisse über die dortige Siedlungsgeschichte hervor. Auf einer in den [[Süder Hooker]] vorspringenden [[Geest|Geestnase]] wurden mehrere Brunnen und Pfostenspuren von bäuerlichen Wirtschaftsgebäuden aus dem frühen bis späten Mittelalter gefunden. Hinzu kamen Tonscherben von Gefäßen, die in das 10. Jahrhundert datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2000): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubaugebiet==&lt;br /&gt;
In der Norder Umgangssprache wird das ab 1996 erschlossene Baugebiet im Westen der ehemaligen Deponie auch als &#039;&#039;Hoog Ses&#039;&#039; bezeichnet. Die [[Hoog Ses (Straße)|Zufahrtsstraße]] vom [[Ekeler Weg]] trägt ebenfalls diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ekel Hoog Ses Planschbecken 1938 01.jpg|Blick auf den späteren &#039;&#039;Müllberg&#039;&#039;. Der abgebildete Baggersee wurde im Volksmund &#039;&#039;Planschbecken&#039;&#039; genannt (1938).&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses - Alt.jpg|Aufnahme der landwirtschaftlichen Nutzung der Umgebung (um 1940).&lt;br /&gt;
Datei:Ekel Müllberg Müllplatz Hoog Ses 03 1978 (0268969) MZ.jpg|Aufnahme aus dem März 1978.&lt;br /&gt;
Datei:Ekel Müllberg Müllplatz Hoog Ses 23 07 1978 (0268974) MZ.jpg|Aufnahme vom 23. Juli 1978.&lt;br /&gt;
Datei:Müllberg 15032021 01.jpg|Der Wanderweg am 15. März 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Müllberg 15032021 02.jpg|Der Wanderweg am 15. März 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 01.jpg|Blick auf dem Müllberg von der [[Judasbrücke]] - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 02.jpg|Haupteingang zum ehemaligen Müllberg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 04.jpg|Der Wanderweg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 03.jpg|Der Wanderweg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 06.jpg|Der Wanderweg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 07.jpg|Der Wanderweg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 08.jpg|Der Wanderweg - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Hoog Ses Muellberg 18042021 09.jpg|Blick auf den Standort des alten Aussichtsturms - Aufnahme vom 18. April 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Schwanenteich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Vereinsheim_(Kastanienallee)&amp;diff=42915</id>
		<title>Vereinsheim (Kastanienallee)</title>
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		<updated>2026-06-09T05:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Vereinsheim==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|um 1914&lt;br /&gt;
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|Erbauer&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Marine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Holzbaracke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Kastanienallee]] 3&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Vereinsheim an der [[Kastanienallee]]&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Gartenhaus; Jugendheim&#039;&#039;) ist eine ehemalige Lazarett- bzw. Krankenhausbaracke und dient heute mehreren Vereinen als Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von der Kaiserlichen Marine als &#039;&#039;Reservelazarett&#039;&#039; (Bezeichnung für Lazarette abseits der Front) errichtet. Der Standort wurde gewählt, da er sich in mittelbarer Nähe zum [[Krankenhaus Norden|damaligen Krankenhaus]] befand. Nach Kriegsende wurde das Gebäude als Jugendheim genutzt, hier trieben beispielsweise die Kinder der [[Pestalozzischule]] ihren Schulsportunterricht. Ab Oktober 1938 wurde das Gebäude auch als Lagerstätte für Korn genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Baracke dann wieder für ihren ursprünglichen Zweck genutzt und zum Schutz vor Luftangriffen auf dem Dach mit einem roten Kreuz als Schutzzeichen gemäß der Genfer Konventionen versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde die Baracke als Nebenstelle für das Krankenhaus genutzt. Von 1947 bis 1950 hat sich hier - oder in einer der anderen [[Barackenlager (Jahnplatz)|Baracken]] am [[Jahnplatz]] - offenbar auch eine Suppenküche (&#039;&#039;Volksküche&#039;&#039;) befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Vereinsbaracke ist die letzte von vielen weiteren Baracken, die sich im Umkreis des Jahnplatzes befanden und noch lange nach dem Krieg mehreren Menschen ein Dach über dem Kopf boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit um 1950 wurde die Nebenstelle von Chefarzt Dr. med Plassmann geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch von 1950/1951, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1959 (spätestens mit Fertigstellung des [[Kreiskrankenhaus Norden|Kreiskrankenhauses]] im Jahre 1966) wurde die Baracke als Vereinsheim umgewidmet und zuerst vom 1945 gegründeten [[FC Norden]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung am 30. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1983 hat auch der [[PSV Norden]] hier seinen Vereinssitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psv-norden.de/Verein/Chronik/chronik.html Chronik des] [[PSV Norden]], abgerufen am 18. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1983 hat auch der [[PSV Norden]] hier seinen Vereinssitz, später auch die [[Nörder Danzkoppel]]. Ebenso war [[Concordia Norden-Neustadt]] Nutzer des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kastanienallee Baracke Lazarett Gartenhaus Vereinsheim FC-Heim PSV-Heim Danzkoppel 23042021 01.jpg|Das Vereinsheim am 23. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Kastanienallee Baracke Lazarett Gartenhaus Vereinsheim FC-Heim PSV-Heim Danzkoppel 23042021 02.jpg|Das Vereinsheim am 23. April 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gut Lintel]]&lt;br /&gt;
*[[Heimstätten]]&lt;br /&gt;
*[[Hitlerjugend-Heim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Vereinsheim_(Kastanienallee)&amp;diff=42914</id>
		<title>Vereinsheim (Kastanienallee)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Vereinsheim_(Kastanienallee)&amp;diff=42914"/>
		<updated>2026-06-09T05:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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==Vereinsheim==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Title = Vereinsheim&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|um 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Marine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Holzbaracke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Kastanienallee]] 3&lt;br /&gt;
26506 Norden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Vereinsheim an der [[Kastanienallee]]&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Gartenhaus; Jugendheim&#039;&#039;) ist eine ehemalige Lazarett- bzw. Krankenhausbaracke und dient heute mehreren Vereinen als Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von der Kaiserlichen Marine als &#039;&#039;Reservelazarett&#039;&#039; (Bezeichnung für Lazarette abseits der Front) errichtet. Der Standort wurde gewählt, da er sich in mittelbarer Nähe zum [[Krankenhaus Norden|damaligen Krankenhaus]] befand. Nach Kriegsende wurde das Gebäude als Jugendheim genutzt, hier trieben beispielsweise die Kinder der [[Pestalozzischule]] ihren Schulsportunterricht. Ab Oktober 1938 wurde das Gebäude auch als Lagerstätte für Korn genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Baracke dann wieder für ihren ursprünglichen Zweck genutzt und zum Schutz vor Luftangriffen auf dem Dach mit einem roten Kreuz als Schutzzeichen gemäß der Genfer Konventionen versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde die Baracke als Nebenstelle für das Krankenhaus genutzt. Von 1947 bis 1950 hat sich hier - oder in einer der anderen [[Barackenlager (Jahnplatz)|Baracken]] am [[Jahnplatz]] - offenbar auch eine Suppenküche (&#039;&#039;Volksküche&#039;&#039;) befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Vereinsbaracke ist die letzte von vielen weiteren Baracken, die sich im Umkreis des Jahnplatzes befanden und noch lange nach dem Krieg mehreren Menschen ein Dach über dem Kopf boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit um 1950 wurde die Nebenstelle von Chefarzt Dr. med Plassmann geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch von 1950/1951, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1959 (spätestens mit Fertigstellung des [[Kreiskrankenhaus Norden|Kreiskrankenhauses]] im Jahre 1966) wurde die Baracke als Vereinsheim umgewidmet und zuerst vom 1945 gegründeten [[FC Norden]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugenbefragung am 30. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1983 hat auch der [[PSV Norden]] hier seinen Vereinssitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psv-norden.de/Verein/Chronik/chronik.html Chronik des] [[PSV Norden]], abgerufen am 18. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesem haben auch [[Nörder Danzkoppel]] sowie [[Concordia Norden-Neustadt]] hier ihre Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kastanienallee Baracke Lazarett Gartenhaus Vereinsheim FC-Heim PSV-Heim Danzkoppel 23042021 01.jpg|Das Vereinsheim am 23. April 2021.&lt;br /&gt;
Datei:Kastanienallee Baracke Lazarett Gartenhaus Vereinsheim FC-Heim PSV-Heim Danzkoppel 23042021 02.jpg|Das Vereinsheim am 23. April 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Gut Lintel]]&lt;br /&gt;
*[[Heimstätten]]&lt;br /&gt;
*[[Hitlerjugend-Heim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Andreaskirche&amp;diff=42913</id>
		<title>Andreaskirche</title>
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		<updated>2026-06-09T05:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
==Andreaskirche==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |{{#display_map:&lt;br /&gt;
| Title = Andreaskirche&lt;br /&gt;
| Text = Kirche in Norden&lt;br /&gt;
| center = 53.59603240179759, 7.204014936125942&lt;br /&gt;
| circles = 53.59603240179759, 7.204014936125942 :60&lt;br /&gt;
| zoom = 16&lt;br /&gt;
| width = 300px&lt;br /&gt;
| height = 300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Basisdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit&lt;br /&gt;
|ca. 1275-1288 (um 900; 12. Jhdt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erbauer&lt;br /&gt;
|[[Stadt Norden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauweise&lt;br /&gt;
|Ziegel- und Tuffsteinbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand&lt;br /&gt;
|1531 zerstört; bis 1756 abgetragen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genaue Lage&lt;br /&gt;
|[[Alter Friedhof]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Andreaskirche&#039;&#039;&#039; war der erste steinerne [[Liste der Sakralbauten|Sakralbau]] in Norden. Sie befand sich auf dem heutigen [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] in unmittelbarer Nähe zum [[Marktplatz]]. Die für den Bau errichtete [[Warft]] auf der höchsten Stelle der [[Norder Geestinsel|Geestinsel]] ist noch heute deutlich zu erkennen. Nach der Brandschatzung der Kirche 1531 durch [[Balthasar von Esens]] verfiel sie und wurde bis 1756 vollends abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Andreaskirche, die nicht mit dem Gemeindezentrum der erst 1996 gegründeten [[Andreasgemeinde Norden|Andreasgemeinde]] verwechselt werden darf, diente dem sich entwickelnden städtischen Gemeinwesen als Gotteshaus. Dies wird unter anderem damit erklärt, dass die Kirche dem Heiligen Andreas geweiht war. Er war der Schutzpatron der Stadt und wird noch heute als Schildhalter des [[Stadtwappen|Norder Stadtwappens]] dargestellt. Ihr gegenüber stand die [[Ludgerikirche]], die das Gotteshaus der [[Norder Umlandgemeinden]] war.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der heute gemeinhin als &#039;&#039;Andreaskirche&#039;&#039; bezeichneten, hochmittelalterlichen Steinkirche geht mutmaßlich ein hölzerner Bau voran, der möglicherweise bereits auf den Beginn der christlichen Missionierung Ostfrieslands im 8. Jahrhundert zurückgeht. Nachdem Friesland ab 734 vom Frankenkönig Karl Martell erobert wurde und Karl der Große die fränkische Herrschaft hierzulande festigte, begann unter Bischof Willehad die christliche Missionierung der bis dahin heidnischen Friesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich stand dieser erste hölzerne Bau bereits auf der [[Warft]] des heute so bezeichneten [[Alter Friedhof|Alten Friedhofs]], jedoch ist nicht eindeutig, ob zu diesem Zeitpunkt diese Warft bereits existierte oder erst später für den steinernen Nachfolgebau angehäuft wurde. Im 12. Jahrhundert wurde an besagter Stelle jedenfalls eine rechteckige &#039;&#039;Einraumkirche&#039;&#039; aus Tuffstein als erster steinerner Kirchenbau des Ortes errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Infotafel im Ostfriesischen Heimatmuseum&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansonsten ist die Quellenlage insbesondere aus dem Frühmittelalter insgesamt sehr schlecht, sodass viele Angaben ungesichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Viertel des 13. Jahrhunderts wurde der Vorgängerbau nach einem Erdbeben niedergerissen und anschließend wesentlich vergrößert aus Backstein als dreischiffige Pfeilerbasilika mit gewölbtem Querhaus und quadratischem Chor wiedererrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärenfänger, Rolf (1999): Die Andreaskirche in Norden, Stuttgart, S. 187f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Initiative dazu ging wohl vom Bistum Bremen aus, zu dem Norden seinerzeit gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;van Lengen, Hajo (2003): Die Friesische Freiheit des Mittelalters – Leben und Legende, Aurich, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise stand der Neubau im Zusammenhang mit dem Besuch des Bremer Erzbischofs Hildebold von Wunstorf, der die Stadt im Jahre 1271 besuchte, im [[Dominikanerkloster]] verweilte und dort auch eine Messe abgehalten haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;Möhlmann, Günther (1959): Norder Annalen. Aufzeichnungen aus dem Dominikanerkloster in Norden, Aurich, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der nun nach dem Heiligen Andreas benannten &#039;&#039;Andreaskirche&#039;&#039; im Jahre 1288 hatte der Bau eine Länge von 65 Meter und war etwa 22 Meter breit. Sein 65 Meter hoher Westturm diente Seefahrern über mehrere Jahrhunderte als Seezeichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Ruge, Reinhard (2000):: Die Ludgerikirche zu Norden, Norden, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verein für hansische Geschichte (1910): Hansische Geschichtsblätter. Band XVI, Leipzig, S. 520&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden östlichen Türme an den Chorflanken wurden später hinzugefügt und von zwei &#039;&#039;&amp;quot;vornehmen Jungfrauen&amp;quot;&#039;&#039;, möglicherweise Schwestern oder Cousinen aus dem Norder Häuptlingsgeschlecht [[Idzinga]], gestiftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Foraita, Heinz (1985): Dein sind die Zeiten, Herr. Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Norden. Herausgegeben zur 100-Jahr-Feier der St.-Ludgerus-Kirche zu Norden, Norden, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Namen werden mit &#039;&#039;Jeva Idzing&#039;&#039; und &#039;&#039;Djure Idzing&#039;&#039; angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Cremer, Ufke (1995): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Ostfriesland seltenen Chorflankentürme wurden vermutlich nach dem Vorbild der Kirche von Bunde errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Allgemeinen wies die Andreaskirche jedoch deutliche Ähnlichkeiten mit der heute noch bestehenden Kirche &#039;&#039;St. Clemens&#039;&#039; zu Wissel (Niederrhein) auf, wenngleich diese nicht über den markanten, besonders hohen Westturm verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Baufertigstellung im Jahre 1288 wurde der umliegende Friedhof seiner Bestimmung übergeben, die offizielle Weihung soll jedoch erst nach dem Eintreffen des Bischofs vollzogen worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Die spätere Weihe der Andreaskirche am 3. Mai 1314, die Erzbischof Johann I. von Bremen vollzog, hing vermutlich mit dem Wiederaufbau nach erneuten Zerstörungen durch ein starkes Unwetter zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-st-ludgeri/ Beschreibung der Kirchengemeinde Norden], abgerufen am 9. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Möhlmann, Günther (1959): Norder Annalen. Aufzeichnungen aus dem Dominikanerkloster in Norden, Aurich, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt Norden Wappen Stadtwappen Heiliger Andreas 01.JPG|mini|295x295px|Der Heilige Andreas im [[Stadtwappen]] als Namensgeber der Andreaskirche.]]&lt;br /&gt;
Schon vor den einsetzenden Wirren durch die Reformation ab 1517 stand es denkbar schlecht um den Zustand der Andreaskirche. Stürme und Überflutungen, wie die [[Erste Dionysiusflut]], hatten dem Bauwerk im 13. und 14. Jahrhundert stark zugesetzt. Wohl ein heftiger Sturm brachte den mächtigen Westturm im Jahre 1411 vollkommen zum Einsturz.&amp;lt;ref&amp;gt;Möhlmann, Günther (1959): Norder Annalen. Aufzeichnungen aus dem Dominikanerkloster in Norden, Aurich, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde offenbar rasch wieder aufgebaut, da er als Seezeichen benötigt wurde. Der endgültige Todesstoß wurde der Kirche jedoch erst 120 Jahre später versetzt. Im Jahr 1531 verwüstete ein Heerhaufen des Häuptlings [[Balthasar von Esens]] im Zuge der [[Geldrische Fehde|Geldrischen Fehde]] die unbefestigte Stadt, die nur über einige umliegende [[Liste der Burgen und Wehrhäuser|Wehrhäuser]], aber keine Stadtmauer verfügte. Den Brandschatzungen fielen sowohl die Andreaskirche als auch weitere bedeutende Bauten, wie der Vorgängerbau des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses,]] zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balthasars Zerstörungswut ging soweit, dass er, als er eigentlich die Stadt schon wieder verlassen hatte und sah, dass der große Westturm entgegen seiner Absicht noch nicht in Brand geraten war, in Rage geriet. So befahl er einigen seiner Männern, zurückzukehren und den Dachstuhl des Turmes in Brand zu setzen. Diese wurden bei ihrer Rückkehr von einigen Norder Frauen wüst beschimpft. Die Soldaten fanden schließlich in den Flammen ihren Tod, als sie die Stufen, über die sie den Turm zu dessen Brandschatzung bestiegen hatten, aufgrund des dichten Rauches nicht mehr wiederfinden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche, die Andreaskirche nach diesen Zerstörungen wieder aufzubauen, schlugen augenscheinlich fehl, so etwa im Jahre 1545. Nicht einmal der große Turm, an dem seit 1567 eine Uhr angebracht war (&#039;&#039;Uhrwarkstoorn&#039;&#039;), konnte gerettet werden. Ein im Jahre 1617&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; oder 1627&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; begonnenes Unterfangen hierzu scheiterte. Der Niedergang der Andreaskirche, insbesondere das Fehlen der als Seezeichen genutzten Türme, beschäftigte sogar den Rat der Stadt Hamburg, die (vergebens) einen Wiederaufbau forderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude blieb eine Ruine, die allmählich einstürzte und letztlich den Norder Bürgern nur noch als Steinbruch diente.Steine waren zu jener Zeit in Angesichts fehlender natürlicher Vorkommen ein knappes Gut. 1631 wurde ein Großteil der Steine für den Aufbau der [[Ulrichsgymnasium|Lateinschule]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt; 1723 verschwanden die letzten Überbleibsel des Turmes, der Rest der Kirche wurde bis 1756 abgetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden-Norddeich. Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ort für Gottesdienste stand seit der Zerstörung die unbeschädigte, ausreichend große Ludgerikirche direkt nebenan zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verschwinden der Andreaskirche wurde somit schließlich die [[Ludgerikirche]] zur Gesamtkirche für die Stadt und das Umland. Bis dahin diente erstere als städtische Kirche, während die Ludgerikirche nur die Kirche der [[Norder Umlandgemeinden]] war. Dorthin scheinen auch einige wertvolle, nicht verlorengegangene Bildwerke verbracht worden zu sein. Auch einige der historisch kostbaren Sandsteinfiguren aus der Andreaskirche finden sich heute im Chorumgang der Ludgerikirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Andreaskirche selber finden sich heute keine aufgehenden Gebäudeteile mehr. Das Areal, auf dem sie stand, nimmt der [[Alter Friedhof|Alte Friedhof]] der Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde der genaue Standort der Andreaskirche durch Bohruntersuchungen wiederentdeckt bzw. bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen der Ostfriesischen Landschaft im Keller der [[Alte Backstube|Alten Backstube]] ergaben unter anderem, dass der Kellerboden im 18. Jahrhundert mit Trümmerresten der Andreaskirche aufgefüllt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot;&amp;gt;[https://www.noz.de/lokales/ostfriesland/norden/artikel/alte-backstube-wird-saniert-gewoelbekeller-wohl-aus-dem-14-jahrhundert-50559863?utm_content=Link&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_source=Facebook&amp;amp;fbclid=IwY2xjawRbKdRleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETBJUXB0NGkwRmR4bXdXUDJnc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHv1aedtbECr6Lti0e46HwQXsxgeWAElL6RCy7s-_uozBxysMWazkA9CYdQpz_aem_4HRKhrGDt3Sr3h7xvg9LRQ#Echobox=1777208839 Online-Bericht zu den archäologischen Untersuchungen im Keller durch die Ostfriesische Landschaft], Neue Osnabrücker Zeitung vom 26. April 2026, abgerufen am 28. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzbasilika Wissel.jpg|mini|Ungeachtet des fehlenden Westturms weist die St. Clemens Kirche zu Wissel deutliche Ähnlichkeiten mit der Andreaskirche auf.]]Über den hölzernen Bau der Andreaskirche ist nichts bekannt. Der erste steinerne Bau soll hingegen eine Länge von etwa 37 Metern sowie möglicherweise eine halbrunde Apsis (halb-zylinderförmiger Anbau) gehabt haben. Später soll noch ein quadratischer Westturm angefügt worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der Überlieferungen des [[Ubbo Emmius]] und den sogenannten [[Norder Annalen]] des Mönches [[Gerrit van Norden]] ist eine vergleichsweise gute Beschreibung der (letzten) steinernen Andreaskirche möglich. Er nennt die Kirche ein &#039;&#039;&amp;quot;hervorragendes Werk mit drei ausgezeichneten und hochragenden Türmen&amp;quot;&#039;&#039;, die bereits von Weitem sichtbar waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Turm soll der größte aller Türme gewesen sein, an ihm wurde 1567 eine Uhr angebracht, sodass dieser auch als &#039;&#039;Uhrwarkstoorn&#039;&#039; (Uhrenturm) bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Dieser wurde bis zum Beginn des Giebels der Kirche aus Tuffstein errichtet. Von hier aus überragte er weiter mit einem hochragenden Giebel, der sich zu einer kegelförmigen Spitze erhob, der noch einmal so groß gewesen sein soll, wie der untere Bau des Turms selbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Dieser hohe Turm war über Jahrhunderte ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Angeblich soll er den Seefahrern bis an die Elbmündung erkennbar gewesen sein. Das Fehlen dieses Seezeichens hatte letztlich den Bau eines Leuchtturms auf Borkum durch die Stadt Emden zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1995): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Türme waren schmaler und aus Ziegelstein errichtet. Sie stiegen mit geraden Seiten hoch und waren mit einem vergleichsweise kleinen Giebel abgeschlossen. Der Volksmund nannte die beiden gleichartigen Türme auch &#039;&#039;Basen&#039;&#039; (Cousinen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Andreaskirche um 1530.jpg|Die Andreaskirche kurz vor ihrer Zerstörung, nach einer Zeichnung der Ostfriesischen Landschaft im &#039;&#039;Emder Jahrbuch&#039;&#039; von 1992.&lt;br /&gt;
Datei:Andreaskirche Marktplatz Am Markt Innenansicht 1618 01.jpg|Innenansicht der Kirchenruine im Jahre 1618.&lt;br /&gt;
Datei:Andreaskirche Marktplatz Am Markt Westturm 1618 01.jpg|Der abgängige Westturm im Jahre 1618.&lt;br /&gt;
Datei:Andreaskirche Stahlstich 1940 (0702001) MZ.jpg|Abfotografierter Stahlstich der Andreaskirche aus der Zeit um 1940.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ludgerikirche]]&lt;br /&gt;
*[[Ludgeruskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbauten im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=42912</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-06-09T05:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 75%; float:left; text-align:justify; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
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„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ - Helmut Kohl&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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===Informationen zum Projekt===&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Norder Stadtgeschichte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ein unabhängiges und (kosten-)freies Internetlexikon über die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ostfriesischen Stadt Norden&#039;&#039;&#039; sowie seiner Bewohner, Gebäude, Straßen und vielem mehr. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wikipedia&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass das Portal vor allem auch der Neugewinnung von Erkenntnissen und nicht, wie &#039;&#039;Wikipedia&#039;&#039;, nur der Wiedergabe bereits bestehenden Wissens, dient. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Norder Stadtgeschichte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst &#039;&#039;&#039;umfangreiches Wissen über die Geschichte Nordens&#039;&#039;&#039; zu sammeln. Seit der Gründung konnten &#039;&#039;&#039;mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente&#039;&#039;&#039; zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von &#039;&#039;Norder Stadtgeschichte&#039;&#039; finden Sie [[Spezial:Alle Seiten|&#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039;]]. Mehr über die Gründung und über das Projekt an sich erfahren Sie auf &#039;&#039;&#039;[[Norder Stadtgeschichte:Über Norder Stadtgeschichte|dieser]]&#039;&#039;&#039; Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fragen sich vielleicht nun, wie funktioniert denn das Ganze denn nun? Ganz einfach: Geben Sie oben rechts einfach ein Schlagwort ein, das Sie interessiert (z.B. &#039;&#039;[[Ludgerikirche]]&#039;&#039;) und klicken Sie auf das Suchsymbol (Lupe). &#039;&#039;&#039;Zurzeit umfasst &#039;&#039;Norder Stadtgeschichte&#039;&#039; weit über 12.500 Suchbegriffe&#039;&#039;&#039;, speziell über die [[Stadt Norden]] und seine [[Liste der Straßen in Norden|Straßen]], Gebäude, Personen, Orte und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen dazu, wie Sie an der Fortführung des Projekts teilhaben können, finden Sie auf [[Mitmachen|&#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039;]] und [[Spenden|&#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039;]] Seite. &#039;&#039;&#039;Folgen Sie uns auch auf facebook für stetig neue Updates! ([https://www.facebook.com/groups/norder.stadtgeschichte Link])&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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===Artikel des Jahres===&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Norddeicher Straße Ulrichsgymnasium 1909 01.jpg|zentriert|350x310px]]&lt;br /&gt;
|Das &#039;&#039;&#039;[[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasium Norden]]&#039;&#039;&#039; (kurz: &#039;&#039;UGN&#039;&#039;) wurde im Jahr 1567 als [[Lateinschule]] gegründet und erstmalig 1631 zum &#039;&#039;Paedagogium illustre&#039;&#039; (Gymnasium) erhoben. Es ist eines der ältesten Gymnasien in Deutschland und das älteste in Ostfriesland. Namensgeber ist [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]]&lt;br /&gt;
Die Schule wurde, wie auch der [[Fräuleinshof]], auf dem Grund des ehemaligen [[Kloster Norden|Dominikanerklosters]] errichtet, welches im Zuge der Reformation säkularisiert (verweltlicht) und aufgegeben wurde. Als ihr unmittelbarer Vorgänger kann die [[Lateinschule]], untergebracht im [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]] angesehen werden, die bereits mindestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 machte [[Enno II. Cirksena|Graf Enno II.]] kurz nach seinem Regierungsantritt die Absicht bekannt, in Norden und in Emden eine Lateinschule zu errichten. Es dauerte allerdings noch weitere 30 Jahre bis Graf Edzard II. 1567 diese Pläne verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]] wurde die Schule 1631 dann zu einem &#039;&#039;Paedagogium illustre&#039;&#039; erhoben und erhielt den Namen &#039;&#039;Schola Ulriciana&#039;&#039; (Ulrichsschule). Sie wurde damit zu einem Vollgymnasium, einem &#039;&#039;echten&#039;&#039; Gymnasium. Ab sofort war hier der Erwerb der Hochschulreife (Abitur) möglich. Ab diesem Zeitpunkt hatte die Schule acht Klassen und acht Lehrer. Gleichzeitig ließ er das zwischenzeitlich durch Kriege und Naturgewalten stark heruntergekommene Gebäude grundlegend erneuern und finanzierte es aus einem von ihm geschaffenen Stiftungsvermögen. Die auf Dauer angelegte und sehr größzügige Unterstützung bildete den Grundstock für die weitere Entwicklung der &#039;&#039;Ulrichsschule&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zählt die Einrichtung als &#039;&#039;Europaschule&#039;&#039; zu den führenden Bildungsinstitutionen in Ostfriesland und wird von einer weit über 1.000 Schülerinnen und Schülern besucht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Schon gewusst?===&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
*Während heute praktisch nur noch der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]] als Hauptzeitung für den [[Altkreis Norden]] sowie die [[Stadt Norden]] gilt, gab es in früheren Jahren noch zwei weitere regionale Tageszeitungen: Das [[Norder Stadtblatt]] und [[Der Telegraph]].&lt;br /&gt;
*Die [[Feuerwehr Norden]] wurde 1886, vor 140 Jahren, nach einem Großbrand der [[Gnurremühle]] gegründet und stellt bis heute den Brandschutz (neben weiteren Aufgaben) in der Stadt sicher.&lt;br /&gt;
*Über Jahrhunderte prägten zwei bedeutende Kirchen nebeneinander das Norder Stadtbild: Die bis heute erhaltene [[Ludgerikirche]] sowie die auf dem [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] gelegene [[Andreaskirche]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Person des Jahres===&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Onno Behrends Portrait 01.jpg|345x345px|Porträtaufnahme.]]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Onno Behrends|Onno Georg Behrends]]&#039;&#039;&#039;  war ein Norder Kaufmann, Teeimporteur und Begründer der nach ihm benannten Teemanufaktur [[Onno Behrends Tee|&#039;&#039;Onno Behrends&#039;&#039;]]. Auch war er Begründer des [[Kaufmännischer Verein|Kaufmännisches Vereins]].&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1888 eröffnete er an der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]] ein &#039;&#039;Special-Thee-Geschäft&#039;&#039;. Später verlegte er den Firmensitz in die [[Synagogenweg|Judenlohne]] und schließlich an den heutigen Standort [[Am Fridericussiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Behrends im [[Norder Männergesangverein]] tätig, dem er seit dem 3. Oktober 1893 als &#039;&#039;Liedervater&#039;&#039; vorstand. Dem Verein schenkte er auch eine Fahne aus wertvoller, chinesischer Seide, die 1907 feierlich geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Norden 1898 einen Anschluss an das [[Fernsprechnetz]] bekam, gehörte Behrends zu den ersten 25 Anschlussinhabern und hatte die Nummer 11. Er wohnte in der von ihm erbauten &#039;&#039;[[Villa Wadi Kisan]]&#039;&#039; und war zeitweise auch Eigentümer der Tabakmanufaktur [[Steinbömer &amp;amp; Lubinus|&#039;&#039;Steinbömer &amp;amp; Lubinus&#039;&#039;]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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===Interessante Artikel und Listen===&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Beliebte Artikel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Interessante Auflistungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Politische Listen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Ereignisse|Übersicht über die wichtigsten Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*[[Stadt Norden|Geschichte der Stadt Norden]] / [[Stadtchronik]]&lt;br /&gt;
*[[Sächsische Fehde]]&lt;br /&gt;
*[[Geldrische Fehde]]&lt;br /&gt;
*[[Dreißigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
*[[Appell-Krieg]]&lt;br /&gt;
*[[Französische Besatzungszeit]]&lt;br /&gt;
*[[Erster Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
*[[Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
*[[700-Jahrfeier]]&lt;br /&gt;
*[[750-Jahrfeier]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Molkerei (Norden)|Alte Molkerei Norden]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenhütte]]&lt;br /&gt;
* [[Steinbömer &amp;amp; Lubinus]]&lt;br /&gt;
* [[Brauerei Beck]]&lt;br /&gt;
* [[Brauerei Doornkaat]]&lt;br /&gt;
* [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]]&lt;br /&gt;
* [[Ludgerikirche]]&lt;br /&gt;
* [[Metropol-Theater]]&lt;br /&gt;
* [[Vertriebenenlager Tidofeld]]&lt;br /&gt;
* [[Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch|Zichorienfabrik Koch]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen und Wehrhäuser]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Eindeichungen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Flakstellungen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Religionsgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sakralbauten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Schulen im Stadtgebiet|Liste der Schulen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Siele]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Spritzenhäuser]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser Am Markt]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser am Neuen Weg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser nach alter Adressierung]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Brückstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Uffenstraße|Liste der Häuser an der Uffen- und Heringstr.]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Kirchstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Sielstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Norddeicher Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Osterstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Häuser an der Westerstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mühlen im Stadtgebiet|Liste der Mühlen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Motorsirenen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Norden|Liste der Straßen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden|Liste der Gemeindevorsteher von Ostermarsch]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden|Liste der Gemeindevorsteher von Süderneuland I]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden|Liste der Gemeindevorsteher von Süderneuland II]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden|Liste der Gemeindevorsteher von Westermarsch I]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landräte im Landkreis Norden|Liste der Gemeindevorsteher von Westermarsch II]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeindevorsteher der Sandbauerschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeindevorsteher von Leybuchtpolder]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeindevorsteher von Lintelermarsch]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeindevorsteher von Neuwesteel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; style=&amp;quot;width: 99.4%; float:center; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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===[[Interaktive Karte]]===&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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{{Gesamtkarte}}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesische_Rundschau&amp;diff=42911</id>
		<title>Ostfriesische Rundschau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesische_Rundschau&amp;diff=42911"/>
		<updated>2026-06-09T05:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: Weiterleitung nach Frerich Hokema erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Frerich Hokema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Frerich_Hokema&amp;diff=42910</id>
		<title>Frerich Hokema</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Frerich_Hokema&amp;diff=42910"/>
		<updated>2026-06-09T05:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Frerich &amp;quot;Freerk&amp;quot; Hokema&#039;&#039;&#039; (* 17. Juni 1897 in Norden; † 6. November 1984 ebenda)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/28227/Frerich-Hokema--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Frerich Hokema] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 22. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein Dichter ostfriesischer bzw. niederdeutscher (plattdeutscher) Texte, Komödiant und Sänger.&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Hokema wurde am 17. Juni 1897 als Sohn des Bäckermeisters [[Peter Hokema]] und dessen Ehefrau Tomma, geborene Poppen in Norden geboren. Er wuchs gemeinsam mit [[Karl Leiner]] auf, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnte und mit dem er viel Zeit verbrachte. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das [[Ulrichsgymnasium]] und beabsichtigte, später eine Schauspielschule zu besuchen. Da er jedoch den väterlichen Betrieb übernehmen sollte und dort bereits früh aushelfen musste, blieb ihm dieser Wunsch verwehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], 1916, wurde er zum Kriegsdienst einberufen und kämpfte in der Schlacht bei Verdun. Glück im Unglück ereilte ihn, als er an einer schweren Krankheit erkrankte, die er jedoch in späteren Jahren in Davos in der Schweiz auskurieren konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr verpachtete er den elterlichen Bäckerbetrieb und wandte sich unter anderem der christlichen Seefahrt zu. Als Kochsmaat heuerte Hokema auf dem der Emder Reederei &#039;&#039;Schulte &amp;amp; Bruns&#039;&#039; gehörenden 7.000-Tonnen-Erzfrachter &#039;&#039;Carl Julius&#039;&#039; an, der die Route Holland-Norwege-Schweden-Wladiwostok-Murmans befuhr. Auf einer der Fahrten kollidierte das Schiff mit dem russischen Dampfer &#039;&#039;Irthish&#039;&#039;. Das Erlebnis wurde später von Hokema verschriftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in der Heimat verdingte sich Hokema zehn Jahre in der freien Wirtschaft, ehe er die Lokalredaktion der &#039;&#039;Ostfriesischen Rundschau&#039;&#039; (Verlagsort: Wilhelmshaven) übernahm. Später betrieb er - bis ins hohe Alter - mit seiner Frau Magda den [[Hevemeyer-Kiosk|Kiosk am Markt]] (später &#039;&#039;Hevemeyer-Kiosk&#039;&#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein persönliches Können und musikalisches Talent fand unter anderem in der Kirchenmusik Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; So ist es nicht verwunderlich, dass er über 50 Jahre Mitglied im [[Norder Männergesangverein|&#039;&#039;Norder Männergesangverein&#039;&#039;]] war, wo er Anteil an der Komposition von Gesängen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-1.html Chronik des Norder Männergesangverein], abgerufen am 22. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso war er bei der [[Niederdeutsche Bühne|&#039;&#039;Niederdeutschen Bühne&#039;&#039;]] aktives Mitglied und spielte in Stücken der &#039;&#039;Ostfriesischen Landesbühne Niedersachsen&#039;&#039; aus Wilhelmshaven sowie vereinzelt auf anderen Bühnen mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Bekanntheit erlangte er durch sein Mitwirken in dem hauptsächlich in Norden gedrehten Film &#039;&#039;[[Tamara]]&#039;&#039; von [[Hansjörg Martin]], in dem er den Gastwirt &#039;&#039;Kaspar Boltendiek&#039;&#039; spielte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Höhepunkt in seinem Leben war die in plattdeutscher Sprache gehaltene Tonband-Besprechung für den Sprachwissenschaftlicher Dr. Yoshiho Tanaka von der Universität San Diego in Kalifornien. Sein literarisches Lebenswerk wurde schließlich durch seinen Jugendfreund [[Karl Leiner]] in dem Buch &#039;&#039;Frerich Hokema - Lachendes Leben. Heiteres und Besinnliches&#039;&#039; verschriftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Peter Hokema]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesischer_Kurier&amp;diff=42909</id>
		<title>Ostfriesischer Kurier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Ostfriesischer_Kurier&amp;diff=42909"/>
		<updated>2026-06-09T05:06:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Ostfriesische Kurier&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Kurier&#039;&#039;; kurz: &#039;&#039;OK;&#039;&#039; alte Schreibweise: &#039;&#039;Ostfriesischer Courier&#039;&#039;; kurzzeitig auch: &#039;&#039;Norder Kurier&#039;&#039;) ist die traditionelle Tageszeitung des [[Landkreis Norden|Altkreises Norden]]. Sie erscheint von Montag bis Samstag im sogenannten Berliner Format.&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* Hauptartikel: [[Soltau_Kurier_Norden#Geschichte|Geschichte des Soltau Kurier Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Soltau Kurier Norden]] wurde 1861 von [[Diedrich Gerhard Soltau]] in [[Norden (Stadtteil)|Norden]] als redaktionell konservativ geprägte Tageszeitung (&#039;&#039;Ostfriesischer Courier;&#039;&#039; Schreibweise bis 1914) gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Soltau.pdf Basse-Soltau, Ursula (2007): Biographie des Diedrich Gerhard Soltau], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Juli 1867 wurde die erste Ausgabe des Kuriers herausgebracht. Der (erste) Unternehmenssitz befand sich im [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]], später im [[Elefantenhaus]] und seit den 1980er Jahren im [[Gewerbegebiet Leegemoor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 2. Juli 1904 erschien die Zeitung drei Mal täglich, ab dann (fast) alltäglich. Nur montags wird keine Ausgabe verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1915 betrug die Auflagenstärke 8.000 tägliche Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;tfriesischer Kurier vom 13. Oktober 1915, S. 3s&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Inflation in den 1920er Jahren kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Nähe des Kuriers zur NSDAP wurde der Kurier am 10. Mai 1945 von der britischen Militärregierung verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle des Kuriers erschien ab dem 8. Januar 1946 zweimal wöchentlich das [[Norder Wochenblatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst mit der Lockerung der Zensur durch den sogenannten Lizenzzwang der westlichen Besatzungsmächte konnte die Zeitung zum 1. September 1949 erstmals wieder erscheinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Bei Betrachtung der Ausgaben des Ostfriesischen Kuriers während der Zeit des Nationalsozialismus wird der Grund für das Verbot deutlich: Zwar beteiligt sich die Zeitung nicht oder nur rudimentär an der nationalsozialistischen Hetze, doch wurde auch hier in propagandistischer Weise über (vermeintliche) Erfolge und ähnliches des Regimes geschrieben. Dies war jedoch vor allem auch der &#039;&#039;Gleichschaltung&#039;&#039; der Presse geschuldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Neustart der Tageszeitung erfolgte dennoch unter dem Namen &#039;&#039;Norder Kurier&#039;&#039;. Ab dem 1. September 1950 titelte man wieder als &#039;&#039;Ostfriesischer Kurier&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ostfriesischer-kurier.de/images/OK_150Jahre.pdf Festschrift zum 150-jährigen Firmenbestehen], abgerufen am 20. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither - und mit Ausnahme der genannten vier Jahre, erscheint der Kurier ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 23. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heimatforschung==&lt;br /&gt;
Der Ostfriesische Kurier ist per se und insbesondere durch seine &#039;&#039;Heim und Herd&#039;&#039;-Beigaben ein unverzichtbares Element der regionalen Heimatforschung, da praktisch alle wichtigen Ereignisse in Stadt und Landkreis Norden hier publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Norder Stadtblatt]]&lt;br /&gt;
*[[Der Telegraph]]&lt;br /&gt;
*[[Ostfriesische Rundschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bücher und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
	</entry>
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		<title>Norder Stadtblatt</title>
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		<updated>2026-06-09T05:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Norder Stadtblatt&#039;&#039;&#039; (Untertitel: &#039;&#039;Zeitung für Stadt und Land&#039;&#039;) war eine von [[Johann Friedrich Schmidt]] herausgebrachte, liberal ausgerichtete Tageszeitung, die erstmalig am 27. Mai 1848 erschien und deren Druck im Juli 1890 eingestellt wurde. Sie erschien jede Woche jeweils mittwochs und samstags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Schon 1844 hatte Schmidt die Genehmigung zum Druck beantragt, doch wurde sie ihm erst nach der Revolution 1848 und der dadurch gewonnenen Pressefreiheit gewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auflage umfasste zu Beginn einen Umfang von 750 Zeitungen und erschien zwei Mal wöchentlich (mittwochs und samstags)&amp;lt;ref&amp;gt;Norder Stadtblatt vom 4. Januar 1865, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;, später offenbar zu keinen festgelegte Tagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Norder Stadtblatt vom 27. Mai 1848, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Soltau.pdf Basse-Soltau, Ursula (2007): Biographie des Diedrich Gerhard Soltau], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Ausgabe rief entsprechend des revolutionärischen Geises dazu auf, die Pressefreiheit zu nutzen, um Missstände anzuprangern, aber dieses Privileg zugleich nicht zu missbrauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Behrends, Berend-Heiko (1969): Zwei Jahrhunderte Steinbömer Tabak, Norden, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stadtblatt war indes nur ein kurzes Leben beschert, bereits im Juli 1890 ging der Verlag nach 43 Ausgabejahrgängen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2000): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Gründe lässt sich nur mutmaßen, vermutlich sympathisierten die meisten Leser mit dem [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kurier]], der eher konservativ denn sozialdemokratisch ausgerichtet war, was der politischen Orientierung der meisten Norden Bürger in dieser Zeit entsprach. Zudem befasste sich das Norder Stadtblatt zu einem Großteil mit auswärtigen oder gar internationalen Themen und weniger mit dem regionalen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 brachte Schmidt als Nachfolgezeitung die &#039;&#039;Ostfriesischen Neusten Nachrichten&#039;&#039; und 1907 die &#039;&#039;Norder Zeitung&#039;&#039; heraus, denen jedoch ebenfalls nur ein kurzes Leben beschieden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spottgedicht über Ostfriesland==&lt;br /&gt;
1853 erschien im Norder Stadtblatt ein Gedicht eines hannoverschen Offiziers, der mit seiner 50 Mann starken Wachtruppe von Osnabrück nach Aurich abkommandiert wurde, was seinerzeit von manchen als Strafe erachtet wurde. Für sich zum Trost und zur Erheiterung seiner Kameraden in Osnabrück verfasste er zum Silvesterabend ein längeres &#039;&#039;Spottgedicht&#039;&#039; über Ostfriesland. Die aus Ostfriesland stammende Frau eines Osnabrücker Regimentskameraden schrieb das Gedicht ab und schickte es vermutlich zu ihrer Verwandtschaft nach Norden, und hier wurde es schon am 27. Januar im Norder Stadtblatt veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://ostfrhist.hypotheses.org/203#more-203 Blog für ostfriesische Geschichte], abgerufen am 31. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht beginnt und endet folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Wer kennt das Land nicht, wo der Torf die Erde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und arger Nebel stets den Himmel deckt?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer kennt das Land nicht, das bei deinem ‚Werde!‘&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Herrgott selber erst zuletzt entdeckt?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer kennt das Volk nicht, das bei seinen Rindern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Selbst ochsenartig aufgewachsen ist?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer kennt das Volk nicht, das den kleinen Kindern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Statt Milch den Fusel in den Rachen gießt?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Kamm ist eine Fabel; man betrachtet Seife&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sage einer unbekannten Welt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von fremden Sachen hat sich nur die Pfeife&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und der Schnaps zum Friesenvolk gesellt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Veröffentlichung im Norder Stadtblatt löste das Spottgedicht in ganz Ostfriesland eine Welle der Entrüstung aus. Die Ostfriesische Zeitung kommentierte das Gedicht am 29. Januar 1853 als &amp;quot;aberwitzigen Erguß einer taumelnden Muse&amp;quot;. Der öffentliche Aufruhr machte das Gedicht zu einem Politikum, und der Leutnant wurde umgehend von Aurich nach Osnabrück zurückbeordert. Von Düring erwartete ein Verfahren „wegen Abfassung eines Spottgedichts auf die Provinz Ostfriesland“, aber mit Arrest bestraft wurde schließlich der Offizier, dessen Frau das Gedicht nach Ostfriesland weitergeleitet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtblatt 04 02 1865 01.jpg|Ausgabe vom 4. Februar 1865.&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtblatt 04 02 1865 02.jpg|Ausgabe vom 4. Februar 1865.&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtblatt 04 02 1865 03.jpg|Ausgabe vom 4. Februar 1865.&lt;br /&gt;
Datei:Norder Stadtblatt 04 02 1865 04.jpg|Ausgabe vom 4. Februar 1865.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ostfriesischer Kurier]]&lt;br /&gt;
*[[Der Telegraph]]&lt;br /&gt;
*[[Ostfriesische Rundschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bücher und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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		<id>https://www.norder-stadtgeschichte.de/index.php?title=Der_Telegraph&amp;diff=42907</id>
		<title>Der Telegraph</title>
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		<updated>2026-06-09T05:06:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ostfriesenlord: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Der Telegraph&#039;&#039;&#039; war eine 1863 von [[Heinrich von Bloh|Heinrich (Hans) E. G. von Bloh]] gegründete Tageszeitung, die sich durch eine dem Königshauser Hannover loyale Ausrichtung auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Soltau.pdf Basse-Soltau, Ursula (2007): Biographie des Diedrich Gerhard Soltau], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 erschien das erste Exemplar, drei Jahre später ging die Zeitung jedoch bereits wieder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Firmensitz befand sich im [[Lammertsches Haus|Lammertschen Haus]] auf dem [[Neuer Weg|Neuen Weg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 130&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ostfriesischer Kurier]]&lt;br /&gt;
*[[Norder Stadtblatt]]&lt;br /&gt;
*[[Ostfriesische Rundschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bücher und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ostfriesenlord</name></author>
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